 |
|
|
Ferpect Crime (2004)
Ferpect Film | Direktlink  | Dieser Film ist vielleicht sogar Iglesias bester.
Alex de la Iglesia hat mit einen von Pedro Almodóvar produzierten Sci-Fi-Trash-Film namens ACCIÓN MUTANTE anfang der 90er auf sich aufmerksam gemacht. Wild, schrill, sexy aber ziemlich schlecht. Als dann jedoch mit EL DÍA DE LA BESTIA (Day of the Beast) und PERDITA DURANGO zwei Filme folgten, die ebenso schrill, wild und wahnsinnig aber gut inszeniert waren, wurde man neugierig. Iglesia schien ein talentierter junger Regiewizzard zu sein, der das Genrekino liebte, aber auch über Versiertheit und Sorgfalt verfügte. Keine Meisterwerke, aber unterhaltsam und lohnenswert. Mit LA COMMUNIDAD (Allein unter Nachbarn) folgte ein Film, der vielleicht von Almodóvar selbst hätte stammen können. Arthaus-Kino mit typisch spanischer Schrillheit und genug Genreverweisen um sich zu einem Programmkinoerfolg zu mausern.
Mit FERPECT CRIME nun hat Iglesia wohl sein Meisterstück hingelegt. Der Film strotzt nur so vor Qualität. Tolle Darsteller in einer Story, auf die man erstmal kommen muss (Abteilungsleiter Damenwäsche gegen Abteilungsleiter Herrenbekleidung in einem absurden Zweikampf auf Leben und Tod mit völlig hanebüchenen Wendungen), ein super Timing (jeder Gag sitzt) und einem schlicht großartigem Drehbuch.
Wer den etwas schrillen spanischen Humor mag, ist in diesem Film auf jeden Fall gut aufgehoben.
OmU gucken, weil der Film von Wortwitz und Betonung lebt!!
Mirco Hölling | Mirco Hölling sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg |           19.04.2005, 10:27 | | |
|
|
Kabale im Kaufhaus | Direktlink  | Rafael ist der uneingeschränkte König der Damenwäscheabteilung. Er kann jede Verkäuferin haben, jedes Kleidungsstück verkaufen und wird wohl Stockwerksleiter werden. Wenn da nicht Don Antonio wär, der Meister der Herrenmode. Doch im Kampf um den Posten bekommt Rafael unerwartet Unterstützung von der einzigen Verkäuferin, die er noch nicht flachgelegt hat. Bald mehr, als ihm lieb ist.
Genüsslich verfolgen wir den Aufstieg und Fall des unsympathischen Verkäufers, jedoch nicht ohne eine Portion Mitleid, die jedoch gleich vom nächsten dreckigen Lacher hinweggefegt wird. Die Figuren sind allesamt in ihrer Skurrilität (die, wie so oft im spanischen Kino, relativ nah an der Wirklichkeit liegt) einzigartig und so harrt man schon spitzbübisch auf das, was da mit ihnen geschehen mag. Verdient haben sie es alle.
Fazit: gelungene schwarze Intrigen- und Erpresserkomödie. | Felix Schweiger |           21.06.2005, 15:56 | | |
|
|
Deinen Review über Ferpect Crime (2004) hinzufügen! Zu den Filminfos |
| |
|