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Godzilla: Final Wars (2004)
Keizarlich! | Direktlink  | Viel kann, muß und braucht man gar nicht zu schreiben über dieses Werk.
Ryuhei Kitamura hat sich, mit Erfolg bemüht die Stimmung und das Design der vorhergehenden Godzilla-Filme einzufangen und auf die Leinwand zu bannen. Sogar für aktuell brisante Bezüge zur Atompolitik, wie sie die Anfänge der Reihe noch inspirierten hatte er Zeit.
Kitamura läßt annährend sämtliche Monster der Filmreihe auftreten und liefert eine hahnebüchende, aber umso unterhaltsamere Geschichte über deren Herkunft und Absichten.
Daß dabei Filme wie Matrix, oder so gut wie alle Jon Woo Werke, ihren Eingang in den Reigen finden ist ebenso erfrischend wie kurzweilig.
Die Besetzung des unterkühlten Kämpfers für Freiheit mit dem unvergleichlichen Don Frye - samt dämlicher, aber umso spaßigerer Oneliner - ist da noch das Sahnehäubchen.
Auch wenn der Film am Ende ein wenig an Fahrt verliert und doch einige Längen offenbart kann und muß ich ihn einfach empfehlen.
Godzilla-, Monster-, Sci-Fi- und vor allem Kitamura-Fans seien hiermit aufgerufen sich diesem letzten Gefecht hinzugeben. | Rohrkrepierer sah diesen Film im Cinecitta', Nürnberg |           06.08.2005, 10:50 | | |
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| Direktlink  | Kracher!
Natürlich nur, wenn man Godzilla zumindest rudimentär mag. Aber dann ist es der beste Godzilla, den es je gab. Technisch deutlich besser als die früheren japanischen, wenn auch nicht ganz so gut wie der Emmerich-Godzilla. Wobei ich mir manchmal nicht sicher sicher bin, ob nicht absichtlich der Look der alten Filme beibehalten wurde, weil die SFX bei machen Szenen ziemlich gut waren.
Neben der Monsterparade haben wir es hier mit einer knallbunten Mixtur aus Matrix, B-Sci-Fi und Anime-Ästhetik zu tun. Teils großartige, klischeeüberfüllte Charaktere tragen ihr übriges zum gelungenen Kinospaß bei. Dazu kommen grandiose Kulissen, die in ihrer Detailverliebtheit so manchen Modelleisenbahner zu Tränen rühren dürften. Besonders, wenn er die Zerstörung selbiger mit ansehen muß.
Einzig die Musik war etwas enttäuschend, ich hätte mir schon ein Best-Of der Godzilla-Geschichte erhofft. Zwar hat man hin und wieder ein Thema erkannt, allerdings allesamt stark überarbeitet.
Trotz allem ein Heidenspaß für alle Monsterliebhaber. Jackson kann sich seinen King Kong schon jetzt irgendwohin stecken ;) | Mechaichezilla sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           10.08.2005, 02:38 | | |
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Versus vs Monsterparty | Direktlink  | Was hatte ich mich auf diesen Film gefreut. Godzillas Geburtstagsfilm, alle seine Monster-Buddies kommen auf einen kleinen Fight vorbei, und das ganze dann auch noch choreographiert von Kitamura, dem ich trotz Gurken wie etwa "Alive" durchaus zugetraut hatte, dem König der Trashikonen angemessen Tribut zollen zu können. Aber leider hat dann genau dieser Mann mir den Spaß etwas verdorben, denn er hat dem Film zu stark seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Soll heißen: hier gibt es mir deutlich zu viele Möchtegern-coole Typen in albernen Klamotten und vor allem viel zu viele Martial-Arts-Gefechte, dafür aber viel zu wenig Godzilla...!
Ich bin ein ziemlicher Fan des großen Grünen, und ich fand es schon schlimm genug, über eine Stunde warten zu müssen, bis er in seinem Film endlich mal in Erscheinung tritt. Gut, diese Stunde wurde verkürzt durch ein paar Auftritte bzw. Verwüstungs-Aktionen seiner, mh, Spielgefährten. Die sind fast alle da, vor allem Monster-Igel Angilas rockt wie eh und je. Aber sie bekommen kaum Zeit und Raum, sich auszutoben: denn kaum fangen sie an, Shanghai, Paris, New York usw. in Schutt und Asche zu legen, fliegt auch schon ein riesiges UFO vorbei und seine Alien-Insassen lassen die Monster verschwinden.
