The Twins Effect (2003)
Blutsauger mit zuviel Chi | Direktlink  | Schurkischen Vampiren geht es an den Kragen, denn die Vampirjäger schlafen nicht, sind dank des Konsums von Vampirblut ähnlich flink und schwerkraftunanfällig und auch sonst wird nix ausgelassen was das HK Kino so hergibt. Hui, wie bunt wechselt der Film ähnlich einem übergrossen Jawbraker oft den Farbton und Geschmack, von Action über Drama, Comedy und Tragödie ist von allem etwas drin, inklusive eines Chackie Chan Gastauftrittes. So wundert es wenig, daß die Kämpfe rasant und gut sind, die Komik manchmal sehr albern wirkt und man sich doch ein wenig mit den scherenschnitthaften Figuren anfreundet. Klar, die Story interessiert keine Sau, Abzüge gibts für die echt peinlichen Vampirzähne, das machen aber andere Ideen (Fernseher im Sarg) locker wieder wett.
Fazit: Ein Film wie Zuckerwatte. Bunt, voller lauter Jahrmarktsstimmung und möglicherweise etwas zu überdreht. | Felix Schweiger |           02.07.2004, 00:34 | | |
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Teenie-Liebesromanze mit Vampirzähnen | Direktlink  | Ganz nett für das Samstag-Abend Filmprogramm im Fernsehen, aber fürs Kino vielleicht doch etwas zu unspektakulär. Insgesamt aber kein schlechter Großstadt-Vampirfilm, der recht bunt geworden ist, ohne einen gewissen ästhetischen Stil zu verleugnen. Die beiden "Slaughter"-Tussis sind sehr süß, die Vampire cool und uncool zugleich, Jackie Chans Auftritt nicht der Rede wert und die Kämpfe gutes, unrealistisches Gekloppe. Dazwischen ähnelt er mehr einer Teenie-Komödie, mit Liebesromanzen und dem ganzen Drumherum. Auf jedenfall nett anzusehen, kommt im Kino sogar noch besser, auch wenn es meiner Meinung nach eher was fürs Fernsehen ist. | Horowitz |           28.07.2004, 23:23 | | |
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Vorsicht, bissig! | Direktlink  | Man nehme ein unglaublich populäres Youth Idol-Duo, einen angesagten Nachwuchsdarsteller namens Edison Chen ("Infernal Affairs II") und ein paar Altstars wie Jackie Chan und Karen Mok. Man lasse sie auf ein durchgeknalltes Drehbuch los, das, wie in Hong Kong üblich, fröhlich zwischen verschiedensten Genres herumturnt. Dabei konzentriere man sich auf eine kindisch überdrehte Vampirstory in bonbonbunten Sets samt entsprechender Kostüme, in der die "Bösen" natürlich europäische Vampire sind. Und man würze das ganze mit durchaus hohen Production Values. Heraus kommt ein sicherer Blockbuster - in Hong Kong.
In unseren Breitengraden muß eine solche Mixtur noch lange nicht funktionieren, und sie findet tatsächlich auch nur in den seltensten Fällen ihr Publikum. Bei "The Twins Effect" sollte das aber kein Problem darstellen, denn hier stimmt einfach alles. Jeder, der Lust auf ein wenig schmerzfreien Spaß hat, wird sich hier unter Garantie bestens unterhalten fühlen. Viele verrückte Einfälle, sympathische Figuren und Darsteller sowie eine rasant Haken schlagende Story (die, HK-typisch, zwischendurch auch mal durch durch Tragödien oder Härten überrascht) verhindern, daß auch nur eine Sekunde Langeweile aufkommt.
Dieser Film will nichts, als eine fröhliche Dauerparty feiern (die natürlich eher wie ein Kindergeburtstag als wie eine Rockerorgie daherkommt). Und das tut er auch - ohne Rücksicht auf Verluste in den Bereichen Logik, Charaktertiefe, Storygehalt. Wobei all das kaum eine Rolle spielt, denn hier ist fast permanentes Grinsen vorprogrammiert. Wenn man sich auch, je nach Geschmack, durch die Albernheit schon manchmal genervt fühlen kann. Überraschend viele Witze sitzen allerdings überraschend gut.
Meiner Meinung nach hätte sich der Film sogar fast noch stärker auf seinen Comedy-Schwerpunkt konzentrieren sollen. Die Sequenzen, die wie ein "echter" Vampirfilm daherkommen, zählen eindeutig zu den schwächsten des Films - da in die meisten davon natürlich die Twins involviert sind. Und so niedlich sie auch rüberkommen: Schauspielerinnen sind sie (noch) nicht wirklich.
Wie auch immer: ein Heidenspaß, solange man das Gehirn abstellt. 6,5 Punkte. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           10.08.2004, 05:06 | | |
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