 |
|
|
High Tension (2003)
Frauen in Gefahr | Direktlink  | Marie und Alex, zwei Studentinnen, fahren zu Alex' Eltern aufs (Hinter-) Land, um in den Ferien dort zu lernen. Doch es kann der Bravste nicht in Frieden leben, wenn der böse Mann's nicht will, und so dauert es nicht lange, bis der kompromisslose Schlachter an die Tür klopft.
In der Tat sitzt der Film gut, der Splatter wirkt hart und überhaupt nicht komisch, der Leidensweg der Protagonistinnen ist spannend und intensiv, also auch hier kein Grund zur Klage. Der im Programmheft angesprochene Twist wirkt sich eher störend auf das sonst so harmonische Gesamtbild aus, ist jedoch im Gesamtbild vernachlässigbar.
Fazit: harter Psychoslasher ohne Kompromisse. Sehenswert. | Felix Schweiger sah diesen Film im Cinema, München |           23.07.2004, 02:03 | | |
|
|
Das Provence Flex-Massaker | Direktlink  | Warum ist High Tension ein richtig guter Horrorfilm?
An der Handlung kann es wohl kaum liegen. Dickleibiger Mörder (SEUL CONTRE TOUS Arschloch Philippe Nahon) mit verrosteter Schepperkiste (ala Jeepers Creepers) macht nachts Jagd auf kreischende Mädchen - Alles schonmal dagewesen.
Auch die vielzitierte Härte der Darstellung (NC17 in USA usw.) liegt, wenngleich sie nicht enttäuscht, auch ein wenig unter den Erwartungen. Es gibt ein paar schöne Fulci-Moments und auch die überproportionale Trennschleifsäge kommt hübsch zum Einsatz aber insgesamt dürften Horrorfans auch hier noch nicht wirklich von den Socken geblasen werden.
Dann gibt es noch den relativ vorhersehbaren Plottwist - auch nicht schlecht, aber auch nicht irgendwie besonders Einfallsreich.
Was bis jetzt eher auf Mittelmaß schließen läßt funktioniert tatsächlich aber absolut wunderbar. Zum einen liegt es daran, dass der Film sich stets seiner Mission bewusst ist und geradeaus von A nach B geht ohne sich in lauer Melodramatik zu verlieren, für die sich das Splatterpublikum ja eh nicht interessiert. Auch die Inszenierung ist für Horror echt mal was anderes. Stilistisch fühlte ich mich anfangs oft an französische Beziehungsdramen wie LIEBE DAS LEBEN, oder die Filme von Eric Rohmer erinnert - eine ziemlich pragmatische Kameraführung und Ausleuchtung in der vor allem Realismus im Vordergrund steht. Auch die Dialoge sind absolut realistisch - rhetorische Fragen ("Was war das für ein Geräusch!?"), oder gar selbstironisches, die beiden Merkmale schlechterer amerikanischer Filme des Genres, wird man hier auch missen. Später dann, mit zunehmendem Fortschreiten des Alptraums wird der Stil auch immer greller und schafft es eine wirklich beklemmend/ekelige Atmosphäre aufzubauen.
Ich würde den Film nicht unbedingt intelligent nennen, aber er ist auf jeden Fall stilistisch eine ganze Stange cleverer als die meisten seiner Kollegen. Zusammen mit den Splattereinlagen verleiht das dem Film durchaus das Zeug zum absoluten Crowd-Pleaser. | Kaminari sah diesen Film im Cinema, München |           23.07.2004, 17:49 | | |
|
|
Thriller mit Köpfchen | Direktlink  | HAUTE TENSION schafft es tatsächlich, seinem Ruf gerecht zu werden: ein harter, blutiger, konsequenter Thriller mit überraschendem und stimmigem Plot-Twist, der den Zuschauer 90 Minuten gefesselt hält.
Manchmal wäre etwas weniger sogar mehr gewesen: Der erste und der letzte Mord sind in ihrem Sadismus so übertrieben, dass man als Zuschauer fast schon ein Stück weit aus dem Geschehen herausgerissen wird, da hier die Gewaltdarstellung Gefahr läuft, zum Selbstzweck zu verkommen.
Auch ein paar kleinere dramaturgische Patzer trüben den Genuß (insbesondere im Nachhinein) etwas, im Großen und Ganzen jedoch ein hervorragender Spannungsfilm.
