The Legend of the Evil Lake (2003)
Gen. Bihanrang.........Jaunbi... | Direktlink  | Vor ewig langer Zeit bannte man schurkische(?) Wesenheiten mit einem Schwert in der Erde. Jetzt, einige Zeit später, geraten ein General, der eine einfache Bäuerin liebt, jedoch von der Königin begehrt wird und in das Fadenkreuz der höfischen Intrigen durch andere Generäle und Berater kommt, und eben besagte Bäuerin Jaunbi, die Königin und ihre Generäle in den Bann der damaligen Ereignisse - wird doch Jaunbi, von Häschern verfolgt, zum Wirtskörper der Rachegeister, deren Ziele ihr logischerweise auch ganz gut in den Kram passen.
Völlig von überdimensionalem Pathos (das zwar zum koreanischen Kino gehört, aber halt einfach extradick aufgetragen wurde) zugeschüttet, gelingt es dem Film nicht, seine epochale Größe, die nur hie und da zum Zug kommt, auszuspielen. Hinzu kommen einige Splattererfekte, die aber oft in jeglicher Hinsicht aufgesetzt wirken. Völlig deplaziert wirken auch die meisten Computer-Bilder sowie die oft nur aus einem Namen bestehenden Dialoge. Daß meine Bewertung doch so hoch ausfällt, liegt wohl daran, daß ich eine Schwäche für das Genere habe, alle anderen können da noch mal zwei Pünktchen abziehen.
Fazit: extrapathetisches Flugchinesen-Märchen. Wenn man's mag, ganz okay. | Felix Schweiger sah diesen Film im City, München |           29.07.2004, 12:30 | | |
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Der General und das Mädchen | Direktlink  | Ja so ist's halt in den alten Zeiten, der General liebt eine Bauerntochter und die Königin liebt den General, dass dies nicht gutgehen kann ist klar, vor allem in einem implodierenden 100jährigen Reich, in dem jeder um die letzten Pfründe kämpft und der äußere Feind auch schon anrückt.
Dieser Film ist hochdramatisch, manchmal unglaublich rasant und gut, dann wieder grottenschlecht inszeniert. Schade eigentlich, bei einer flüssigen Inszenierung hätte dies ein Klassiker werden können. So reibt man sich nur ab und an verwundert die Augen, wie brutal die Kampfszenen (teilweise mit CG-SFX wie in der guten alten 80er HK-Zeit) sind und wie peinlich die Liebesgeschichte dramatisiert wird.
Mir hat's gefallen. | korinther sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           30.07.2004, 12:05 | | |
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Farbenprächtiges Action-Märchen | Direktlink  | Korea um das Jahr 800 herum: General Biharan hat sein Soll als Soldat in vielen blutigen Schlachten erfüllt und will sich zur Ruhe setzen mit seiner großen Liebe Jaunbi, einer einfachen Tochter eines Bauern. Nur leider hat sich die Königin auch in ihn verliebt und kurz darauf hat er jede Menge Attentäter am Hals. Er muß fliehen und kommt an einen See, wo vor Jahrhunderten ein böser Dämon gebannt wurde. Jaunbi bricht versehentlich das Siegel und wird von dem Dämon besessen.
Hollywood, nimm dich in Acht, Korea kommt im ganz großen Stil, denn der Preis für den schönsten Film dieses Jahres geht an "The Legend of the Evil Lake". Ein wunderschönes Schwertkampf-Drama mit viel Mystik und Liebe und ganz in altmodischer Tradition solcher Meisterwerke wie "A Chinese Ghost Story". Bei den farbenprächtigen Settings und den wunderschönen Kostümen fühlt man sich unwillkürlich an die König Artus-Filme der 60er Jahre erinnert, nur daß es hier noch wesentlich blutiger zugehen darf. Bei den Kämpfen fliegen Köpfe und Gliedmaßen durch die Gegend und riesige Blutfontänen strömen aus frisch geöffneten Wunden. Dabei wirkt das ganze nicht abstoßend, sondern sehr ästhetisch und stilvoll. Dazu noch eine Story wie aus einem Märchen, viel Melodramatik und Liebe, etwas nostalgischer Grusel und tänzerisch anmutende Choreographien wie in "Hero": die Kinounterhaltung ist perfekt. | diceman |           13.09.2004, 10:27 | | |
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