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2LDK (Duel Project) (2002)
Böses Zickenspiel | Direktlink  | Man(n) fragt sich danach, wer war hier eigentlich die schlimmere Zicke? Die scheinbar gutmütige und brave Kleinkaff-möchtegern-Prinzessin oder die edle Schicki-Micki-F*cki-Schlampe aus der Großstadt? Man(n) weiß ja nie, wen man sonst so noch in der Welt trifft und mit wem man ja später so zusammen leben wird, insbesondere in einer WG, wo gegenseitiges Nehmen und Geben nicht immer selbstverständlich ist. Aus den Look des Films hätte man mehr machen können, doch die Idee und die Umsetzung war schlichtweg genial. Lustig und gemein, so wie es ist, wenn Frauen bzw. Terrorzicken aufeinander losgehen. Hin und wieder ist man enttäuscht, da die Filme beim FFF nicht wirklich das erfüllen, was erwartet wurde. Doch bei diesem Film und the DUEL Proj. ist alles genau so, wie man es erwartet hatte.
Wünsche mir fürs nächste Jahr auch ein Duel in solch einer Bandbreite.
Fazit: Spaß, Terror, Spaß, Blut, Spaß ,...
Daigz | DaiGoro sah diesen Film im City, München |           29.07.2003, 15:04 | | |
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Frauen ohne Feingefühl. | Direktlink  | Zwei auf den ersten Blick sehr unterschiedliche junge Frauen – die aber letztendlich doch eine Menge Gemeinsamkeiten aufweisen – haben sich um die Hauptrolle eines Yakuzafilms beworben. Sie teilen sich ein luxuriöses Appartement mitten in Tokyo, das ihnen vom Filmproduzenten vorübergehend zur Verfügung gestellt wird. Sie kommen beide in die engste Wahl; und zu Beginn des Films wird dann klar, daß eine von ihnen die Rolle bekommen wird. Beide würden alles dafür geben – denn für die eine wäre dies der Einstieg ins Filmgeschäft, für die andere die letzte Chance, ihre Filmkrarriere zu retten. Und sie WERDEN alles dafür geben – wie wir in den folgenden 70 Minuten erleben...
Die Frauen können einander nicht nur der Konkurrenzsituation wegen absolut nicht ausstehen, auch wenn sie das zunächst weitgehend für sich behalten: Lana ist eine Superbitch; geld- und modefixiert; denkt, sie wäre unwiderstehlich; hält sich für etwas besseres. Nozomi ist ein anfangs verschüchtert wirkendes Landei mit arg begrenzter sozialer Kompetenz, das unter ungeheurem Druck steht, sich selbst (vor ihren Eltern, vor sich selbst...) zu beweisen. In ihren Gewohnheiten und Ansichten kollidieren die beiden permanent, was sich zum Beginn des Films vor allem in den typischen WG-Konflikten manifestiert: Nozomi markiert ihre Lebensmittel mit ihrem Namen, Lana sieht Besitzverhältnisse generell lockerer; Nozomi versteift sich auf Regeln, Lana tut das, worauf sie gerade Lust hat. Soweit nichts allzu ungewöhnliches also – bis sich herausstellt, daß sie beide auf den selben Typen stehen. Ab diesem Zeitpunkt verwandeln sich die versteckten Gehässigkeiten in offene – und ihr Zusammenleben wird mehr und mehr zu einem Kampf um Leben und Tod. Mit unsaubersten Mitteln.
Der Film hinterläßt einen mehrfach mit offenem Mund, denn die Maßnahmen, die die beiden ergreifen, um einander eins auszuwischen, werden drastischer und drastischer, erreichen schließlich gar Miike-Niveau. Leider ist das aber etwas zu viel des Guten; man kauft den Protagonistinnen diese Maß- und Grenzenlosigkeit, die noch dazu recht abrupt einsetzt, in dieser Form einfach nicht ab. Glaubwürdig ist das ganze also nicht – unterhaltsam aber um so mehr. Hier öffnen sich Abgründe der Verhaltens- und Persönlichkeitsstörung; hier öffnen sich Perspektiven für die Verwendung einfacher Haushaltsgeräte, die man nie für möglich gehalten hätte.
2LDK ist eine bittere, rabenschwarze und stellenweise sehr brutale Komödie um Erfolgsdruck und Skrupellosigkeit, die (nachdem sie etwas braucht, um in die Gänge zu kommen) großartig unterhält, dabei aber alles andere als subtil arbeitet. Wer ein Feuerwerk an allerdings unrealistischen Gemeinheiten erleben will, der ist hier jedoch genau richtig – und bekommt außerdem noch eine wunderbare Schlußpointe serviert. 7,5 Punkte | Dominic Saxl sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin |           21.08.2003, 05:07 | | |
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Fies, fieser, genial!!! | Direktlink  | Für mich der eindeutig bessere Film des Duel Projects. Der Film hat von Anfang an etwas an sich, sofort ist er witzig und man ahnt schon, dass es ganz schön abgehen wird. Die Schauspielerinnen machen ihre Sache gut und zicken so richtig rum. Eine fand ich sympathischer, weiß aber nicht, ob das alle so empfunden haben und ob das beabsichtigt war. Und nach gar nicht so langer Zeit geht's dann los: Beide Frauen bekriegen sich auf unglaublich fiese Art und Weise. Am Anfang nur mit Sticheleien, aber nach und nach Hauen, Stechen und Prügeln sie, wo's nur geht. Bis zum furiosen Ende bekommt man Sachen zu sehen, die extrem fies, aber mindestens genau so komisch sind. Ich hatte auf jeden Fall 70 Minuten verdammt viel Spaß und kann den Film auf jeden Fall empfehlen. | Umelbumel |           05.09.2004, 19:57 | | |
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