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The Devil's Backbone (2001)
der Film mit den toten Kindern | Direktlink  | Spanien im Bürgerkrieg. Ein Waisenhaus inmitten vom nirgendwo, eine nicht explodierte Bombe, Gold und ein ermordetes Kind sind die Zutaten für diesen fast klassisch anmutenden Grusler. Der junge Carlos wird in das Heim abgeschoben, und begenet dem Geist. Doch die Warnungen der Spukgestalt bleiben ungehört und so nimmt das Verderben seinen Lauf.
Hierzu sollte mann sich Zeit nehmen, denn der Film verdient es. Die Gessichte zieht einen unweigerlich in ihren Bann, amn interessiert sich für die Schicksale der Figuren und kann mit ihnen Fühlen. Obwohl die Sonne herunterbrennt ein sehr düsterer Film, mit unaufdringlichen Efekten und dem Mut die Figurengruppe Kinder ernsthaft zu behandeln. Hart aber gut, nicht für den Fast Food Splatter Freund sondern was für den freund des ruhigen gegrusels.
Fazit: Angenehm harte, fast klassiche Gruselgeschichte.
Ansehen! | Felix Schweiger sah diesen Film im Cinema, München |           29.07.2002, 00:25 | | |
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Kunstvoller Langweiler | Direktlink  | tja, da hab ich mich wohl von den guten Vorabkritiken zu stark beeinflussen lassen. Ok, schlecht ist der Film nicht, schön gestylt, gute Ausstattung etc. Aber die Geschichte ist eher mittelmäßig, und von Spannung kann eigentlich kaum die Rede sein, im Vergleich zu "The Others" oder "6th Sense" hat er keine, aber absolut keine Chance auch nur annähernd ranzukommen.
Wer bis zum Schluss noch nicht eingeschlafen ist, bekommt noch ein einigermasen lässiges Ende zu sehen.
Alles in allem aber zu wenig, die Optik reicht halt einfach nicht aus ... | Alan Smithee sah diesen Film im Cinema, München |           29.07.2002, 23:03 | | |
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| Direktlink  | Eine ruhige und traurige Geistergeschichte, die sicherlich nicht geeignet ist, irgendwen zum Gruseln zu bringen. Das ist auch nicht noetig, die Geschichte der Lebenden ist interessant genug und wird (wie in vielen anderen Buechern und Filmen seit Tom Sawyer) aus der Sicht eines Jungen erzaehlt. Wer Literaturverfilmungen nicht mag, ist hier sicherlich im falschen Film, auch wenn hier doch etwas mehr passiert als in der typischen Lv (und auch der Tod eine prominentere Rolle einnimmt, weshalb der Film sehr gut zum FFF passt). Pluspunkt auch dafuer, dass der Junge nicht nur Beobachter ist, sondern Teil der Story.
Holger. | Holger Hellmuth sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           09.08.2002, 16:41 | | |
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Der wahre Horror liegt da draußen... | Direktlink  | Wieso wird hier immer wieder SIXTH SENSE als Bezugspunkt aufgeführt?? Nur, weil in beiden Filmen Geister auftreten und ein Kind die zentrale Rolle spielt? SIXTH SENSE ist (intelligentes) Hollywood-Kino. THE DEVIL'S BACKBONE dagegen ist zutiefst europäisch - was einerseits den Aufbau der Story und die Erzählweise angeht, aber vor allem auch, was die Hintergründe und Rahmenbedingungen des Ganzen betrifft.
Daß der Film zum Ende des spanischen Bürgerkrieges spielt, in einer Zeit also, in der es so aussieht, als würden Idealismus und Hoffnung auf Freiheit endgültig besiegt von Brutalität, Resignation und Repression, ist kein Zufall. Genauer betrachtet, spiegeln sich diese Rahmenbedingungen sogar eins zu eins in der Story wieder; die erzählte Geschichte ist nichts anderes als eine konsequente Analogie zur tatsächlichen Zeitgeschichte. Und geht natürlich darüber hinaus: in ihren fast universell gültigen Aussagen, und in den übersinnlichen Elementen, die aus der bloßen Politparabel hervorragende, düstere, atmosphärisch dichte Unterhaltung machen. Dennoch: jenseits jeden sanften Gruselns, das die Story hervorrufen kann, wartet auf die Protagonisten der wahre Horror erst am Ende des Films: als sie in die trostlose Zukunft eines Spaniens unter jahrzehntelanger faschistischer Herrschaft entlassen werden.
Definitiv ein ernsthafter Film, der weit mehr durch seine Atmosphäre, die guten schauspielerischen Leistungen (insbesondere der kleine Carlos ist hervorragend besetzt) und durch seine Aussagen fesselt, als durch Story-Idee und Verlauf derselben. Es gelingt dem Film auf beeindruckende Weise, den Zuschauer in die Situation hineinzuversetzen, in der sich die Figuren (sowohl zeitgeschichtlich als auch im Rahmen der Story) befinden - man lebt das alles förmlich mit. Den Zustand zwischen Verzweiflung und Resignation, in dem sich die Schule im spanischen Niemandsland und die Leiter der Schule befinden; den Zustand als Außenseiter und Opfer, den Carlos erlebt. Und auch die Dramatik, mit der sich das Leben der Figuren zum ausweglosen Höhepunkt hin bewegt.
Abzüge für mich: Eduardo Noriega in einer wichtigen Rolle, der m.E. nur mäßig talentiert ist und hier deutlich überagiert. Und seine Figur ist einfach ein bißchen zu klischeehaft gezeichnet. Und vielleicht gibt es auch ein paar Längen zu viel im Film.
Insgesamt aber definitiv für jeden sehenswert, der einen ernsten, "wertvollen" und trotzdem packenden, düsteren und - trotz der vielen jugendlichen Darsteller - sehr erwachsenen Film erleben möchte. Einen in jeder Hinsicht europäischen Film. | Dominic Saxl sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt |           12.08.2002, 05:49 | | |
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| Direktlink  | Ich kann es einfach nicht verstehen, dass so viele diesen Film für intelligent halten. Es gibt einige nette Momente und Effekte, eine gute bis sehr gute Kamera, aber sonst nichts, was es wert wäre, diesen Film im Kino zu sehen. Die Vergleiche zu "Los sin nombre" und "Sixth Sense" sind berechtigt, allerdings ist "Los sin nombre" ein kleines Meisterstück, was man von diesem Film nicht behaupten kann.
Die Story ist so vorhersehbar, dass keine wirkliche Spannung auftauchen kann. Krampfhaft versucht, sich wenigstens an den guten Bildern festzuhalten, rutscht der Film in Langweile und Enttäuschung.
| Robert Paetzold |           15.08.2002, 14:27 | | |
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