Fazit: Hochspannung im Stil von HITCHER und HALLOWEEN. Eines der Festivalhighlights. | Herr_Kees sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           01.08.2004, 19:30 | | |
|
|
Unter der Haut | Direktlink  | Was wurde über diesen Film erzählt? Er solle ungeheuer hart sein. Mit so ziemlich allen Tabus brechen und wohl der schlimmste Film der letzten Jahrzehnte sein (so wurde er sogar kurz vor Beginn angekündigt). Viel mehr scheint man wohl nicht mehr erzählen zu müssen, um Publikum zu ziehen.
Leute, es ist echt schade, wenn man Filme nur auf diese billige Weise unters Volk bringen zu können glaubt. Noch dazu, wenn man es mit einem solchem zu tun hat.
Der Film besitzt ein Flair, das ihn wirklich einzigartig macht. Und dieses Verdienst gebührt bestimmt nicht der Brutalität.
Trotz eher mauer Storyline und einem für mich zumindest hervorsehbaren Ende - samt mächtiger Logiklücken - ist dem Team hier ein annähernd perfektes Psychoschauspiel gelungen.
"Haute Tension" macht seinem Titel wirklich alle Ehre. Von den ersten Sekunden an zieht sich eine Schlinge um die Nerven des Zuschauers und wird im weiteren Verlauf immer fester gezogen, weit über die Ohnmacht hinaus.
Dazu trägt die Kameraarbeit einen großen Teil bei. Ist sie es doch, die dem Film diese katastrophale Kühle verleiht und ihn dadurch so ungemein zynisch wirken läßt. Der Einsatz des Lichtes ist schlicht und einfach brillant zu nennen und würde sogar einem Fulci zu Ehren gereichen. So effektvoll können diese Stümper in Amerika gar nicht arbeiten.
Jeder Schauplatz hält einen Ekel bereit, der sehr subtil daherkommt und in einem brutalen und gar nicht mehr so unschuldig daherkommendem Fiasko endet. Dieses Spiel mit den Erwartungen des Zuschauers wird wirklich perfekt betrieben.
Die viel zitierte Brutalität ist da nur ein Puzzleteil, welches aber genau zu passen scheint. Jede schweißtreibende und nervenzerfetzende Situation wird im wahrsten Sinne des Wortes jäh zerschnitten von der expliziten Darstellung der Gewalt. Das funktioniert in den meisten Einstellungen perfekt, doch einige unschöne Splattermomente haben sich eingeschlichen, die einem Film, der mit diesem gnadenlosen Ernst daherkommt, nicht gut zu Gesicht stehen. Da wurde zu tief in die Trickkiste gegriffen, und das läßt vor allem den ersten Mord - trotz hervorragender Vorbereitung - eher peinlich deplaziert wirken - so leicht abfliegende Köpfe sind eben eher ein Funsplatter-Element.
Doch diese Elemente kommen selten vor und können den Gesamteindruck nicht zerstören.
Und der ist äußerst positiv.
Erwartet hatte ich einen heftigen Splatterreigen im Stile eines W. Lustig mit expliziter Gewaltdarstellung zum reinen Selbstzweck.
Geboten wurde ein ernster, zynischer und kalter Thriller nach italienischer Schule, der einen am Positiven im Menschen zweifeln läßt.
Böser Film ohne ein einziges Augenzwinkern - Alexandre Aja möchte ich nicht im Dunkeln begegnen. Auch nicht am Tag. Am besten nie. Aber seine Filme - insbesondere diesen - werde ich mir immer und immer wieder ansehen müssen. Brillant! | Rohrkrepierer sah diesen Film im Cinecitta', Nürnberg |           02.08.2004, 20:02 | | |
|
|
| Direktlink  | Ich kann die Begeisterung über dieses Splatter-Spektakel nicht nachvollziehen. Sehenswert macht den Film allein eine atemberaubende Cecile de France (L'auberge Espagnole) in der Hauptrolle, ein klasse Score à la Halloween und der langsame, aber bedrohliche Einstieg. Danach zeigt der Film aber sein wahres Gesicht; ein primitives Gemetzel, ohne Drehbuch-Twists (okay, bis auf einen), das statt Spannung Ekel erzeugt. Leider lässt das einen relativ kalt, und gerade aus dem intelligenten Filmland Frankreich und mit so einem Hype erwartet man dann einfach mehr als jagen, töten, jagen! Schade, Chance vertan... | Parzival sah diesen Film im Cinema, München |           03.08.2004, 14:05 | | |
|
|
Einer der besten Slasher! | Direktlink  | "High Tension" überzeugt!
