Ip Man (2008)
Everybody was Kung Fu Fighting... | Direktlink  | Ich mag es, wenn sich Leute auf der Leinwand prügeln, allerdings nur, wenn dies nach den Regeln der (Kampf-)Kunst geschieht. Ip Man erfüllt diesen Anspruch absolut.
Er legt seinen Fokus auf die Kampfästhetik des Kung Fu, ohne zu vergessen, hin und wieder auf die philosophischen Grundlagen des (chinesischen) Kung Fu und dessen guter Gesinnung hinzuweisen.
Die Story ist bewusst schlank gehalten, schafft es aber dennoch, einen ausreichenden Eindruck von der Zeit zu vermitteln, in der Ip Man spielt. Das gilt auch für die Gemütszustände der Hauptfiguren; der Film bewegt sich damit sehr an der Oberfläche, vermittelt seine Inhalte auch klischeehaft-plakativ, wobei diese dann auf geradezu liebenswerte Weise umgesetzt sind (Stichwort blutgetränktes Reissäckchen).
Absolute Genre-Fans, Kung Fu-Liebhaber und -Praktizierende werden Ip Man wohl schon gesehen haben, denn diese Produktion ist von 2008.
Nichtkennern bringt er eindrucksvoll die Kampfkunst des Kung Fu mit ihren zahlreichen Handtechniken näher, humorvoll, besonders in der ersten Hälfte, und stellenweise ziemlich brutal. Auch die Choreografie macht Spaß; die 100 Minuten sind schnell vorüber.
Eine höhere Bewertung ist für mich nicht drin, da ich Kampffilme mit ausgefeilterer Story bevorzuge. | Frank | |           11.08.2009, 21:22 | | |
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| Direktlink  | Ip Man ist ja durch seinen Kampfstil und seine Ausübung recht bekannt. Da war ein Film über seine harte Zeit zu Zeiten des 2. Weltkriegs nur eine Frage der Zeit.
Der Film setzt ein paar Jahre früher ein. Dabei wird gezeigt, dass es hierbei um meist freundschaftliche Kämpfe zum Training geht, die Welt in Ordnung ist und man sich nicht so viele Sorgen zu machen braucht. Dann bricht der Krieg aus und es wird schön verdeutlicht, dass die alten Meister von früher hier anfangs eher nutzlos sind, da sie es nicht gewohnt sind zu arbeiten, ihre Kampfkunst ihnen nicht wirklich hilft und sie sich mehr oder weniger über Wasser halten können. Hierbei wird der Film doch recht hart, was aber auch kriegsbedingt ist, die Japaner sind nicht wirklich zimperlich, bietet aber dann auch die Möglichkeit, dass Ip Man zu der Lichtgestalt wird, die man kennt.
Die Kämpfe sind sehr gut dargestellt, es wird nicht übertrieben. Es wird auch nicht nur geprügelt, sondern sich auch gut Zeit für die Charaktere genommen. Die Atmosphäre ist immer passend gehalten, dazu noch eine sehr schöne musikalische Untermalung. Das Gesamtwerk passt einfach nur zusammen und bringt einen wunderbaren Filmgenuss.
Fazit: Insgesamt ein sehr beeindruckender Film, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Auch für Nicht-Martial-Arts-Fans zu empfehlen. | storm sah diesen Film im Cinemaxx 6, Berlin | |           25.08.2009, 12:27 | | |
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Mess with the best, forget the rest! | Direktlink  | Mit diesem Film wird dem legendären Ip Man ein gottgleiches Denkmal gesetzt, das sogar 2010 fortgesetzt wird!
Die Rolle des Titelhelden ist Donnie Yen auf den Leib geschrieben. Ip ist wortkarg und (fast) emotionslos, daher wandert Yen auch Seagal-like über die Leinwand, kann aber mit seiner unglaublichen Kampfkunst überzeugen.
Die Story ist anfänglich sehr beschwingt und lustig. Hier bestreitet Ip eigentlich nur Schau- bzw. Trainingskämpfe, bei denen er zwar sein Können zeigt, aber nie bis zum Äußersten geht, außer bei einigen aufmüpfigen Raufbolden. Mit der Besetzung durch die Japaner ändert sich der Grundton des Films hin zu einer düsteren und spannungsgeladenen Atmosphäre. Es brechen harte Zeiten an für die Chinesen, Ip und seine Familie und erst recht für seine Herausforderer. Lässt Ip bei seinen Landsleuten noch Gnade vor Recht ergehen, zeigt er sich bei den Besatzern kompromiss- und gnadenlos. Die Intensität der Kämpfe steigt heftigst an, und nicht selten geht dabei ein Raunen durch das Publikum.
Im Laufe des Films finden zwar einige Kämpfe statt, aber es hätten ruhig auch mehr sein dürfen. Da hier aber nicht die Action im Vordergrund steht, nimmt sich der Film zwischen den Fights auch viel Zeit für die Story, die zwar keine epischen Ausmaße annimmt, aber vielleicht doch etwas zu langatmig wirkt.
Die Kämpfe an sich sind beeindruckend choreographiert! In der ersten Hälfte sind sie spielerisch und unterhaltsam, in der zweiten hart und gewalt(ät)ig.
Einziger Kritikpunkt ist die unglaubwürdige Überlegenheit Ip Mans. Keiner kann ihm auch nur annähernd das Wasser reichen. Während seine Gegner meist nach kürzester Zeit schweiß- und/oder blutbefleckt sind, kommt Ip nicht einmal aus der Puste - geschweige denn ins Schwitzen. Man bekommt fast Mitleid mit seinen Opfern, die praktisch chancenlos zu Brei bearbeitet werden. | T-Killa sah diesen Film im Metropol 1, Stuttgart | |           09.09.2009, 00:12 | | |
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