Und damit beginnt dann leider auch das ödeste Kapitel des Films: Aliens reden auf Menschen ein; Menschen reden aufeinander und auf Aliens ein; die Aliens verraten uns ihre Pläne; die Menschmutanten-Sondereingreiftruppe "M-Group" (oder so ähnlich) innerhalb der "Earth Defense Force" bereitet sich auf ihren Einsatz vor... damit verbringt der Film fast eine ganze Stunde, und in dieser Zeit kriegen wir kein einziges Monster zu Gesicht. Dann endlich betritt Godzi die Bildfläche und nimmt sich ein reanimiertes Monster nach dem anderen (oder auch mal drei auf einmal) vor – wie immer so direkt und konsequent, daß es eine Freude ist.
Gar nicht mehr erfreulich ist dann aber, daß Godzillas Gefechte bald schon wieder komplett in den Hintergrund rücken, während Kitamura uns ein krampfhaft auf "Style" getrimmtes Handkantengefecht zwischen Menschen und Aliens nach dem anderen serviert. Stellenweise hat man fast das Gefühl, er hätte auf den Grünen und seine Kämpfe am liebsten ganz verzichtet, nur um uns weitere hach-wie-pointierte Dialoge und Martial-Arts-Sequenzen zeigen zu können; es scheint, Godzilla ist im letzten Filmdrittel oft gerade eben noch so irgendwo in die "weitere" Handlung reingezwängt worden.
Spaß macht "Final Wars" insgesamt natürlich trotzdem, dafür sorgt alleine schon die Überdosis Monster (inklusive Godzillas Sohn in einer, mal wieder, absoluten Gaga-Rolle). Immerhin hat man hier die Herangehensweise der alten G-Filme beibehalten, das heißt: der typisch billige Look, teils sogar die alten Kostüme, offensichtliche Modellbauten, Bluescreens und trashige Soundeffekte erfreuen das Fanherz voll und ganz. Auch, was die Story und ihren Verlauf angeht, schwelgt man voll und ganz in altbekannter Naivität, die keine Sekunde lang von Nebensächlichkeiten wie Logik oder Naturgesetzen beeinträchtigt wird.
Um aber tatsächlich der Partyfilm zu sein, der er hätte werden sollen... müßte "Final Wars" um eine Stunde Menschen vs. Aliens kürzer, und um eine halbe Stunde Godzilla vs. alle anderen länger sein müssen. So reicht es leider nur für 6 von 10 Punkten - und den festen Entschluß, mir die nächsten Kitamura-Ergüsse nicht mehr anzutun. Denn der Herr hat ein echtes Talent dafür, gute Stoffe zu ruinieren. | Dominic Saxl sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           12.08.2005, 04:14 | | |
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| Direktlink  | Wow, was für ein Feuerwerk!
Das Kitamuras Umsetzung von GODZILLA actionreich und furios ist erwartete ich, aber das es so spektakulär und mitreissend werden würde konnte ich nicht ahnen.
Ich muss echt sagen, dass der VERSUS Regisseur die wahrlich beste Wahl für ein solches Mega-Spektakel war. Seine Filme sind ja allesamt eher weniger durch tiefgründige Story und charakterstarke Figuren als duch einen actiongeladenen Plot und den perfekt durchgestylten, überzogenen Manga-Style gezeichnet und genau das passt zu dem ziemlich abgefahrenen Godzilla-Setting.
Es bleibt einem kaum Zeit zum Luftholen. Entweder wird eine Stadt zerstört, es kloppen sich die Giganten oder gibt es die Kitamura-typischen Fightscenes zu bestaunen.
Kitamura schafft es sogar die bisher eigentlich immer nur störenden und langweiligen Szenen mit den Menschen spannend und unterhaltsam umzusetzen, ja sogar den Zuschauer mit den Charakteren mitfiebern zu lassen, was den Film dadurch mindestens doppelt so gut macht, als wäre dies eben, wie gewöhnlich, nur das Füllmaterial zwischen den Monster-Kampfszenen.
Glücklichwerweise bleibt Kitamura jedoch auch bei bei alten Tugenden und präsentiert eine herrlich abgefahrene Story, die sich in keiner Sekunde zu ernst nimmt und sich etliche kleine Spässe und Anspielungen erlaubt bspw. als der amerikanische Roland Emmerich Godzilla als unfähiges, thunfischfressendes Monster beschimpft wird oder der Professor ohne näher darauf einzugehen einfach nur "irgendwie" aus der Gefangenschaft entkommen kann. Weiterhin werden die Monsterkämpfe im klassischen Stil präsentiert und nicht etwa durch moderne Slow-Motion Effekte oder anderen Firlefanz verschlimmodernisiert.
Prinzipiell kann ich nichts an dem Film aussetzen und er wird zu 100% in meine DVD-Sammlung wandern. | ZardoZ sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           17.08.2005, 18:40 | | |
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