Spannungsmäßig, vom Blutfaktor her, durch die Konsequenz, schauspielerisch, soundtracktechnisch, also fast in allen Punkten.
Der Film ist unheimlich brutal. Man denkt, dass jetzt Schluss mit Morden wäre, doch dann müssen weitere Personen (in die Story nicht verwickelt) dran glauben, und das auf eine Weise, wie ich sie vorher nur selten gesehen habe.
Fast will man einfach nur wegschauen.
GORE ohne Ende!
Von "herkömmlichen" Teenie-Slashern hebt sich "High Tension" durch die enorme Spannung ab. Es wird nicht gelabert, sondern konsequent Spannung erzeugt. Die typischen Teenie-Elemente fehlen vollkommen, was ich nur loben kann. Insgesamt kann man den Film hier aber auch nicht als Teenie-Slasher bezeichnen.
Schauspielerisch auch enorm stark.
Schockmomente findet man allerdings kaum welche, naja, bei solch brutalen Morden fehlen die einem aber auch kaum...
Am Ende des Films bekam ich nochmal eine Gänsehaut.
MUHAHA
Fazit: Slasher, der auf allen Ebenen überzeugt!
Ein Punkt Abzug aufgrund der dann doch geringen Innovation. | Slasher_2004 |           03.08.2004, 22:42 | | |
|
|
Hochspannung pur | Direktlink  | Wow! Man möchte es nicht glauben, wieviel hier durch eine zielorientierte Inszenierung aus einem Minimum an Storygerüst herausgeholt wurde. Im Grunde beschränkt sich die Handlung auf einen kranken Killer, der ein einsames Landhaus heimsucht, die darin lebende Familie grausam dahinmetzgert, und sich dann on the road noch ein wenig mit zwei hartnäckigen Mädels herumschlägt. Aber gerade diese inhaltliche Beschränkung verhindert, dass man sich, wie bei so vielen anderen Genre-Filmen, in Nebensächlichkeiten verliert. Stattdessen setzt "High Tension", wie schon der Titel verspricht, auf Hochspannung, auf pure, durchgehende Terror-Atmosphäre. Schon zu Beginn liefert die Tonspur einen zutiefst beunruhigenden Klangteppich (der Soundtrack ist ohnehin sehr gelungen, was sowohl für die Songs als auch für den intensiven Score gilt). Die Exposition sowie die Sequenz im Landhaus nimmt etwa die Hälfte der Laufzeit ein und ist wahrhaft nervenzerrend inszeniert. Das Finale versprüht dann kompromisslose, elektrisierende Härte durch die perfekte Symbiose von Bild- und Ton-Terror. Sehr schön ist auch eine 1:1-Hommage an William Lustigs "Maniac" ausgefallen, man beachte hierzu die Szene in der Tankstellen-Toilette! Der eingebaute Plottwist ist etwas gewöhnungsbedürftig, mir wäre in diesem Fall ein völlig straighter Ablauf lieber gewesen, weil das auch besser zum restlichen Film gepasst hätte.
