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Swimming Pool - Der Tod feiert mit (2001)
Fließband Horror | Direktlink  | Deutschland hat wohl noch nicht gemerkt, dass diese Kopien von Scream & Co. nicht mehr so gefragt sind. Der Film zieht ganz klar auf das breite Publikum und "Horror Einsteiger". Ich stelle mir da eher 16 jährige "coole Typen" im Kino vor, die sich männlich vorkommen, wenn sie solche Filme anschauen. Für das Fantasy Publikum brachte der Film jedoch nichts neues. Alles hatte man schon mal irgendwo gesehen. Die Story war ziemlich vorhersehbar und manchmal nicht ausgefeilt genug. Die Blutigkeit hält sich auf Scream Niveau, ist also durchaus ansehbar, ein wenig mehr hätte aber nicht geschadet. Härtere Todesszenen hätten den Film für Fans interessanter gemacht. Eine intessante Idee war, den Film tatsächlich in Prag spielen zu lassen und nicht zu versuchen den günstigen Produktionsort zu vertuschen. Diese Ehrlichkeit zum Publikum bringt etwas positives. Der zum Teil überzeugende internationale Cast, solide Kameraarbeit und ein unterhaltender Soundtrack sind weitere Pluspunkte.
Interessant war auch, dass Kameramann, Cutterin und Komponist in Stuttgart zugegen waren. Mein kurzes Gespräch mit dem Kameramann war ziemlich interessant. Wann bekommt man schon die Gelegenheit, direkt nach einem Film mit den Machern zu plaudern.
Fazit: Muss man nicht gesehen haben. | Cynic sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           01.08.2001, 13:44 | | |
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bitte mehr kritische distanz | Direktlink  | das war also swimming pool, deutsche slasher filme hätten durchaus eine chance wenn sie etwas selbständiger wären, aber das hier war gar nichts, die darsteller (von schauspielern darf man hier aus gründen des standesschutzes nicht sprechen) waren so bodenlos schlecht, das man eigentlich jedem den tod wünschte. sympathieträger = fehlanzeige.und die maske des killers war auch so einfallslos , das man sich fragt warum nicht gleich die original scremamaske verwendet wurde. eigentlich war der film schon gelaufen als zur begrüssung der moderator mitteilte, das es nach 2,5 jahren endlich gelungen sei einen verleih für dieses machwerk aufzutun. mit gutem grund kann ich da nur sagen, meiner meinung nach hätte es ruhig noch einmal 2,5 jahre dauern können. vielleicht hätte man ihn ja dann nachts auf rtl2 verstecken können. mir tat nur die hauptdarstellerin leid (die die schwimmerin gegeben hat), weil sie im publikum sah und sich das gejohle und gelächter der menge reintun musste. ich hätte mir etwas mehr kritische distanz der festivalorganisatoren gewünscht, aber wie jedes jahr wird auch der letzte dreck noch als offenbarung beworben, man hätte zumindest erwähnen können, wann der film ursprünglich hergestellt wurde, dann hätte ich meine 15 mark lieber obdachlosen gespendet, weil ausgegeben hätte ich es sowieso. als schlussbemerkung: von sowas in den nächsten jahren bitte weniger oder gar nichts mehr, dann klappts auch mit der aussendarstellung wieder. | Alan Smithee sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg |           13.08.2001, 13:39 | | |
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Für zwischendurch | Direktlink  | Swimming Pool überzeugt durch nette Einfälle und sympathische Darsteller, denen allerdings der Besuch einer Schauspielschule angeraten wird.
Wenngleich ich das Empfinden hatte, dass die Story NOCH konstruierter war, als dies bei US Produkten der Fall ist und gerade gegen Ende sämtliche Glaubwürdigkeit über Bord geworfen und der Auflösung zuliebe jegliches Klischee befriedigt wird. Der Plottwist am Ende ist hanebüchen und offenbart die Schwäche, ein passendes Ende zu finden.
Die Demaskierung des Mörders erinnerte dann schon beinahe an alte Argento Zeiten: Man kann selbst nicht darauf kommen und muss es einfach über sich ergehen lassen.
Immerhin wusste der Film zu unterhalten und hatte spannende Momente sowie fiese Methoden die unglaubwürdig bescheuert handelnden Jugendlichen/Erwachsenen vom Diesseits ins Jenseits zu befördern.
Technisch wird guter Durchschnitt geboten. Die Kamera ist oft in Bewegung und nutzt die Location, ein riesiges Schwimmbad, sehr gut aus. Teilweise hat man das Gefühl das Chlor einatmen zu können. Die FX sind gut umgesetzt und ab und an recht schmerzhaft in ihrer vorgestellten Auswirkung.
Die Musik war unauffällig, sprich: ich erinnere mich nicht mehr gut daran, aber zweckmässig.
Die Dialoge, die schon von anderen Reviewern angesprochen wurden sind an Unnötigkeit und Dümmlichkeit kaum zu überbieten, aber eigentlich geht es auch nicht darum. Hat man sich mal damit abgefunden, dass einem ein deutsch/ tschechischer Slasher vorgeführt wird, dann erträgt man dies bis zum (konstruierten) Ende.
Als Videopremiere/DVD für laue Abende, an denen man wirklich nichts anderes machen kann, sicher leihwert. Eben etwas für zwischendurch...
| Holger | 16.10.2002, 11:37 | | |
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