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Die Reise ins Glück (2004)
EINFACH NUR SCHLECHT | Direktlink  | 10 Jahre hast du daran gearbeitet, Storch? Das Ergebnis ist sexistisch, rassistisch, chauvinistisch, billig, unlustig, Kinder werden bepisst, kleine Mädels auf den Strich geschickt (schon mal "Lilja 4-ever" gesehen, du Depp?), wenn gar nichts mehr hilft, dann tanzt man den Adolf und holt die Armbinde raus und Max Rabe singt den Song vom dicklippigen Nigger. Man merkt jede Sekunde, das ist nicht gewollt, sondern einfach die geistige und künstlerische Grenze, aber man hat ja große Namen im Abspann, also ist's auch Kunst. Keine Pennäler-Zotigkeit zu scheisse, als dass sie nicht mit rein durfte (ach haben wir gelacht, als wir bei Bongs das Drehbuch "schrieben").
Hab's dir ja schon direkt bei den Q/A im Kino ins Gesicht gesagt und sag's nochmal : brauchst dir da nix drauf einbilden, höchstens, dass du halt noch "cooler" als "Jackass und "Die Alm/Big Brother" bist. Und wenn ich's mir genau überlege, eventuell toppst du ja noch den lustigen lustigen deutschen Bully, du großer Künstler..... Hoffe, dir pisst nicht mal jemand auf deine Kinder oder schickt sie auf den Strich. | zorn sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin |           19.08.2004, 02:42 | | |
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| Direktlink  | Tja, man mag es kaum glauben, aber Herr Storch hat tatsächlich 10 Jahre und unglaublicherweise eine halbe Million gebraucht, um dieses Werk zu vollenden. Und was wirklich verwundert, dass so rein gar nichts an diesem Ding funktionieren will. Nicht immer ist die Ablehnung bei der Berlinale und ein aus dem Kino flüchtendes Publikum Garant für einen guten, wichtigen Film. "Die Reise ins Glück" beweist dies leider wenig eindrucksvoll. Eigentlich ist das ganze nur eine Fortsetzung zu "Der Schuh des Manitu" auf Homemade-Niveau. Die Gags sind ähnlich, im Prinzip auch genauso bieder und strunzdumm. Da mit geschichtsträchtigen Namen und Begriffen wie Fellini und Dadaismus zu wedeln, ist liebgewordenes Mittel des Programmheftes und war natürlich noch nie ernst zu nehmen. Provokant will er auch sein, aber selbst, wenn man ohne Rücksicht auf Schmerzen halb Marzahn durch das Bild schickt, fällt der Schock eher milde aus. Ein Name fällt im Abspann auf, der Storchs Werk treffend zu charakterisieren vermag: Benjamin von Stuckrad-Barre. Genau, jener junge Mann, den sich so viele hippe Damen im vorgewärmten Bettchen wünschten wie vor zehn Jahren Christoph Schlingensief. Und natürlich auch jener junge Mann, der so viel sagt, und doch so gar nichts zu sagen hat. Dabei fällt auf, dass sich eine Stunde Storch, eine Stunde Barre oder eine Stunde Til Schweiger, egal auf welchem Medium sie präsentiert werden, nicht grundlegend voneinander unterscheiden. Das ist allerdings keine neue Erkenntnis und dafür hätte es diesen Film nicht gebraucht. Aufgrund der enorm unterschiedlichen Bewertungen könnte man annehmen, das Werk polarisiert, aber Vorsicht, das scheint nur so. | xxx |           20.08.2004, 00:12 | | |
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