Lost (2004)
Wrong Way | Direktlink  | Das hätte was werden können. Wenn man sich ansieht, was andere Regisseure aus der Konstellation Verfolgter-Wüste-Verfolger gemacht haben, bleibt bei der Beurteilung von LOST leider nur eine leere Ödnis übrig. Im Gegensatz zu Meisterwerken wie DUEL und HITCHER oder guten Spannungsfilmen wie BREAKDOWN oder sogar JOYRIDE will hier einfach keine Spannung aufkommen. Als hätten sie's geahnt, setzen Regisseur, Kameramann und Cutter alle Hebel in Bewegung, um mit hektischen Schnitten, dramatischen Rückblenden und unruhiger Kamera im "24"-Stil so etwas wie Atmosphäre zu erzeugen.
Auch die Struktur des Films mit Hinweisen aus dem "Road-Aid"-Ratgeber und die Selbsthilfekassette, deren Sprecherguru "The Road to Success" vermitteln will, sind hilflose Versuche, Coolness und Cleverness an den Tag zu legen.
Das Problem des Films liegt zum einen an der Story, die einfach zu unspektakulär geraten ist und in der selbst Twists und Ende nicht wirklich überraschen. Und zum anderen an TV-Clark-Kent Dean Cain, der einen Film offensichtlich nicht mal knapp 80 Minuten lang tragen kann, da ihm schlichtweg das nötige Charisma fehlt.
Fazit: Lieber zur Videothek abbiegen und sich einen der obengenannten Filme mit ähnlichem Thema anschauen. | Herr_Kees sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           04.08.2005, 15:42 | | |
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| Direktlink  | Kleiner Thriller, der wirklich etwas an 'Duel' erinnert, aber die Story nicht so reduziert darbietet. Der Film hat eine nette Aussage, einen guten Hauptdarsteller, eine nette aber recht magere Story. Dazu kommt, dass sie sofort riesige Löcher offenbart, wenn man nur ein bisschen genauer hinschaut. Dadurch steht und fällt der Film mit seinem Hauptdarsteller. Nimmt man ihm die Rolle nicht ab, wird der Film wohl schnell langweilig. Ich fand Dean Cain aber wie gesagt gut, und es war der erste Tag des FFFs und ich noch frisch und aufnahmefähig, deshalb kriegt er bei mir auch gute 6 Punkte. | Holger Hellmuth sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           05.08.2005, 04:50 | | |
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| Direktlink  | Ein Mann fährt in seinem Mercedes durch die Mojave-Wüste. Der Schlips sitzt genauso perfekt wie die Frisur und fast möchte man neidisch werden, denn es sieht nicht danach aus, dass unser Freund in seinem Leben ausser der letzten Autobahnausfahrt viel verpasst zu haben scheint. Doch der Schein trügt und schon bald sitzt, passt und fährt eigentlich gar nicht mehr viel und es tun sich plötzlich Abgründe auf. Ich teile nicht die Meinung derer, die glauben, dass hier eine großartige Chance auf ein 2. "Duel" verschenkt wurde. Vielmehr baut der Film tatsächlich einen konstanten Spannungsbogen auf und hält uns dabei immer neugierig, läßt uns mitfiebern und raten, was wohl als nächstes schiefgehen mag. Und so führen uns die vielen eingeblendeten Kapitel mit ihren Lebensweisheiten auf ironische Art und Weise zu dem Schluss, daß von Lebensratgebern meistens nur einer profitiert: Derjenige, der den Ratschlag erteilt. Wenn wir den Bogen sehr weit spannen, dann könnten wir die Geschichte mit Hemingways "Haben und Nicht Haben" vergleichen. Auch dort heißt es, daß "ein Mann keine verdammte Chance hat, wenn er auf sich ganz alleine gestellt ist." | Alexander sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt |           12.08.2005, 11:47 | | |
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