Decoys (2004)
Ganz nett... | Direktlink  | Decoys war leider nicht der "Burner" und wird kein Festival-Hit werden. Es ist eine Art Highschool-Alien-Slasher, der an Filme wie Faculty und Species erinnert und sich nicht Ernst nimmt. Schade eigentlich, denn ein kleines bisschen Ernst hätte diesem Film gut getan: Ernsthaft gute Schauspieler und ein paar ernsthafte blutige Schockeffekte hätten aus dem seichten Teenie-Horror einen kleinen Kultfilm machen können. So bleibt es bei einer netten Idee und deren mittelmäßiger Umsetzung.
Der Hauptdarsteller, Corey Sevier, erinnert ein wenig an den jungen Ballack und hat augenscheinlich ähnlich wenig Schauspiel-Talent (schon den neuen Coca-Cola Werbespot gesehen?). Dem Regisseur kann man zugute halten, dass es sein Debutfilm ist und dieser auch ein paar nette Szenen hat (nein, leider nicht die mäßigen Sex-Szenen). Im angedröhnten Zustand kann der Film jedoch bestimmt viel Spaß machen, hat er doch die typischen Festival-Crowd-Pleaser-Elemente: Gags über Sex, Saufen, und Blondinen. | Bobshock |           06.07.2004, 11:53 | | |
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... und Frauen von der Venus | Direktlink  | Frisch am Campus, stolpern Luke und sein Freund über unzählige Schönheiten, die allesamt ohne Bauchnabel, dafür aber von außerirdischer Herkunft, samt Tentakel, sind. Da sich das in den ersten Minuten gleich offenbart, bleibt wenig Raum für Überraschungen, Luke macht sich wie erwartet an seine Queste, die Welt vor den bösen Tentakelbräuten zu retten, obwohl ihm fast niemand glaubt, und gerät natürlich selbst in Verdacht.
Was als Idee ganz witzig klingt, wirkt umgesetzt, bis auf die Effekte, leider völlig verpatzt. Weder als Komödie, noch als Horrorfilm auch nur annähernd befriedigend, mittelprächtig gespielt, dramaturgisch extraholprig & unlogisch, keine guten Erschrecker (dafür aber ca. alle 10 Minuten eine Einbildung) und auch sonst nichts, was den Film sehenswert machen könnte.
Fazit: Misslungener Species-Ableger, den man sich getrost sparen kann. | Felix Schweiger |           18.07.2004, 17:13 | | |
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Frauen sind irgendwie seltsam. | Direktlink  | Eigentlich ja eine nette kleine Horrorkomödie, die die altbekannte "Alien Invasion"-Thematik im College-Milieu unterhaltsam variiert und dabei zunächst auch noch relativ clever mit Genre-Klischees und Erwartungshaltungen des Publikums spielt.
Dummerweise kann sich der Film nie so recht für einen Weg entscheiden, und was vielversprechend wie eine feine Satire über Geschlechterrollen beginnt, nimmt sich mit fortschreitender Laufzeit mehr und mehr als Horrorfilm ernst. Ohne aber im auch nur ansatzweise ausreichenden Maße das zu haben, was ein Horrorfilm nun mal braucht: Spannung, Schocks, eventuell ein wenig Gore. Leider nimmt auch der Cleverness-Faktor rapide ab; Klischees werden nicht mehr gebrochen, stattdessen altbekannte wiederholt; und so ist "Decoys" bald nur noch als ein typischer, eher öder B-Movie zu beschreiben. Samt der üblichen traurigen Zutaten: schlechte Schauspieler, unaufregende und beständig wiederholte Effekte, konstant niedriges Tempo, vorhersehbarer Storyverlauf.
Als Partyfilm taugt das ganze leider auch nur bedingt, denn um bei diesem Film richtig abzufeiern, passiert deutlich zu wenig - und auch die Witze bleiben irgendwann fast vollständig aus.
Man kann den Film immerhin ertragen, ohne sich zu ärgern, dafür ist er dann doch gerade noch originell genug, und immerhin ohne Ausreißer "bodenständig" inszeniert. Hübsche Mädels gibt es auch anzugucken, und wenigstens anfangs einiges zu lachen. Mehr als durchschnittlichen Alien-Mainstream darf man nicht erwarten - dann aber kann man auch guten Gewissens 5 Punkte vergeben. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           10.08.2004, 03:07 | | |
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