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Dance Of The Dead (2008)
Rock'n Roll Zombies oder Fun-Splatter light... | Direktlink  | ...und das ist nicht bös' gemeint.
Nein, das Ganze hat einigermaßen gut funktioniert. Es war einfach amüsant, eine Zombie Story auf die Prom Night einer Schule zu verfrachten. Dabei bedient der Film sich frech bei den dutzenden High School Filmchen aus den 80ern und erteilt ihnen damit wohl auch eine kleine Liebeserklärung. Von den Nerds, Rockern, Cheerleadern, bis zu den fiesen Lehrern ist alles dabei und wird natürlich gehörig durch den Kakao gezogen.
Eine ausgefeilte Handlung sollte natürlich niemand erwarten, aber darum geht es hier ja schließlich auch nicht.
Die Splatterquote bleibt auf einem relativ harmlosen Niveau. Wer also "Bad Taste" oder "Braindead" erwartet, wird etwas enttäuscht werden.
Als kleines Party-Movie in Ordnung, wobei er an "Botched", den Fun-Splatterbeitrag vom letzten Jahr, nicht heranreicht. | Ga-Jol sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin | |           16.08.2008, 01:43 | | |
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Pretty in Dead | Direktlink  | Na bitte, geht doch: So entspannt und stilsicher kann man Low-Budget-Zombiefilme (außer vielleicht in Deutschland: siehe Virus Undead) auch inszenieren...
Dance of the Dead war ja schon im Vorfeld des FFF international einer der meistgehypten Filme gewesen. Der Zuschauerandrang in Berlin war denn dementsprechend auch sehr groß, die erste Vorstellung wurde (trotz gleichzeitiger Premiere von Just Another Love Story mit Anwesenheit von Ole Bornedal!) in den großen Saal 7 verlegt, auch die Wiederholung am nächsten Tag war noch sehr gut besucht.
Soviel Hype ist ja eigentlich meist verdächtig, aber überraschenderweise wurde der Film seinen Vorschusslorbeeren durchweg gerecht.
Die Mischung aus Zombiefilm und John Hughes-Comedy funktioniert bestens, der Soundtrack dazu ist schlicht großartig, die Darsteller (die erfrischenderweise auch tatsächlich mal so alt zu sein scheinen, wie das Drehbuch vorgibt) sind durchweg sympathisch und machen ihre Sache sehr gut. Die zahlreichen Gags und Querverweise lassen einen sofort an die Klassiker der 80er Jahre denken. Mehr noch vielleicht als Return of the Living Dead (dafür ist der Film doch ein wenig zu zahm) werden Erinnerungen an Night of the Creeps wach (und das ist weiß Gott nicht der schlechteste Vergleich)...
Sicherlich (mit oder ohne Alkohol) einer der unterhaltsamsten und sympathischsten Filme des diesjährigen FFF, auch in der von mir besuchten Wiederholungsvorstellung war die Stimmung allerbestens, was will man also mehr:
Absolute Empfehlung! | MiniMe69 sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin | |           19.08.2008, 00:16 | | |
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The Time of my Life | Direktlink  | Zombies goes Prom-Night. Korrrrrrekt!
So muss Fun-Splatter sein. Hirn runterfahren, auf Stand-By schalten sich an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen: Baseballeinlagen mit Totenköpfen, küssende Zombies, eine Metal-Schulband mit wabernden Untoten als Hardcore-Fans und Jungs, die merken, dass man mit sich mit Hammer und Sichel auch in Amerika seinen Weg bahnen kann. God bless them.
Jede Menge Szenenapplaus. Und ein Film, der Stilettoabsätze als Waffen einsetzt und in Rome (wenn auch Rome, Georgia) spielt, ist mir schon aus Prinzip sympathisch. Eigentlich hätten die Zombies auf dem Parkett noch ne Dirty-Dancing-Nummer hinlegen müssen, während die Band "I've had the Time of my Life" zum besten gibt. Ich hätte mich jedenfalls nicht gewundert. | GeorgeKaplan sah diesen Film im Cinedom 6, Köln | |           25.08.2008, 19:48 | | |
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Prom-Com-Zom | Direktlink  | „Boy Eats Girl“ trifft „Return of the living Dead“ – so lässt sich „Dance of the Dead“ in Kurzform beschreiben. Klingt nach einer leckeren Mischung für jeden, der ein Herz für Zombieparodien und Oldschool-Horrorkomödien hat – und ist es auch. Definitiv einer der besseren Partyfilme der letzten Jahre, wenn auch auf einer harmloseren, spielerischeren Ebene als etwa „Botched“ und Konsorten. Ein paar nette Goreeinlagen hat der Film trotzdem zu bieten, wobei das Collegeszenario und entsprechende Situationen und Witze den Ton dominieren.
Dabei schlägt sich die Erzählung zwar deutlich auf die Seite der Geeks und Nerds, aber auch die Klischees und nur allzu wahren Wahrheiten über diese Jungs werden mitunter ziemlich scharf aufs Korn genommen. Strahlende Helden sehen jedenfalls anders aus.
Aber allzu strahlend ist hier ohnehin niemand lange: denn wenn von Chemieabfällen reanimierte Leichen dein Städtchen heimsuchen, bist du entweder bald gebissen oder in schmutzigem Blut gebadet. Falls du nicht zwischendurch noch versuchen musst, eine Pizza an die nette Zombiefamilie next door auszuliefern! Dann aber wieder los, dich mit deinen Loserkumpels, dem stadtbekannten Schläger und zwei verirrten weiblichen Schönheiten zusammentun und versuchen, die gedärmgierige Horde aufzuhalten – am besten natürlich durch gezielte Enthirnung, was dir als Protagonist in diesem Film wenigstens mal gleich bekannt zu sein scheint. Das alte Spiel „Mein Gott, ich jage ihm 50 Kugeln in den Bauch und er steht trotzdem noch!“ fällt jedenfalls diesmal aus.
Aber nicht nur massive körperliche Gewalt wie Baseballspielen mit Zombieköpfen stoppt die Untoten – sie scheinen auch ein morbides Interesse an grottigem 80er-Jahre-Hardrock zu finden. Wie gut, dass eine entsprechende Boyband zur Hand ist... das bietet dir mehr Spielraum zum Anbringen des nächsten gut gezielten Schlages mit der Eisenstange. Und der nächsten schwarzhumorigen Sprüche...
Die bei „Dance of the Dead“ in erstaunlich hoher Zahl sitzen, was dem Film eine wirkliche Amüsierqualität beschert. Klar, auch hier gibt es Längen; gerade im letzten Filmdrittel sinkt die Witz-Pro-Minute-Quote zwischenzeitlich deutlich und einige Situationen sind platt-bekannt bis sogar peinlich. Und manche Klischees bleiben auch in dieser Aufbereitung nur Klischees, die ihre Haltbarkeit längst überschritten haben. Dennoch, insgesamt werden reichlich originelle Momente geboten, die garantiert zu zufriedenem Gelächter führen.
Ein paar Prisen Boshaftigkeit, ein generell gutes Tempo und ordentliche Schauspieler – „Dance of the Dead“ bietet mehr, als man erwarten konnte. Und sollte auf keinem FFF-Party-Menü fehlen. 7 Punkte. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis 3, Frankfurt | |           30.08.2008, 05:31 | | |
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