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Acolytes (2008)

Kein Teenie-Slasher!!!

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Nachdem ich gestern vom Eröffnungsfilm "Eden Lake" recht enttäuscht war, wurde ich an diesem Abend positiv überrascht.

"Acolytes" ist nicht, wie befürchtet, ein mittelmäßiger Slasher, sondern ein recht intensiver und harter (Psycho-)Thriller. Die Hauptcharaktere sind keine stereotypen, bzw. klischeebeladenen Teenager und der Film lässt dem Zuschauer die nötige Zeit sie kennenzulernen.

Durch gute Kameraarbeit und ein hervorragendes Sounddesign bringt der Film eine düstere und angespannte Stimmung auf. Einige gut platzierte Schockeffekte dürften auch beim Genre-Fan noch zünden. ;-)

Einzig und allein die letzten 15 Minuten wirken vielleicht doch an der einen oder anderen Stelle etwas zu konstruiert, tun dem Gesamteindruck jedoch keinen Abbruch.

Fazit: Der Streifen aus "Down Under" wäre definitiv der bessere Eröffnungsfilm gewesen!
Ga-Jol
sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin
OOOOOOO...
14.08.2008, 00:06
 

was wären wir ohne Sound?

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Hui - dem SoundMenschen sei Dank, dass in diesem Film überhaupt etwas passiert. Der Zuschauer wird durch Sound und schnelle Schnitte in Wallung gebracht. Und das für ziemlich lange Zeit. Weniger wäre vielleicht mehr. Doch wenn die Story nicht mehr hergibt, dann behilft man sich eben so. Indie-Musik-im-Kopfhörer Mädchen gab es schon mit Natalie Portman und den Shins, wenn ich mich recht entsinne. Und das Lockenköpfchen erinnerte mich auch ein wenig an Garden State. Die Story hingegen nicht.
tatabanya
sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin
OOO.......
15.08.2008, 09:04
 

Nett

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So unterschiedlich können Filme wirken... ich fand den Film nett, aber so richtig überzeugt hat er mich nicht. Die Story ist gut auch das Ende, aber ich habe leider schnell die richtige Vermutung gehabt und dann fehlte das Mitfiebern. Allerdings fand ich alle Schauspieler wirklich sehenswert und die Atmosphäre passt. Eigentlich gute Voraussetzungen, aber trotzdem gelingt es dem Film nicht, dass man eine Verbindung zu den Charakteren kriegt, man guckt zu, erschreckt sich vor allem aufgrund der Ton- und Schnittkunst, lächelt bei der Auflösung, geht raus und es bleibt nichts als "war nett". Schade... aber man ist zumindest nicht verärgert über Zeit und Geld.
Solarbabe
sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin
OOOOO.....
15.08.2008, 10:40
 

Wer anderen eine Grube gräbt

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"Acolytes" teilt das Schicksal seiner Helden. Sie haben eine gute Idee, denken diese aber nicht zu ende und verheddern sich dabei ganz fürchterlich.

Dabei fängt alles vielversprechend an. Die beiden Vorstadtschüler werden also von irgendeinem Drecksack terrorisiert und wittern die Chance, dieses Problem ein für allemal zu beseitigen, als sie jemanden beim Leichen verscharren beobachten. Der Plan: Bring uns den Kopf unseres Peinigers, und wir schweigen. Das Problem: Sie stellen sich einfach zu blöd dabei an.

Nicht viel intelligenter kommt der Film daher, geht die Story einmal los, fangen die Probleme an. Böse Tempolöcher, die unvermittelt auftauchen, wenn die Geschichte eigentlich einen Gang zulegen sollte, wechseln sich wahlweise mit einem sicheren Gespür dafür ab, eine Szene unvermittelt abbrechen zu lassen, wenn sie gerade interessant zu werden scheint. Dafür zeigt er wichtig wirkende, aber tatsächlich völlig sinnfreie Szenen: da wird etwa ein Dreiecksverhältnis aufgebaut, ohne dass das eine Bedeutung bekommen würde, da schleichen sich die Kids mutig in das Haus des Killers, ohne dass es einen Grund dafür gäbe – außer in die Badewanne zu pinkeln.

