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Creep (2004)

Erfrischend blutig

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Das Genre erfindet CREEP gewiß nicht neu, aber wer einen netten Horrorfilm in Londons "Tube" sehen will, wird nicht enttäuscht. Wir folgen Kate (Franka Potente) durch U-Bahnen, Tunnel und Kanalisation im Kampf gegen ein Monster namens Craig. Nie wirklich überraschend, aber innerhalb des Story-Grundgerüsts erstaunlich routiniert in Szene gesetzt, kann man sich wohl schon auf den nächsten Film von Christopher Smith freuen. Auch der Blutgehalt kann überzeugen. Schauspielerisch ist CREEP ebenfalls im grünen Bereich, besonders hat das Körperspiel von Sean Harris überzeugt. Er schafft es, das U-Bahn-Monster sowohl akrobatisch als auch kräftig rüberzubringen.

Einziger Wermutstropfen: Eine bedrohliche Stimmung wollte sich nicht einstellen. Sicherlich sind einzelne Szenen spannend, nur ein wahrhaft beklemmendes Grundgefühl, wie es z.B. HIGH TENSION zu erzeugen vermochte, blieb aus.

Insgesamt ein solide inszenierter U-Bahn-Schocker: 6.5 von 10 Punkten.
Jochen
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin
OOOOOOo...
17.08.2004, 12:19
 

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Kate (Franka Potente), ein deutsches Party-Girl in London, will eigentlich auf einer VIP-Party George Clooney kennenlernen. Dummerweise hat ihre Freundin mitsamt Tickets nicht auf Kate gewartet, so dass sich unsere Hauptdarstellerin allein auf den Weg machen muss. Die letzte U-Bahn fährt ja noch... d.h. wäre Kate nicht auf dem Bahnsteig eingeschlafen. Alle Ausgänge sind verschlossen. Hier beginnt eine alptraumhafte Nacht im Londoner Untergrund, in dem ein wahnsinniger "Creep" sein Unwesen treibt...

Der Zuschauer erfährt häppchenweise immer ein wenig mehr über die Beweggründe und das Schicksal des "Fieslings", so dass an dieser Stelle nicht mehr verraten werden soll.

Der Film lebt in erster Linie von seinen Schockeffekten, die ganz auf Erschrecken ausgelegt sind. Das ein oder andere Mal fühlt man sich zurückversetzt an die Friday, the 13th-Streifen, wenn Jason mit der Machete seinen Opfern folgt und diese aus dem Weg räumt. Auch die Make-Up-Effekte sind klassische "Slasher-Effekte". Nichts neues also, sondern eher eine deutsch-englische Variante der bekannten, mainstreamigen US-Horrorfilme der 80er und 90er Jahre. So könnte man der Story auch die eine oder andere Schwäche attestieren, aber wer Logik und Wahrscheinlichkeit erwartet, ist in diesen Filmen eh falsch.

Die grundsätzliche Idee des Films ist interessant, aber insbesondere bei der Umsetzung hätte man vielleicht auf Lacher im Drehbuch und ein paar Geräusche verzichten und eine etwas verstörendere und bösere Variante wählen sollen. Dann wäre vielleicht zu den teilweise guten Effekten und einigen Zusammenzuckern so etwas wie Spannung aufgekommen. Denn die kommt, sofern sie sich überhaupt einstellt, im Laufe des Films wirklich abhanden.

Mal schauen, ob der Film ungekürzt in die Kinos kommt. Für eine Freigabe ab 16 sind vielleicht noch ein paar Schnitte nötig.

Nette kurzweilige 90 Minuten Unterhaltung, aber das ist auch schon alles.
Christian
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg
OOOOOO....
18.08.2004, 00:11
 

Im-Potente!

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Na ja,
das war wohl nix.

Bin neugierig in den Film gegangen und total enttäuscht gewesen.

Franka Potente konnte mich in diesem Film leider nicht einen Moment überzeugen.
Was für eine erbärmliche schauspielerische Leistung.

Die Story klang ja ganz gut, aber die Ausführung ließ doch sehr zu wünschen übrig.

Zwischendurch sehr blutig, doch leider überhaupt nicht spannend oder gruselig.

Frage mich, was dieser Film im Kino zu suchen hat. Sehe keine lange Laufzeit, wenn er im Oktober anläuft.

Dann doch lieber Filme wie SAW, die einen packen und noch lange verfolgen.

