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The Minus Man (1999)

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Seeehr langatmig - Kleinstadt Idylle mit ein paar Giftmorden. Nicht schlecht, wenn er 20- 30 Min. kürzer gewesen wäre - aber 115 Minuten ist einfach übertrieben. - Ohne Spannung hält man das so lange in Kinosesseln einfach nicht aus. Das Minus im Namen ist hier eindeutig Programm... Wenn dieser Film wirklich Preise bei Festivals gewonnen hat, und ein "Überraschungserfolg" war, spricht das nicht unbedingt für die Festivals...
Alan Smithee
sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt
OOO.......
 

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Tja, wenn ich jetzt bösartig veranlagt wäre - z.B. so drauf wie der wunderbar gespielte Protagonist in diesem Film -, dann würde ich wahrscheinlich sagen: daß die vorige Rezenion derart negativ ausgefallen ist, verrät einiges über den Rezensenten. Aber bin durch diesen Film gerade noch viel zu gut gelaunt, um so etwas von mir zu geben ;-) Also ... äußerst intelligenter, unglaublich schüchterner und vollkommen durchgeknallter Typ kommt in eine Kleinstadt und verspürt auch hier das Verlangen, Leute umzubringen. Aber nicht brutal oder lautstark oder blutig. Sondern durch vergifteten Amaretto, den er in einem Flachmann mit sich führt. Die Story... ist aber auch wirklich nicht das entscheidende, sondern vielmehr die supercoole Atmosphäre, die der Film schafft. Er zeigt uns eine Kleinstadt (allerdings komplett in LA gedreht), die vom Abartigkeitslevel der spießigen Einwohner schon fast TWIN PEAKS erreicht. Allerdings nicht so finster und bedrohlich ... ganz im Gegenteil. Hier passiert alles auf einer unglaublich "normalen", selbstverständlichen Ebene. Und genauso "Normal" ist der Protagonist, passieren seine Morde. Vollkommen distanziert und beiläufig und ein perfekt zynisches Abbild der "amerikanischen Seele", bzw., naja, der Albernheit von Leben und Tod eben. Wer sich auf diesen Film einläßt, wird auf jeden Fall in ein ganz eigenes, morbides Gefühl getaucht. Bezeichnend übrigens, daß der einzige Moment, in dem der Protagonist tatsächlich gewalttätig wird, der ist, als er zum ersten Mal (?) "Liebe" verspürt. nein, keine Sorge, auch dann wird es nicht weinerlich. Sondern bleibt ungefähr so lakonisch wie seine imaginierten Gespräche mit zwei FBI-Agenten, die definitiv die Höhepunkte des Films sind. Etwas wirklich eigenständiges, und großartig! Ansehen!!! P.S.: Sheryl Crow stirbt sehr bald. 85%
Dominic Saxl
sah diesen Film im Royal Palast, Berlin
OOOOOOOOo.
 

Hänsel als Serienkiller

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Nur noch einen Monat bis es wieder losgeht mit dem Fantasy Filmfest und wieder hab ich mir zur Einstimmung einen der Filme der vergangenen Jahre angeschaut und wurde leider etwas enttäuscht. Die Geschichte um den Serienkiller gefiel eigentlich sehr gut und Owen Wilson ist auch die Traumbesetzung; hätte nie gedacht, dass er so überzeugend einen Killer spielen könnte. Dafür jedoch ufert mir der Film viel zu oft viel zu weit aus und ist so über weite Strecken sehr langweilig. Gäb's Owen Wilson nicht, hätte mir dies wohl den ganzen Film kaputt gemacht.
FFFlerOOOOo.....
16.07.2004, 01:51
 


Alle Bewertungen im Überblick:
Alan Smithee OOO.......Review zeigen
Dominic Saxl OOOOOOOOo.Review zeigen
FFFler OOOOo.....Review zeigen
Mercy-Sky OOOOOo....
Mamo1860 OOOOOOo...

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