Dead and Breakfast (2004)
"Just pretend that box is a girl under 18 - touch her and it's trouble, if you know what I mean..." | Direktlink  | Ohne jetzt lange auf die Story einzugehen, sei einfach gesagt, dass DEAD & BREAKFAST irre Spaß macht. Billige SFX, gekonnt schlechte Schauspielkunst, ein hirnrissiger Plot, ein Zombie-Squaredance, ein rappender Country-Sänger, der alles kommentiert und das alles auch noch clever umgesetzt. Der Splatter hält sich hier zwar ein bisschen in Grenzen, dafür sitzen die Gags umso besser und reichen vom simplen Slapstick zur gekonnten Persiflage schlechterer, ernster Filme des Genres. Tatsächlich war D&B aber auch visuell viel besser als erwartet. Lassen die Bilder im Programmheft eher auf wackelige DV-Aufnahmen schließen, ist der Film durchaus stilsicher im Serien-Look gehalten. Insgesamt also eine sehr positive Überraschung und als Partyfilm allemal empfehlenswert. | Kaminari sah diesen Film im Cinema, München |           26.07.2004, 15:00 | | |
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...good ol' decampitation | Direktlink  | Jawoll! Der Film sitzt. Das war sicher einer der witzigsten Funsplatter-Filme der letzten Zeit.
Hier werden so verdammt viele Ideen abgebrannt, daß es eine wahre Pracht ist. Jede Szene hält kleine, versteckte Witzchen parat und einige Ideen, wie der wunderbar vom aristotelischen Chor inspirierte Erzähler, sind echte Knaller!
Dieser Film macht von Anfang an Spaß und steht vollkommen für sich selbst - Vergleiche lassen wir außen vor.
Alles ist so wunderbar over the top und überdreht, daß es sich tatsächlich lohnt, diesen Film mehrmals zu sehen. Die Effekte sind sparsam, aber blutig und nicht mal so billig, wie man es hätte befürchten können - das Make-up der Zombies betrachte ich da vielmehr als Persiflage auf alte Klassiker, oder deren Kopien.
Alles könnte so schön sein, wäre da nicht das etwas enttäuschende Ende. Es scheint, als wäre das Budget für diesen Streifen schneller in Blut ersoffen, als es den Machern oder dem Drehbuch entsprochen hätte.
Mit einem unnötig dämlichen und billigen Kniff findet die Geschichte ein rapides Ende und setzt somit einen Schnitt an einer Stelle, an der für einen echten Spitzenfilm dieses Genres noch einmal hätte aufs Gaspedal getreten werden müssen.
Schade...
Dennoch:
Wirklich witziger Low-Budget-Film, der dank intelligenter und echt saublöder Ideen eine Menge Spaß macht und auch in Sachen Splatter ordentlich - aber eben leider nur "ordentlich" - hinlangt.
Witzig, überdreht, blutig, kreativ... Mir hat es gefallen... | Rohrkrepierer |           02.08.2004, 14:20 | | |
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Return of the funny Dead | Direktlink  | Ehrlich gesagt, weiß ich nicht so ganz, was ich von dieser kleinen Schredder-Komödie halten soll. Natürlich ist sie over-the-top-blutig und slapstickhaft bescheuert, und sie hat sogar ein paar echt hübsche Ideen vorzuweisen (wie den schon mehrfach erwähnten Country-Rap-Kommentator). Zum Glück bietet sie später auch ein paar coole (bzw. cool GEWORDENE...) Figuren - denn was da anfangs rumläuft, ist mit Ausnahme des Country-Rappers und natürlich Mr. Carradine einfach nur nervig. Mag ja sein, daß das alles absichtlich ins Klischeehafte überzeichnete Typen sein sollen. Ich fand sie, insbesondere die jugendlichen Hackfressen, wirklich nur schwer erträglich.
Der Film braucht auch ein wenig, um in die Gänge zu kommen. Was nicht nötig gewesen wäre, denn es ist eh jedem klar, worauf die "Story" hinausläuft. Mit dem Exposé hätte man sich also nicht so lange aufhalten brauchen - der Schlußteil dagegen hätte länger und brachialer ausfallen dürfen.
Abgesehen davon macht das ganze schon Spaß. Dumme Sprüche, Insiderwitze, Leichen galore... Party also, wenn man sich darauf einlassen mag. Mein Problem war eher, daß der Film so OFFENSICHTLICH witzig sein will. Er ruft an allen Ecken und Enden "Kultfilm! Party! Kultfilm! Party!", und wirkte darum manchmal fast ein wenig gezwungen bzw. bemüht komisch.
Naja, kann auch sein, daß ich einfach nicht betrunken genug war und mir vieles schon zu bekannt vorkam. Ist man in der richtigen Stimmung, rockt der Film. Und selbst, wenn man das nicht ist: heftiges Lachen ist zumindest eine Zeit lang garantiert. 7 Punkte. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           07.08.2004, 12:59 | | |
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Nun ja... | Direktlink  | Was soll man sagen. Ich denke, ich bin auch schon etwas zu alt dafür.
Der Humor ist wirklich nur noch besoffen zu ertragen.
Wenn man an die 80er denkt, als es mit "Return of the Living Dead" losging, ist dieser Film eigentlich nichts anderes als "Going back to the Roots". Nur kommt der Humor heute nicht mehr so rüber. Es ist auch wirklich schwierig, Horror mit Slapstick zu verbinden. Ein weiterer gescheiterter Versuch war ja "Shaun of the Dead", der meiner Meinung nach ebenfalls eher ernst als lustig war.
Ebenso "Undead", der einfach zu lieblos gemacht war.
Diese Gratwanderung haben nur wenige Regisseure geschafft.
Alles in allem ein netter Film, den man sehen kann, aber nicht muß.
Die Story ist einfach zu platt und zu albern. Die Dialoge haarsträubend.
Allerdings hat der Film ein paar wirklich gute Szenen, welche man aber schon in Verbindung mit einer besseren Story wirkungsvoller eingesetzt hat.
Zielgruppe 16-20jährige. Die können sich für so etwas begeistern.
Ich nicht mehr. Dafür habe ich die letzten 20 Jahre zu viele gute Filme gesehen. | Leatherface sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           14.05.2005, 12:16 | | |
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