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Love Object (2003)

Puppenkasper

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Hmm... ja, was hatte ich eigentlich erwartet, als ich den Entschluss fasste mir diesen Film anzusehen?
Ich weiß es nicht mehr, ist auch vielleicht besser so, denn wenn man zu viele Erwartungen in den Film steckt, werden diese unter Garantie nicht befriedigt.
Wer aber eine nette kleine psychisch gestörte Story erwartet, einen sehr guten Hauptdarsteller, der sich zwischen einer Schaufensterpuppe und ner geilen (wirklich geilen!) Blondine nicht entscheiden kann, hat sicher seine Freude daran. Für ein paar Lacher ist der Film auch gut, Schock-Momente gibt es keine, richtig unter die Magengrube geht ebenso nichts, das Ganze lebt irgendwie ein wenig vom anders sein und der Frage "was der Typ alles mit der Puppe noch so anstellen wird". Also besorgt Euch den Film auf DVD und damit hat er genug Aufmerksamkeit erhalten.
Ist nicht schlecht gemacht, nur 8€ waren mir etwas zu schade dafür.
ichi
sah diesen Film im Turm Palast, Frankfurt
OOOOO.....
08.08.2003, 20:39
 

Die Qual der Wahl

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Protagonist Kenneth schreibt Betriebsanleitungen für Computerprogramme. Genauso charismatisch wie diese Anleitungen erleben wir den jungen Mann. Ohne Ecken und Kanten und vor allem ohne sichtbare Gefühlsregungen. Sein Arbeitsplatz, seine berufliche u. private Umgebung wirken kalt, nüchtern, unwirklich ohne jede Lebensfreude.

Kenneth ist menschenscheu. Mittenrein platzt die neue attraktive Assistentin Lisa, die ihn beruflich unterstützen soll. Anfangs widerwillig, nimmt er sich doch ihr an und entdeckt Gefühle. Gleichzeitig erfährt er scherzhaft durch Kollegen von Nikki, einer Latex-Luxus-Fickpuppe zum Preis von $ 10.000. Kenneth bestellt das Ding per Internet nach seinen Vorstellungen zu sich nach Hause. Optisch gleicht Nikki, soweit dies eine Puppe kann, wie ein Haar seiner neuen Asisstentin...

Von diesem Moment an entwickeln sich die Beziehungen von Kenneth zu Nikki und Kenneth zu Lisa. Kenneth durchlebt ein Wechselbad zu vieler Gefühler mit Konsequenzen für alle drei. Wie sich die Geschichte und der Verstand Kenneths weiter entwickeln, soll hier nicht verraten werden. Das Ende bietet noch eine kleine Überraschung.

Bei Love Object handelt es sich um einen typischen Autorenfilm mit schmalem Budget. Die Geschichte ist interessant und der Film durchweg unterhaltsam. Udo Kier als Nachbar auch hier eine Bereicherung, aber letzlich hätte ein besserer Hauptdarsteller vielleicht noch ein wenig mehr rausholen können. Die einfachen budgetbedingten Sets haben einen positiven Effekt.

Blood- und Gorefreunde machen besser einen Bogen um diesen Streifen.

Kopfkino mit befriedigend im Zeugnis.
Christian
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg
OOOOO.....
22.08.2003, 13:09
 


Alle Bewertungen im Überblick:
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Mercy-Sky OOOOO.....
Martin Hein OOOOOo....
Mamo1860 OOOOOOo...
kalle OOOOOOOO..
albi68 OOOOOOo...
Lari-Fari OOOOOO....
TemPelTerRoR OOOOOOOo..
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