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Death Tunnel (2005)
It's so cold ... | Direktlink  | Dieser Review enthält garantiert keinen Spoiler, diesen Film kann man nicht versauen. Trotzdem: Die drei Damen haben sich selten so amüsiert, ich weiß nicht, wann mein letzter ehrlicher hysterischer Lachanfall war. Und immerhin war's das Geld wert, da wir hinterher die doppelte Filmzeit über den Scheiß-Film gebitcht haben.
Wo soll man anfangen? Mein persönlicher Favorit: "Lippe", die mit der wilden schwarzen Strähne. Auch "Doppelkinn", das männliche Sex-Wunder. Viele blaue Augen in Großaufnahme,interessante Dialoge ("Where am I" - "Who am I?" - "It's so cold" - "We're in a hospital").
Stümperhafte Schnitte, grottenschlechte Maske, zwischendrin immer wieder "aufgefrischte" Schminke trotz permanentem nervtötendem Geheule (selbst der Kerl hat dauernd geflennt!).
Auch die überflüssigen Taschenlampen (es war immer taghell) konnten den Plot nicht erhellen.
Es ist schon eine Meisterleistung, aus einer passablen Grundidee einen so schlechten Film zu machen.
Aber wie gesagt, das Publikum hat sich geschlossen amüsiert - bis auf die paar Feiglinge, denen die Disziplin gefehlt hat, bis zum bitteren Ende auszuharren. | 3victims sah diesen Film im Cinema, München |           30.07.2005, 14:23 | | |
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Schlimm... | Direktlink  | Ein Spukhaus (Das Vanguard Sanatorium!) ist Schauplatz für einen Uni-Initationsritus, und so müssen wir erdulden wie 5 Fritten (jawohl, der Ausdruck ist hier angebracht) durch die Kulissen stolpern. Eigentlich hats ja hier fast alles was ein guter Grusler braucht. Ein paar Geister. Ein ranziges altes Krankenhaus. 5 Mädels in Angst und Nachthemd. Blut und Gedärm. Tja und doch geht das alles vor die Hunde. Fängt schon mit einem völlig lieblosen aber chaotischen Schnitt an, der wohl entstanden ist als man gemerkt hat, daß die Exposition zu lange ist. Story hats nicht wirklich eine, denn die Damen gehen halt duch das Haus und das wars. Das ist wiederum aufgrund des völlig planlosen Schnittes, der jedes bisschen Stimmung im Keim erstickt, gänzlich uninteressant. Dafür gibts echte schauspielerische Leistungen, die Anlass für viel Freude sind, denn so grausam gehts nichtmal im Porno zu. Zur Abwechlung beginnt also das Filmfest Publikum zuerst zögerlich Zwischenrufe zu starten die, obwohl sonst eher mit gemischten Gefühlen zu sehen, diesmal den Film auf freudige Weise auflockern und die unfreiwillige Komik wohlfeil unterstützen. Kamera, Licht und Requisite sind dilettantisch und so gibts dann halt ein bisserl mehr Punkte als bei Dead Meat, weil ich hier doch des öfteren herzlich über den ganzen Müll gelacht habe.
Fazit: Krankenhausgrusler der viel könnte aber doch voll ins Klo greift. Für eine Party mit viel Alk sicher der Lachschlager, am Filmfest auch lustig, im normalen Kino sicherlich unerträglich. Wer Mist mag wirds lieben, alle anderen lassen vielleicht besser die Finger davon. | Felix Schweiger sah diesen Film im Cinema, München |           31.07.2005, 11:32 | | |
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Will mein Geld zurück! | Direktlink  | Das stand auf der Fan-Wand geschrieben, als wir den Kinosaal verließen. Von einem FFF-Gucker, der den Schund nicht ausgehalten hat und noch vor Filmende gegangen ist. Und er war nicht der Einzige. Ich bin leider geblieben bis zum bitteren Ende. :-(
Was also gab es in „Death Tunnel“ zu sehen? Jedenfalls keinen Horror, keine Spannung, keine Schocker, keine Logik, keine guten oder gar glaubwürdigen Schauspieler, keine echten Lacher (nur Verzweiflungslacher), keine gute Ton- und Bildqualität, kein auch nur ansatzweise begeistertes Publikum.
