The Butterfly Effect (2004)
Zurückgeblättert | Direktlink  | Evan ist ein ganz normaler Junge mit Blackouts. Doch immer genau in diesen Phasen, an die er sich nicht erinnern kann, passiert mehr oder weniger Schreckliches, das sein und das Leben der Menschen um ihn herum stark beinflusst. Da ihm aber keiner so richtig sagen mag was er an Erinnerungen verdrängt, beginnt er Tagebuch zu führen. Und irgendwann, viel später als Student, gelingt ihm mit Hilfe seiner Tagebücher das Unglaubliche.
Der Film vereint negative und positive Extreme wie selten ein anderer. Auf der Habenseite findet sich eine erst recht für Mainstream Verhältnisse kompromisslose und unkonventionelle Geschichte mit Teils genialen Einfällen und sensationell guten Kinderdarstellern. Einbussen verursachen aber die zum Teil sehr unglaubwürdigen Figurenentwicklungen (und das noch in einer Geschichte in der fast alle irgendwie Psychopathen sind) und einige Logikbugs, sowie der wohl gescheiterte Versuch Kutchers von "Punk'd" und "Dude, where's my Car?" loszukommen. Der Vergleich zu Donnie Darko ist zwar nicht zu weit hergeholt, vebietet sich aber dann doch von selbst. Auch wenn man gepannt sein darf welche Version am Filmfest zu sehen sein wird (hat der Directors cut ein anderes Ende als die Kinofassung) und die guten Einfälle die der Film wohl hat nicht von der Hand zu weisen sind, bleibt ein zwiespältiger Gesamteindruck zurück.
Fazit: fetziger Mysterythriller mit ein paar groben Macken | Felix Schweiger |           02.07.2004, 00:21 | | |
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Hollywood-Thriller | Direktlink  | Einer der Filme, wo ich auch getrost meine Freundin mitnehmen konnte, auch wenn sie bei der einen oder anderen Szene doch zusammenzuckte und meine Hand etwas fester hielt.
Die Story ist sehr interessant und hat mich von Anfang an gefesselt. Der Student Evan schafft es mithilfe seiner Tagebücher, vergangene Ereignisse aus seiner Kindheit und Jugend zu beeinflussen und somit seinen ganzen Lebenslauf zu verändern. Leider klappt das nicht so, wie er es sich vorstellt.
Ein Film in der Art von Final Destination 1 und 2, die mich beide schon auf ihre Art begeisterten. Die Kinderdarsteller sind genial, und auch die verschiedenen Zeitreisen und dadurch entstandene Veränderungen sind interessant und haben mich immer neugierig gemacht, was beim nächsten Mal wohl passiert.
Anscheinend gibt es alternative Enden vom Film, hat doch mein Kumpel Felix Schweiger mir später eine andere Version erzählt.
Fazit: Gute Hollywood-Unterhaltung mit dem einen oder anderen Lacher, aber auch untermalt von ziemlich heftigen Szenen, die alle brav im (Blut-)Rahmen bleiben. Wohl FSK 16 leider ;)
Macht Spaß!
8 Punkte | DelosOzzy sah diesen Film im Cinema, München |           29.07.2004, 17:57 | | |
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Schmetterlinge fliegen nicht besonders hoch... | Direktlink  | ...und selbiges gilt auch für "The Butterfly Effect". Soll heißen: natürlich ist das hier ein sehr interessanter, äußerst unterhaltsamer und leidlich origineller Film. Aber noch lange kein Klassiker, den man in einem Atemzug etwa mit "Donnie Darko" nennen dürfte. Macht Spaß für einen Abend, liefert vielleicht Gesprächsstoff für eine Woche - aber nach spätestens einem Jahr ist dieser Film höchstwahrscheinlich schon wieder komplett vergessen. Denn er ist zu glatt, um wirklich zu berühren. Und zu sehr "Film", in seiner Aussage zu sehr auf seine Handlung zugeschnitten, zu wenig universell übertragbar. Eben ganz im Gegensatz zu einem verstörenden Meisterwerk wie "Donnie Darko" - das ein in Zügen ähnliches Thema natürlich auch weit früher aufgegriffen hat. Aber nun mal auch wesentlich sensibler, wesentlich weniger laut und "sensationslüstern" umgesetzt hat.
Nicht falsch verstehen, "The Butterfly Effect" ist (auch) für mich einer der besten Filme im diesjährigen FFF-Programm. Er wird niemals langweilig, bleibt bis zuletzt spannend und ist ungewöhnlich genug, um aus dem Einheitsbrei herauszustechen. Sprich: er bietet sehr gute Unterhaltung. Aber mehr als Unterhaltung ist dann auch nicht drin - er stößt nicht unbedingt zu neuen Gedanken an, er öffnet keine eigene Welt, er bricht dann eben doch nicht konsequent mit unseren Seh- oder Wahrnehmungs- oder Denkgewohnheiten. Er bleibt ein Hollywood-Film, wenn auch einer der oberen Güteklasse, und einer, der sogar heikle bis unangenehme Themen anspricht.
Aber er liefert nicht nur keinerlei Erklärung für das Geschehen (und verbleibt so eben Story, überschreitet nicht ansatzweise die Grenze zum real Vorstellbaren), er hat auch ein paar - wenn auch eher nebensächliche - logische Fehler. Was ihn erst recht darauf reduziert, ein Film zu sein. Der auf der Negativseite weiterhin ein paar unsinnig überzeichnete (Neben-) Figuren verbucht. Und der leider manchmal doch das Gefühl vermittelt, mit aller Macht etwas Besonderes sein zu wollen - statt es wirklich zu sein.
Das hört sich nun alles negativer an, als ich es meine. "The Butterfly Effect" macht Spaß, ist insgesamt gut besetzt, gut gefilmt, erhält seinen Spannungsbogen und sein Tempo kontinuierlich aufrecht. Er ist deshalb eine unbedingte Empfehlung. Aber etwas Außergewöhnliches... ist er leider nicht. Deshalb von mir "nur" 7,5 Punkte. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           07.08.2004, 05:08 | | |
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Schmetterlinge im Kopf | Direktlink  | Herr Kutscher mal ganz anders und dabei nicht mal schlecht! Ein intelligenter Zeitreisen Mystery Streifen, den man in so einer Qualität gerne schaut, ohne sich langweilen zu müssen, weil eine zu verworrene Handlung zuviel Aufmerksamkeit abverlangt, die man manchmal nicht bereit ist zu geben. In zusammenlaufenden, kurzen Episoden, stolpert der Hauptdarsteller durch die Zeit und somit in sein Schicksal, oder daran vorbei.
Nette Ideen, die man so noch nicht unbedingt gesehen hat, können in diesem Film verarbeitet werden, was das ganze zu einem recht innovativen, spannenden Spaß werden lässt, der auch hier und da mit ein wenig augenzwinkernder Ironie aufwarten kann. Ganz großartig kommt auch eine kurze Episode im Knast rüber, die ein bisschen an die in Amerika laufende Kultknastserie "OZ" erinnert, ohne sich dabei zu ernst nehmen zu müssen.
Fazit: Ein guter, unterhaltsamer Film für die Familie. Für Fans recht guter Ideen (mit einem Auge für so etwas), durch die Innovation von Story, Regie und Fotografie vom Mainstream etwas abweichend, uneingeschränkt zu empfehlen... | MarkusHenke sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin |           20.08.2004, 22:55 | | |
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