Ein ganz besonderes Ärgernis ist der Soundtrack, der großspurig im FFF-Programm als "Killersoundtrack“ verkauft wurde. Mal abgesehen davon, dass ich jetzt echt neugierig wäre, was denn darunter zu verstehen ist, beschränkt er sich auf einen Ipod, mit dem das Mädel wahllos zwischen belanglosen Balladen und uninspiriertem Rock hin- und herswitcht. Immerhin, das Mädel sieht ganz schnuckelig aus und gibt dem Film etwas jugendlichen Frische. Und so stolpert er sich dann so gerade noch in die Zielgerade.
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 6, Köln
OOOO......
29.08.2008, 17:05
 

Augen weg vom Programmheft...

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... denn dort wird wieder einmal schon viel zu viel verraten. Nämlich bereits ungefähr die Hälfte der Story des Films, samt einiger Überraschungen. Da „Acolytes“ sonst nicht allzu viel zu bieten hat, beraubt einen das Lesen der Inhaltsangabe durchaus eines guten Teils der Gründe, sich den Film überhaupt anzusehen.

Die Entwicklung der Story um Mark, James und Chasley, die einem Serienmörder auf die Spur kommen, lässt sich eigentlich nämlich über weite Strecken wirklich kaum vorhersehen. Was über den stellenweise sehr hohen Dämlichkeitsfaktor des Drehbuchs natürlich nicht hinweg täuscht: hier verhalten sich Leute mal wieder reihenweise so, wie sie sich nur in schlechten Filmen verhalten. Und treffen die entsprechenden Entscheidungen.

Na gut, mit den Konsequenzen müssen ja nur sie selbst leben, und wenn sie dabei so gute Musik hören wie in „Acolytes“, dann sehen wir mal gnädig darüber hinweg. Die gute Kameraarbeit hilft uns dabei, reichliche Erschreck-Momente auch – wobei man sich über diese aber auch wunderbar ärgern kann, denn sie reizen ihr Schockpotential nun wirklich aufs Billigste aus, sind vorwiegend Fake-Erschrecker ohne echte Relevanz.

Punkten kann der Film aber wiederum auf Darstellerseite, jedenfalls, was den Serienkiller angeht: der strahlt überzeugend Bedrohlichkeit aus und sein Abtauchen in eine eigene, psychotische Welt. Die Kraft seiner Figur wird vom Film aber nicht ansatzweise ausreichend genutzt, als unsere drei Freunde seine Fährte aufnehmen, sich seiner Welt nähern. Stattdessen wird viel seines Potentials in einem Pseudo-Showdown verblasen, der auch noch viel zu kurz geraten ist.

Leider reicht die Ausstrahlung unserer Hauptprotagonisten aber bei weitem nicht an seine heran. Die jugendlichen Darsteller sind vollkommen austauschbar und manchmal sogar anstrengend. Sehr sympathisch gezeichnet sind sie sowieso alle nicht. Dabei hegen zumindest die beiden Jungs ein düsteres Geheimnis. Welches schon sehr früh im Film bekanntgegeben, in seinen Konsequenzen aber auch nie so richtig intensiv ausgespielt wird.

Zeitweise ärgert man sich über „Acolytes“, zeitweise lässt man ihn teilnahmslos an sich vorüberziehen. Das Potential der Story und ihrer Figuren schöpft der Film jedenfalls nie ausreichend aus. Schade, aber mehr als 4,5 Punkte sind für diesen Versuch eines Jugenddrama-trifft-Thriller nicht drin. Schon gar nicht, wenn man das Programmheft vor Sichtung des Films gelesen hat...
Dominic Saxl
sah diesen Film im Metropolis 6, Frankfurt
OOOOo.....
04.09.2008, 06:37
 


Alle Bewertungen im Überblick:
Ga-Jol OOOOOOO...Review zeigen
Tweek OOOOOo....
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Kommentar von wallyhalla :
Verschenkte Idee...
...war mein erster Gedanke, als der Abspann kam. Die Story an sich ist nicht schlecht, aber der Film hat diese nicht genutzt, so dass das Ganze recht dünn war. Überzeugend der Darsteller des Serienkillers: ekelhaft, unsympathisch, skrupellos.
OOOO......
11.09.2008, 09:07

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