Dafür gab es: Fünf Barbies, die in Unterwäsche in ein altes Sanatorium reingehen, zwischendrin plötzlich Jeans oder Duschvorhänge tragen und im Kittel (und neuer Frisur) wieder rauskommen (oder drin bleiben). Dazu einen hinkenden und heulenden Ken. Es gab außerdem „schaurige“ Requisiten, wie zum Beispiel flackernde Glühbirnen, von denen Schleim tropfte (Waren Aliens anwesend?), oder auch graue aufgeschnittene Leichen, die kopfüber aufgehängt waren (Warum?), viel bluttriefendes Werkzeug, das aber meistens nur irgendwo rumlag und nicht benutzt wurde (Warum nicht?), einen Ball, der plötzlich – Hilfe, Hilfe – ganz schnell fliegen konnte (Aber wie eine der Dessousmodels schon sagte „It’s just a ball“ – Ja, genau!).
Was gut war an dem Film? Dass er irgendwann zu Ende war.
Schade, dass einem Fantasy Filmfest-Publikum so was zugemutet wird. Kann ich nicht nachvollziehen. Wir haben doch alle was Besseres verdient. | Silke sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           12.08.2005, 07:56 | | |
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CRAP, CRAP, CRAP... | Direktlink  | Was haben wir uns da angeschaut ?
Wie heißt es doch so schön -- Besser gut geklaut als schlecht erfunden ?
Nun, dies trifft nicht immer zu und ganz besonders nicht hier.
Der Film klaut ordentlich bei House on Haunted Hill und das noch nicht mal gut.
Eine verworrene, unkoordiniert erzählte und wirr inzenierte Nichtigkeit von Film.
Dazu peinliche, völlig austauschbare Darsteller (...ich meine damit wirklich alle...), die völlig unbeholfen durch das Krankenhaus stolpern und den armen Kinobesucher mit noch peinlicheren Dialogen nerven. Dauernde Rückblenden und Szenensprünge beseitigen dann noch die letzten Klarheiten.
Der billige Versuch, durch Soundeffekte und schnelle Schnitte Grusel oder Schocks zu erzeugen, scheitert auf der ganzen Linie, im Gegenteil, diese fangen nämlich schnell an zu nerven (...soviel zu, laut Programmheft, schnittiger MTV-Ästhetik...).
Die "Hello Adam"- ähnliche SAW-Gedächtnis-Stimme im Hintergrund wirkt lächerlich ("5 Floors, 5 Girls, 5 Hours... ") und der Versuch, das ganze mit weiblichen Darstellerinnen aufzupeppen, fast schon verbrecherisch.
Allerdings muss ich gestehen, dass ich ordentlich gelacht habe. Als ich merkte, in was für einer Zumutung von Film ich gelandet bin, versuchte ich das beste daraus zu machen und fing an, das Ganze nicht mehr so ernst zu nehmen.
Unfreiwillige Komik gab es ja genug:
die von Overacting bis ausdruckslos reichenden Gesichtsausdrücke der Darsteller
die Dialoge
die strunzdumme Erzählweise
und die unpassendste Duschszene aller Zeiten
(oh, ich bin in einem Krankenhaus mit Geistern und Toten und vielen Kameras -- Ich glaube, ich muss erst mal duschen....).
Also, der Film kommt garantiert in die Top Ten der FFF - Entäuschungen.
In meinen Augen eine totale Zeitverschwendung. | TravisB sah diesen Film im Metropol, Stuttgart |           12.08.2005, 11:43 | | |
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