Visitor Q (2001)
Krank, kränker, Visitor Q | Direktlink  | Juhu! Das war ein Heidenspass, wer auf Leichenficken und Fakäliensex steht, der darf diesen Knaller auf keinen Fall verpassen. Absolut krankhaft, schwachsinnig aber irgendwie, wenn man die ganzen Shocking Moments, die einfach nur noch ins skurrile ausarten, verarbeitet hat, erkennt man sogar doch irgendwie einen Sinn.
Wenn man also einen Faible fürs Kranke, Morbide und ausserdem keine Moral besitzt, sowie ich, für den ein absolutes Muss und dem sei mein Rating ans Herz gelegt.
Für alle anderen, die auch noch dazu Probeleme mit Videobeamern haben - the worst film ever!!! | Eraserhead sah diesen Film im City, München |           22.07.2001, 14:43 | | |
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"Hätten's noch ein Tabüchen für mich? ... | Direktlink  | ... Das brech ich dann auch noch gerne!"
So in etwas könnte das Motto des Regisseurs gelautet haben, denn hier wird wirklich GAR NICHTS ausgelassen, was Leute anekeln oder was für Empörung sorgen könnte. Stellenweise habe ich mich wirklich gefragt, ob es das Ziel war, ganz einfach den kränkesten Film aller Zeiten zu drehen?!
Wenn man mit dem Ekel klarkommt, ist der Film gerade wegen seiner Bizarrheit meist nichts als absurd, und oft komisch. Er besteht aus lauter einzelnen Szenen, die meist ohne großen kausalen Zusammenhang aneinandergefügt sind, und Ausschnitte aus dem Leben einer schwer gestörten Familie zeigen - mit wechselnden Schwerpunkten auf den einzelnen Familienmitgliedern.
Einige dieser Szenen erreichen wirklich fast MONTY PYTHON-Niveau, und das halbe Kino hat sich fast weggeworfen. Leider aber sind die meisten Szenen reichlich ausgewalzt worden, und wirken so auf Dauer ganz schön ermüdend.
Ehrlich gesagt, fand ich VISITOR Q trotz nur 84 Minuten Länge eindeutig zu lang. Zu anstrengend. Und zu bemüht "krank".
Ist ganz schwer zu bewerten; weil ich ihn letztlich doch ganz schön langweilig fand, vergeb ich nur 4 Punkte. Kann man aber auch ganz anders sehen, und sich über Tabubrüche ohne Ende freuen. | Dominic Saxl sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt |           08.08.2001, 01:28 | | |
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Visitor Extravaganza | Direktlink  | Ich habe wirklich versucht, einen Film zu finden, der sinnloser und kranker ist als dieser, aber selbst so Supergaus wie ORGAN sind noch relativ vernünftig dagegen. Bei Visitor Q scheint es Miike wirklich nur noch darum zu gehen, ein Tabu nach dem anderen zu brechen. Story egal, Kameraführung egal, die Schauspieler haben sicher kein Drehbuch, sondern machen eigentlich nur was sie wollen, bzw. machen all das, was sie wohl irgendwie als krank ansehen - Vernunft bitte ausblenden. Die meisten Szenen bestehen aus sinnloser Gewalt, krankem Sex, Gewalt, Sex, Gewalt, Sex und so weiter, das ganze ist so dermaßen überzeichnet, daß ich es sehr bereue, den Film nicht im Kino gesehen zu haben, denn die Zuschauer müssen sich vor Lachen auf dem Boden gekugelt haben - frenetischer Applaus inklusive.
Ja, das ist ein echter Miike, der tut was er will, dem gehen sämtliche gesellschaftlichen Dogmen am Arsch vorbei und das zeigt er auch, vor der Kamera.
Für wen ist dieser Film zu empfehlen? Für alle, die scharf darauf sind, die psychischen, menschlichen Abgründe zu erleben. Verboten ist nur, was erlaubt ist! | Horowitz | 29.08.2004, 00:08 | | |
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