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Terra (2007)
Terra | Direktlink  | Terra, der Planet, der das friedliche Volk der Terraner beheimatet bekommt unerwartet "Besuch" von einer fremden Lebensform. Die Eindringlinge sind auf der Suche nach neuem Lebensraum und Terra scheint dafür der geeignete Ort zu sein. So sehen sich die beiden Lebensformen plötzlich mit unbekanntem, mit Freund oder Feind konfrontiert und ein Kampf um Leben und Tod beginnt...
Ein Film über Freundschaft, rebellische Teenager, ungelüftete Geheimnisse des Planeten und seiner Bewohner, Gut und Böse, Freund und Feind und schlussendlich die Frage, wer denn nun die eigentlichen Aliens sind...
Terra ist ein wunderschön animierter Film. Er überzeugt nicht nur durch die wunderbare Zeichnung des Planeten und seiner Bewohner, sondern auch, weil er Realitätsnähe und Identifikationsfiguren schafft, wie man es von einem Trickfilm nicht unbedingt erwartet.
Wer auf Fantasy steht und Animationsfilme mag und keine Angst vor Dramatik und anrührigen Storys hat, ist hier richtig.
Prädikat: Absolut sehenswert! | moonsafari |           01.07.2008, 22:34 | | |
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Oh je! | Direktlink  | Terra - wollt ihn unbedingt sehen - und was für eine Grütze! Viel mehr kann ich gar nicht sagen: moralischer Zeigefinger, was passiert (oder passieren könnte), wenn wir mit der Erde schlecht umgehen. Große kantige Menschen sind böse (ok, es sind Amis, die sind ja auch wirklich böse), kleine süße Aliens sind gut. Klischee. Soundtrack gut. Aber ansonsten, ich hab mich echt geärgert. Weiß auch gar nicht wie ich den Film beschreiben soll. Mir gefielen zumindest die Bilder. Wobei ein Bekannter sagte, dass der zu allem Überfluß auch noch schlecht gezeichnet ist. Das Auge dafür hab ich eben nicht. Je nachdem, was als Alternative da ist, mag die wirklich die bessere Wahl sein. | tatabanya sah diesen Film im Cinemaxx 7, Berlin |           14.08.2008, 08:36 | | |
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Oh man wie geil, ach wie schade | Direktlink  | Terra ist beeindruckend. Meine Entscheidung für diesen Film wird mit genialen Animationen und großem Detailreichtum belohnt. Vor mir gleiten die faszinierendsten Wesen über die Leinwand, die ich seit langem im Kino gesehen habe. Gestik und Mimik sind perfekt und verleihen jedem einzelnen von ihnen Individualität. Meerjungfrauen gleich bewegen sie sich schwebend mit großer Leichtigkeit durch Ihre liebevoll gestalteten Behausungen oder die Sauerstoff freie Umgebung. Sie haben eine Vorliebe für Holz. Ihre Friedlebigkeit und Gelassenheit erinnert zuweilen an die Hobbitts, obgleich jene weniger naiv sind.
Die sehr passend ausgewählte Musik trägt mich schnell in Ihre Welt und begleitet mich für den Rest des Films und darüber hinaus. Ich spüre eine Leichtigkeit und Zufriedenheit in mir wie schon lange nicht mehr. Im Einklang mit Ihrer Umgebung, dabei aber keineswegs rückständig (sie benutzen so was wie Flugzeuge) leben sie in Harmonie, auf pilzförmigen „Bäumen“ bis in schwindelerregende Höhen. Für die Optik, die Kreation dieser Wesen und ihrer Welt hätte dieser Film eigentlich die volle Punktzahl verdient. Aber für einen guten Film brauchen wir ja das Böse, eine Message, die Moral...
Schade eigentlich, wieder mal ein Beispiel wie man das Potenzial eines Filmes verhunzen kann. Die Story, die nach dem Angriff der bösen Erdenbewohner, die so gar nichts mehr achten, folgt, ist geradlinig, durchschaubar und voll mit erhobenen Zeigefingern. Der kleine Roboter bringt ein bisschen Humor in die Sache und schnell lernen wie unsere Heldin lieben.
Die Tiefe und Intensität, die die Animationen zeigen, spiegelt sich jedoch nicht in der Handlung oder den Beziehungen zwischen den Figuren wider.
Solch eine Handlung, Message und den Menschen hätte es für den Film nicht gebraucht. Wenn wir Menschen wirklich, wie Regisseur Aristomenis Tsirbas überzeugt zu sein scheint, so kriegerisch und verantwortungslos sind, täte es uns gut uns daran zu erinnern, wie sich Frieden anfühlt!, und nur daran, ohne diesen ewigen Vergleich, das Gut und Böse Schema. Dazu muss man dem Zuschauer nur konsequent diese erstaunlichen Wesen und ihre Welt näher bringen, einfach eine kleine Geschichte erzählen... Mit Hilfe des Soundtracks wäre das wahrer Balsam für die Seele und ich würde mich über weitere Episoden freuen...
So kann dieser Film sein (therapeutisches) Potenzial nicht entfalten.
Bis später, | Frank sah diesen Film im Cinemaxx 3, Hamburg |           21.08.2008, 20:11 | | |
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