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Kung Pow: Enter the Fist (2002)
Ich hab noch immer Kopfschmerzen! | Direktlink  | Der Film beginnt ziemlich übel: Die Eltern eines Kindes werden ermordet. Ich wusste, dass Kung Pow eine Komödie sein sollte und hoffte noch in dem Moment auf eine gelungende Verarsche alter Hong Kong Filme, die nicht so total abdreht ist wie so viele andere 08/15 Kalauer Verarschen aus Hollywood, deren Witze schon soooo einen Bart haben und einen nach nur wenigen Minuten langweilen. Aber weit gefehlt: Kung Pow ist überhaupt nicht anders als so viele dieser Streifen. Kung Pow ist schlimmer!
Eine Ein-Mann-Show eines -zumindest mir völlig unbekannten- Komikers. (Oder kennt Ihr Steve Oedekerk ???) Dieser hat nämlich nicht nur Regie geführt, sondern auch das Drehbuch geschrieben, die Hauptrolle übernommen und den halben Film synchronisiert...
Der Film selbst besteht in erster Linie aus Material alter Kung Fu Filme, in die unser Hauptdarsteller reingeschnitten wird. Die Idee ist ja witzig und witzig wäre außerdem, wenn mal eine Szene absichtlich dilletantisch übersetzt würde,damit nicht eine Lippenbewegung stimmt. Kennt man ja aus alten Kung Fu Filmen... Aber leider blieb es nicht bei einer Szene - der GANZE Film ist so!!! Eine Tortur sondergleichen. Da kann nicht mal die kämpfende animierte Kuh viel retten.
Fazit: Wer auf bekloppte Filme steht, der kann sich Kung Pow antun und im Kino gut abfeiern. Alle anderen lassen unbedingt die Finger davon! | Alan Smithee |           04.07.2002, 19:08 | | |
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ein weiterer rundumschlag vom meister! | Direktlink  | meine güte, ich liebe steve oedekerk seit seiner thumb reihe, aber dieser film setzt dem ganzen eins drauf, aus mehreren gründen:
1.) ein ganzer spielfilm, nicht nur kurzfilm
2.) das gute alte team
3.) diesmal richtig viel geld
wer steve noch nicht kennen sollte, betrachte sich dieses: www.thumbwars.com .
aber wieder zum thema... oedekerk ist wie ich finde nicht unbedingt ein talent wenn es darum geht gute enden in filmen zu entwickeln, da hapert es meist, aber man wird in mindestens 3/4 des vorigen films mit köstlicher parodiekunst versorgt, ohne in die billo richtung von scary movie und den andern abfallfilmen zu geraten. was steve oedekerk abliefert ist wie ich dneke auch unabhängig vom auge des betrachters sehr subtiler arbeitender witz, der aber auch für "einfach gestrickte" menschen leicht empfänglich sein sollte. Jedes mal wenn es um oedekerk geht, komt mir die faustformel in den kopf: alles was ich jemals parodiert haben wollte ist da drin!!! und noch mehr
schlussendlich ist das ein genialer film, der nie erfolg haben wird, was auch gut so ist. so ein extremer abfall in niedere gefilde wie die bullyparady ist fast noch vorstellbar ... leider | Alan Smithee |           22.07.2002, 13:03 | | |
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Tiger and Crane Fist ... and a fighting Cow... | Direktlink  | Dieser Film ist nicht mehr und nicht weniger als der komplette Wahnwitz. Eine Parodie, wie auch EIGHT LEGGED FREAKS - aber eine Parodie, die auch ganz für sich alleine stehen kann. Hab den Film mit einer Freundin gesehen, die tatsächlich keinen einzigen alten Kung Fu-Streifen kennt - und sie hat trotzdem Tränen gelacht.
KUNG POW gönnt einem nicht die kleinste Atempause: jede einzelne Szene ist in sich ein völlig überdrehter Witz, und der Flm schafft es dennoch, eine Story halbwegs stringent zu erzählen. Auch wenn die Story natürlich absolute Nebensache ist, und auch im Originalfilm "Tiger and Crane Fist", der hier komplett verdreht, zerstückelt und neu zusammengesetzt wird, wohl nicht grade eine herausragende Rolle gespielt hat.
Okay, ein paar Witze werden vielleicht ein paar Mal zu oft gerissen, aber darüber kann man leicht hinwegsehen. Wenn man bereit ist, wirklichen Nonsens zu genießen. Dagegen waren Filme wie TOP SECRET tiefenpsychologisch fundierte Dramen - ohne Übertreibung. Ein absoluter Knüller! | Dominic Saxl sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt |           11.08.2002, 05:59 | | |
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Endlich mehr Niveau ! | Direktlink  | Ja, es gibt sie noch, Filme, die einfach unterhalten wollen, und mit Spass bei der Sache sind - Kung Pow ist auf alle Fälle ein Film, der von einem Fan gemacht wurde, da er mit soviel Liebe zum Detail gemacht wurde ! Wieviel Filme muss Oedekerk gesehen haben, um den anarchisch-sarkastisch Ton zu treffen, mit dem er dem ganzem Eastern-Genre einen liebevollen Rundumschlag verpasst ? Auf jeden Fall mag er sie, den wer so respektlos derbe und gemeine Gags austeilt, die in ihrer Hirnrissigkeit einfach gut unterhalten, wenn man mind. 1 alten Billig-Eastern aus der Massenproduktion der 70er (oder auch nicht ) gesehen hat, hat soviel Schweiss in die Sache in einen wohl vorhersehrbar nicht sehr erfolgreichen Film gesteckt, muss ein richtiger Fan sein, oder? UNBEDINGT ANSCHAUEN, wer die Möglichkeit bekommt ! Heldenstrauss@freenet.de | Alan Smithee sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt |           09.01.2003, 22:02 | | |
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