PS: Franka, zurück in die Schauspielschule bitte!
pamukka
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg
OOo.......
18.08.2004, 16:21
 

Lauf Franka, Lauf!!!!

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Tja, nachdem man es nach 10 Taschenkontrollen dann doch mal ins Kino geschafft hat, dachte man schon nun kommt ein neuer Film den die Welt noch nicht gesehen hat aber naja man kann nicht alles haben.

Creep war ganz in Ordnung aber nicht der Bringer. Man fürchtet sich nie wirklich, die "Splatter"szenen hätte man auch deutlicher zeigen können und alles ist viel zu vorhersehbar. Viel mehr sage ich nicht zu dem Film, schlecht ist dieser nicht aber man muss ihn nicht gesehen habe.
Umelbumel
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg
OOOOOo....
19.08.2004, 12:13
 

ganz cool

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Also, nachdem der Trailer ja ewig lang in den Kinos rumgeisterte, aber der Film dann auch ewig nicht in den Kinos auftauchte, hatte ich mich schon gewundert... dann kam er endlich... und er war gut. Keine große Innovation, teilweise in der Nachbetrachtung logische Schwächen bzw. Ungereimtheiten, aber die Charaktere heben sich glücklicherweise deutlich von dem ganzen Hollywood-üblichen Müll ab. So find ich sogar Franka Potentes Leistung wirklich ansprechend, obwohl sie ja im Grunde nur eine Scream-Queen-ähnliche Rolle spielt. Eine wirklich üble Szene bietet der Film auch, obwohl man in ihr nicht so viel zu sehen bekommt... großer Pluspunkt!
Insgesamt gutes Horrormovie, kann man sich ruhigen Gewissen reinziehen.
CapOOOOOOOo...
09.08.2005, 13:41
 

.... und die Zeit verging wie im Flug!

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"Creep" war ein leicht über dem Durchschnitt liegender Slasher, der mich kurzweilig unterhalten konnte.

Bei "Creep" handelt es sich definitiv um einen reinen Slasher-Horrorfilm. Viele hatten anderes behauptet. Es gibt einen "Mörder" (der ganz "interessant" ist) und mehrere Opfer im Verlauf des Film. Einziger Unterschied zu herkömmlichen Slashern ist der Ort des Geschehens. "Creep" spielt nämlich in einer U-Bahn ... was sehr gelungen umgesetzt wurde.

Von einem Slasher erwartet man natürlich einige blutige Morde. Diese bekommt man hier teilweise. Einige Tötungsaktionen sind zwar sehr gut, andere dagegen leider OFF-Screen, trotzdem konnte mich der Gore-Faktor im Endeffekt doch zufrieden stellen ...

Der Film ist zudem ziemlich spannend; Längen gibt es keine. Aufgrund der Laufzeit von nur knapp 80 Minuten aber auch verständlich.
Die U-Bahn Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Ich könnte mir sehr wohl vorstellen, dass dieser "Ort" nun auch öfters in Horrorfilmen Verwendung finden wird ... aber ich will ja keine Remakes oder ähnliches anpreisen.

Schauspielerisch gesehen auch ganz gut. Mit Franka Potente, die aber sicherlich noch besser spielen könnte, hat man zudem einen Star im Gepäck.

Fazit: Wer mit "Trespassing" oder dem älteren "Swimming Pool" zufrieden war, wird auch bei "Creep" seinen Spaß haben ... an Slasher-Meisterwerke der letzten Jahre wie "Wrong Turn" oder "High Tension" reicht "Creep" aber nie und nimmer ran ... es fehlt halt das "gewisse Etwas".
Slasher_2004OOOOOOo...
03.12.2005, 18:14
 

Was für ein Dreck

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Damals war ich anfangs erleichtert, dass dieser Film auf der FFF-Sneak lief, da mich der Film doch mehr interessierte als die Alternativen (AvP ausgenommen) und wurde leider bitter enttäuscht. Man könnte den Film als typischen 70er-Jahre Horrorfilm klassifizieren und leider als ziemlich schlechten. Franka Potente holt zwar noch das beste aus ihrer Rolle raus, der Rest ist aber leider meist sehr nervig und außer Andeutungen (die wohl nur den Film staffen sollen) gibts auch kein Motiv für den Killer. Schwer Enttäuschend.
FFFlerOo........
07.09.2007, 09:21
 


Alle Bewertungen im Überblick:
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