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Blue Remains (2000)
| Direktlink  | In einer postapokalyptischen Welt haben nur wenige Genome
(DNS-Informationen, also Gene) überstanden. Sie befinden sich in der
Obhut einer 14-jährigen, die 80 Jahre eingefroren war. Sie muß die
"Samen" zu einem Ort bringen, wo sie gedeihen können, bevor der düstere
Gegenspieler (dessen Name mir nicht mehr geläufig ist) sie endgültig
vernichten kann.
Der Film, vollkommen im Computer genereiert, erinnert mehr an ein Spiel
als an einen Film, die Ästhetik und Animationsqualität ist keineswegs
mit "Final Fantasy" zu vergleichen. Die eher dümmliche Handlung erinnert
stark an "Sailor Moon" und bisweilen sogar die Pokémon-Meisterwerke,
aber dennoch ist Blue Remains eine beeindruckende Vision einer düsteren
Zukunft. Das böse Chefhirn mit seinem Triumvirat von körperlosen
Zusagern (echte Konflikte sind nicht zu erkennen) beeindruckt nicht,
doch sein Gefährt tut dies sehr wohl. Deutliche Matrix-Anleihen sind
vorhanden, die sind aber - wegen der Coolness - verzeihlich.
Die japanische Sprache verleiht dem Film einen exotischen Touch, und
alles in allem läßt sich Blue Remains durchaus genießen. | Julian Reischl sah diesen Film im Cinema, München | 21.07.2001, 22:48 | | |
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