The Bunker (2001)
Eingebunkert. | Direktlink  | 1944, an der Grenze. Sieben Wehrmachtsoldaten flüchten in einen Bunker, besetzt mit einem Jugendlichen und einem alten Mann. Raus gehts nicht, da sind die Amis. Und in den Gängen dahinter, die sind nicht ganz geheuer.
Ernst und hart trifft einen dieser Film. Der erste auf dem Filmfest bei dem es keinen Applaus gab (aber nicht weil er so mies war) lässt einen etwas bedrückt im Sitz zurück. Lässt einen kaum zur Ruhe kommen, bleibt immer Spannend und beält den Druck bei. Nix für Leute die auf ein Monster hoffen, Ballerien mögen oder Unterhaltung suchen, sondern eher was für Liebhaber des unausweichlichen realen Horrors.
Punktabzug für die aufdringlichen Rückblenden die dem ganzen einen etwas Moralinsauen anstrich geben.
Fazit: Beengengd und Hart, wie eine Bunkerwand. | Felix Schweiger sah diesen Film im Cinema, München |           31.07.2002, 01:18 | | |
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Sä facking Tschörmäns | Direktlink  | Daß Filme VON Deutschen in aller Regel scheiße sind, damit haben wir uns abgefunden. Vielleicht ist ja dafür ein Film ÜBER Deutsche gut? Nein. Dieser hier zumindest nicht. Dabei fängt er gut an, stimmungsvoll, klaustrophobisch, düster. Wir laufen mit einem Wehrmachtssoldaten durch dunkle Bunkertunnel und fühlen uns, wenn wir jemals Wolfenstein oder auch Doom gespielt haben, sofort heimisch. Und freuen uns auf Schocks, die da kommen mögen, auf Bedrohliches, das im Dunkeln wartet, auf eine creepy Atmosphäre, die vom Film geschickt genutzt und gesteigert werden wird, bis wir uns selbst wie im ausweglosen Bunker fühlen werden.
Was wir dann kriegen, ist leider zunächst verdammt viel Gelaber, später verdammt viel Geballer, dazwischen verdammt wenig Atmosphäre. Wo soll die sich auch noch entwickeln, wenn sie permanent von nervigen Schauspielern gestört wird, die klischeebeladene, ganz und gar nicht "deutsch" wirkende, unglaubwürdige Figuren spielen. B-Movies kümmern sich für gewöhnlich nicht groß um Atmosphäre. Dieser hier ist da keine Ausnahme. Und verschenkt damit die einzige Chance, die er angesichts kaum vorhandener bis ärgerlicher Story, minimalen Budgets und unterdurchschnittlicher Schauspieler hatte. Und im Gegensatz zu anderen B-Movies passiert hier nicht mal was; weder auf der Story-, noch auf der Inszenierungs-, noch auf der Effekte-Ebene hat der Film etwas zu bieten, das auch nur für das geringste Interesse sorgen könnte.
Das kurze Fazit: Moral auf dem Level billigster TV-Produktionen, durch die Bank unglaubwürdige bis lächerliche Figuren, klischeehafteste Dialoge, eine monotone Inszenierung einer unerheblichen Geschichte. Abgesehen von ein paar atmosphärischen Momenten, die dem Film Gnadenpunkte zukommen lassen, ist THE BUNKER die größtmögliche Zeitverschwendung. Bitte beerdigen.
| Dominic Saxl sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt |           14.08.2002, 03:48 | | |
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unverständlich aber interessant | Direktlink  | Ich glaube, ich habe den Film nicht angemessen erfasst: zum einem lag es vielleicht daran, dass ich nicht alles verstanden habe und dann lag es mit Sicherheit auch daran, dass es mir nicht gelang die Charaktere auseinander zu halten (insbesondere in den Rückblicken). Vielleicht schaue ich ihn mir noch einmal an, denn wenn man etwas nicht versteht, muss es noch lange nicht schlecht sein.
Ich stimme einigen hier zu, dass Spannung auch bei mir nicht so recht aufkommen wollte. Andererseits finde ich es schade, wenn man jeden Film gleich mit anderen vergleichen muss. So lange es sich nicht ein Film auf die Fahnen schreibt, so sollte man ihn doch besser alleine betrachten sonst straft man nur sich selbst mir weniger Vergnügen ;-)
Beseoders hervorheben möchte ich den Vors- und den Übergang zum Nachspann. Beides sehr gelungen, vor allem optisch. Auch die Musik emfand ich als besonders gelungen und der Atmosphäre dienlich. | Till sah diesen Film im Grindel, Hamburg |           17.08.2002, 06:03 | | |
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