Zum Thema Effekte: die Morde lassen sich zwar an einer Hand abzählen, allerdings sind sie derart blutig inszeniert, wie wohl seit Jahren bei keiner größeren Genre-Produktion mehr. Man fühlt sich an das knallharte, bluttriefende Exploitation-Kino der frühen 80er erinnert - und möchte es, gleichwohl hocherfreut, kaum für möglich halten, dass heute noch jemand einen solchen Film dreht! So ist "High Tension" also insgesamt eine eindeutige Empfehlung - ansehen, wer kann! Definitiv eines der Highlights beim FFF 2004! | Jimmy_Conway sah diesen Film im Cinema, München |           04.08.2004, 12:22 | | |
|
|
High Tension! | Direktlink  | Als der Splatterkracher das Fantasy Filmfestes 2004 habe ich natürlich einiges erwartet. Am Ende war ich dann etwas zufrieden und auch etwas enttäuscht. Zufrieden weil es z.B. im Gegensatz zu Monster Man auch wirklich ein Splatter war und kein naives Road Movie, und eher unzufrieden, weil die Story für den Arsch ist. Hätten sie lieber irgendwas 08/15 mäßiges genommen, als dem Zuschauer am Ende einen völlig unlogischen Film darzubieten. Also hier liegt eindeutig der größte Schwachpunkt und verhindert damit auch, dass der Film jemals als Kult abgehandelt werden könnte. Weiterhin ist mir die Musik negativ aufgefallen. Nein, an sich war sie genial, Muse rockt absolut genial aus der Röhre und die brummend-, schwebenden, an Lynch-Filme erinnernden Flächen lassen die Bedrohung erst so richtig in den Körper eindringen. Aber was ich nicht ausstehen kann ist, wenn eigentlich überhaupt keine Bedrohung besteht, die Musik das aber mit aller Wucht zu vermitteln versucht. Hier wird künstlich Spannung aufgebaut, die nicht wirklich essentiell ist. Auf der Habenseite sind dann die guten Schauspieler, die eiskalt bedrohliche und vor allem ernste Atmosphäre und natürlich die sehr gelungenen Splattereinlagen. Also nicht zu euphorisch sein, dann kann nichts schief laufen - netter Splatter! | Horowitz sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           05.08.2004, 22:52 | | |
|
|
Guter Durch-Schnitt | Direktlink  | Wie blöd kann ein Film eigentlich sein, um einen trotzdem noch zu unterhalten? "High Tension" jedenfalls ist saublöd, richtiggehend ärgerlich, was die Story angeht. Zunächst noch unauffällig, spätestens im letzten Drittel seiner Laufzeit aber ganz und gar offensichtlich, serviert er uns die Logikfehler gleich im 1000er-Pack, garniert mit einer großen Portion Klischees, Unglaubwürdigkeiten und: Blut. Hier konstruiert sich ein Film seine Begründung für ein Schlachtfest auf ziemlich dreiste (oder einfach nur peinliche?) Weise - aber immerhin trifft er, formal gesehen, den Punkt.
Damit meine ich nicht nur die Gore-Szenen, die nun übrigens auch nicht sooooo hart (und nicht so zahlreich) sind, wie der Hype vermuten läßt. Damit meine ich auch und vor allem die Spannung und Atmosphäre, die er erzeugt. Spätestens ab der Mitte hat einen "High Tension" wirklich gefangengenommen, man fiebert mit, tatsächlich: nägelbeißend. Der Titel ist darum allemal gut gewählt.
Um es kurz zu machen: Vom Gezeigten her ist das hier nur ein kleiner dummer Splatterfilm-Ripoff von der Stange, stellenweise allerdings doch over the top. Von der Idee her ist das ganze selten dämlich. Die Schauspieler und die Dialoge sind ebenfalls nicht weiter erwähnenswert. Von der Inszenierung her aber funktioniert "High Tension" außerordentlich gut, was ihn erinnernswert macht, und ihn immerhin in das Reich des guten Mittelmaßes erhebt.
Zusammengefaßt läßt sich sagen: angesichts des Hypes eine Enttäuschung. Unvoreingenommen betrachtet aber immerhin packend. Oder auch: dumm wie Brot, wirksam wie Stacheldraht. Deshalb: 7 Punkte. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           06.08.2004, 13:12 | | |
|
|
Ein kleines Meisterwerk | Direktlink  | Um es vorwegzunehmen: Dies war der mit Abstand atmosphärisch dichteste Film, den ich seit langem gesehen habe. Der einzige des letzten FFF, der hier ansatzweise mithalten kann, ist "Dead End", allerdings basiert dieser auf Grusel und nicht wie "High Tension" auf Terror. Im Slasher-Sektor ist HT für mich derzeit die Nr. 1, auch wenn der direkte Vergleich mit den teils 25 Jahre alten Originalen diesen nicht gerecht wird. Aber hierauf will ich gar nicht weiter eingehen; die bisherigen Reviews sprechen da für sich. Der einzige Punkt, in dem die Meinungen teils deutlich auseinandergehen, scheint mir die Storylogik zu sein. Entgegen der Meinung einzelner Vorschreiber fand ich den Film absolut in sich schlüssig, und ich lege generell viel Wert auf (zumindest innere) Logik in Filmen! Mir drängt sich der Verdacht auf, dass einige die Story schlicht nicht verstanden haben (nicht persönlich gemeint; mehr dazu inklusive Spoiler im entsprechenden Forum-Thread). Alles in allem ist "High Tension" ein nahezu perfekt inszenierter Slasher ohne Comedy-Schnickschnack und mit im-Kinosessel-verkrampf-Garantie. | cthulhu314 |           07.08.2004, 22:07 | | |
|
|
| Direktlink  | Der Film bietet, was man erwarten darf: Splatter und Gore in Perfektion. Sowohl was die Intensität (nicht kleckern sondern klotzen) als auch die Effekte angeht, die absolut realistisch wirken. Und der Film bietet, was man erwarten darf hinsichtlich der Story: Der emotionslose Killer, der einfach nur metzelt, jemand, der den Kampf gegen ihn aufnimmt (so weit so gut) und eine Wendung, die nicht hätte sein müssen (einen Haken muß die Sache wohl haben).
