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Mucha Sangre (2002)
Too much Sangria | Direktlink  | Wer darüber lachen kann, dass dem dummen Dorfpolizisten ständig die Scheiße im Gesicht hängt, der wird den Film vermutlich als Partyfilm goutieren können. Die meisten anderen (und das Stuttgarter Metropol 2 war ausverkauft) werden wohl eher enttäuscht sein. Denn MUCHA SANGRE ist nur ein Amateurfilm auf höherem technischen Niveau, allerdings von Charme und Humor eines BAD TASTE oder sogar noch UNDEAD meilenweit entfernt. Wie bei vielen Fan-Filmen sind auch hier einige Szenen einfach viel zu lang, es gibt endlose Schießereien, damit auch ja alle Blutbeutel explodieren, die man mühsam verteilt hat, es gibt pubertäre Arschfickereien, alberne Perücken, mäßige Spezialeffekte und nicht eine einzige eigene Idee.
Fazit: Für Hardcore-Fans, die sich jede selbstironische Gewaltorgie als neuen Peter Jackson verkaufen lassen. | Herr_Kees sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           01.08.2004, 19:32 | | |
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Beethoven und ein Busen | Direktlink  | Da man sich bekannterweise ja so gut wie nie wirklich auf das Programmheft verlassen, sondern höchstens einige Hinweise auf das ungefähre Genre erfahren kann, erwartete ich auch von diesem Film nicht allzu viel.
Doch dieser Film ist wirklich erstaunlich gut mit letztjährigem Undead vergleichbar. Der bot einen ebenso uninspirierten Trash und verärgerte mich trotz niedriger Erwartungshaltung ebenso gehörig.
Da wird dreist von Rodriguez und Jackson geklaut und das nicht mal gut. Der Humor ist meist auf recht niedrigem Niveau und funkt nur sehr selten - von zünden will ich gar nicht erst reden. Denn was hier passiert, entspricht höchstens einem kleinen Knallfrosch, niemals wird hier auch nur ansatzweise ein echtes Feuerwerk an Ideen gezündet. Trotz hohem Budget und akzeptabler Ausstattung gelingt es diesem Flick nicht, auch nur ein bißchen Atmosphäre aufzubauen. Nette Ideen sind Mangelware und werden dann noch nicht einmal gut umgesetzt.
Nein, liebe Leute. Das war nichts!
Was solch ein Machwerk noch retten könnte, ist natürlich der Spaßfaktor beim Splattern. Wir erinnern uns an so viele miese Streifen, aber der Einsatz einer Kettensäge sorgte meist für ein wenigstens blutig triefendes Grinsen auf den Gesichtern, aber selbst diese Fingerübung wird hier plump vertan. Ansonsten wird hauptsächlich geballert, und das nicht mal gut choreographiert.
Ein Sack voll Geld und die Absicht, mit Fäkalhumor Tabus brechen zu wollen, die es in der modernen Zeit längst nicht mehr gibt, können eben keine fehlende Inspiration ersetzen. Wer diesen Film auch nur im Ansatz mit Bad Taste - die Story ist geklaut, Ok! Unglaublich schlecht geklaut und mehr auch nicht - oder gar Braindead vergleicht, gehört wegen Ketzerei auf den Scheiterhaufen.
Dann brennt der Film eben wenigstens dieses Feuerwerk ab und zumindest die Gorehounds haben ihren Spaß. Friede auf Erden... | Rohrkrepierer sah diesen Film im Cinecitta', Nürnberg |           02.08.2004, 21:39 | | |
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Gülle | Direktlink  | "Mucha Sangre" ist ein Film, über den man kaum weitere Worte verlieren will - weil er es einfach nicht wert ist. Ihn anzusehen, war schon die nahezu größtmögliche Zeitverschwendung, viel mehr will ich da nicht investieren.
Hier glauben ein paar unfähige Hampelmänner mal wieder, sie seien Schauspieler, hier findet sich ein Regisseur mal wieder unheimlich witzig, und am Set hatten vermutlich alle auch richtig viel Spaß - nur leider kriegt der Zuschauer nicht viel davon ab. Die Story selbst ist dabei mindestens so pubertär wie ihre extrabillige Umsetzung, aber das wäre bei einem Partyfilm ja egal. Party feiern kann hierbei aber nur, wer sich im Vollrausch befindet, allen anderen tut jede Minute der Laufzeit mehr und mehr weh.
Anfangs geht das ja alles noch ansatzweise in Ordnung, auch wenn da schon der unglaublich billige Look und die Knallchargen von Darstellern nerven. Aber man ist noch versucht, sich auf einen spaßigen Trashabend einzulassen - und ein paar Witze/Situationen erreichen immerhin fast dadaistisch-bizarres Flair. Dann aber bleibt alles aus, was für Stimmung sorgen könnte (ja, genau, auch Blut und Gore... da gab es wohl kein Geld für Effekte, und so ist der Filmtitel ein schlechter Scherz). Der Film zieht sich, und man bekommt immer mehr das Gefühl, einer Aufführung der dörflichen Kleinkunstgruppe auf LSD beizuwohnen.
Gute Trashfilme sind Filme, die sich eigentlich ernst nehmen, und nur durch Unfähigkeit, unfreiwillig, komisch werden. Gute Komödien wiederum sind nur deshalb komisch, weil sie mit viel Talent geschrieben und umgesetzt werden. "Mucha Sangre" nun wäre zwar so offensichtlich so unendlich gerne komisch, hat aber nur Unfähigkeit aufzuweisen - und versagt somit in jeder Hinsicht. Und ist leider auch noch ziemlich anstrengend.
Ich hab ja irgendwo eine Schwäche für Filme, die nur noch abstrus sind. Und ein paar Lacher gab es dann doch, insbesondere am Anfang. Und sogar zwei, drei nette Ideen. Deshalb gebe ich gerade noch 3 Punkte - aber das ist eigentlich schon viel zu viel. Besser meiden! | Dominic Saxl |           08.08.2004, 11:50 | | |
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Genitalmassaker | Direktlink  | Mucha Sankria ist einer der Filme, der alleine keinen Spaß macht. Man freut sich fast, wenn er vorüber ist, man ihn abhaken und bei Seite legen kann. Auf dem FFF hätte ich sicher meinen Spaß damit gehabt, aber angesichts der Menge an qualitativ deutlich besseren Filmen auf dem FFF, hätte es mich trotzdem geärgert, mein Geld und meine kostbare Zeit für so einen dämlichen Schinken zu verschwenden.
Zugegeben, wirklich schlecht ist er nicht, aber wirklich reizen tun mich solche Filme nur, wenn sie entweder sehr kranke Ideen aufweisen oder gesplattert wird, dass es Braindead alle Ehre macht.
Beides ist nicht der Fall und so weiß ich nicht so recht, was ich wirklich reizvoll an dem Film finden soll. Es ist halt alles nicht neu, nur schlecht geklaut.
Also wer vor der Wahl steht sich den Film anzusehen, sollte möglichst auf einen Partyabend vorbereitet sein und auf niveaulosen Spaß stehen, dann ist es OK. | Horowitz |           17.06.2005, 00:06 | | |
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