Aber was soll's: Bei diesem Ausmaß an Splatter spielt letzteres wahrlich keine Rolle.
Fazit: Sicherlich das Highlight des FFF. Die Tatsache, daß es bei diesem Film keinen Szenenapplaus vom Publikum gab, wie man es sonst beim FFF bei solchen Filmen gewohnt ist, lag wohl daran, daß die Szenen es wirklich in sich hatten. | predator sah diesen Film im Residenz, Köln |           09.08.2004, 12:42 | | |
|
|
schade | Direktlink  | Wie wenige Schreiber schon vor mir kann ich die Begeisterung nicht nachvollziehen. Anfangs war ich berauscht von den Bildern, der Musik, spürte sogar Ängste, welche das letzte Mal Suspira vor 10 Jahren in mir auslöste. Ein wahrer Angstfilm schien sich anzukündigen, etwas noch nie zuvor gesehenes, denn die erste Begegnung mit dem Killer ist mit das Gruseligste, was ich je sehen durfte. Absolute Hochspannung! Doch leider leider leider geht alles den Bach runter. Das Jäger-jagt-Opfer-Spiel verliert schnell an Spannung und die Story erhält im letzten Drittel eine derart stümperhafte Wendung, welche die Logik des Films gänzlich vernichtet. Das erste Drittel hätte einen wahrhaft erstklassigen Kurzfilm abgeben können, die letzte halbe Stunde zerstört alles. Nichts bleibt, außer ein auf dumpfe Gewaltdarstellung ausgelegter Killerfilm mit unzähligen Logikfehlern ohne Inhalt für die Krabbeltische in verrauchten Videotheken. | plasmadjrobsen sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin |           18.08.2004, 12:15 | | |
|
|
Achtung! Rasiermesser | Direktlink  | Eigentlich kann man behaupten, bzw. könnte der Meinung sein, dass der Streifen eine echte Granate ist! Zumindest, was die Grundstimmung und die enorme Bildergewalt angeht. Selten kommt einem so etwas unter, das so finster und kaputt ist, wie HAUTE TENSION... atmosphärisch eine sehr intensiv, bedrückende und bedrohliche Stimmung aufzubauen, schafft Alexandre Aja mit seinem Machwerk ganz einfach, aber das Problem des Films liegt leider an einem Punkt, der vielleicht der Auslöser ist, warum meine vorangegangenen Formulierungen so ?zweideutig? ausfallen.
Es fällt dem Zuschauer zum Schluss ganz schwer, hier eine vernünftige Brücke zum Handlungsplot herzustellen. Das klappt, letzten Endes, auch nach einigem nachdenken, einfach nicht richtig! Sehr schade... denn die Auflösung der beklemmenden Geschichte stolpert doch ganz enorm dahin und mutet dann so hohl an, dass man als Reviewer versucht ist nur noch einen Verriss über HAUTE TENSION zu schreiben, wenn da nicht doch diese stetig vorherrschende Beklemmung wäre.
Fazit: Keine Sekunde langweilig, überdurchschnittlich im Format, Wiederanguckfaktor hoch, schon alleine deswegen, um vielleicht die eine oder andere versteckte Verständnissfeinheit zu entdecken? | MarkusHenke sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin |           17.03.2005, 19:13 | | |
|
|
Lese 6 weitere Reviews mit SPOILER zu diesem Film.
Deinen Review über High Tension (2003) hinzufügen! Zu den Filminfos
Weitere Informationen (externe Links)
| Unterstütze f3a.net durch einen Kauf bei unseren Partnern | |  |  | | amazon.co.uk | Jetzt nur £ 5.98 | | amazon.de | Verfügbarkeit prüfen | | amazon.fr | Jetzt nur € 9,49 |
Preise werden täglich aktualisiert. Markierte Preise sind seit dem letzten Aufruf dieser Seite ↓ gesunken oder ↑ gestiegen. |
|
|
| |
|