von Fans für Fans

Serial Lover

 

Aus dem offiziellen Programm:
Sie werden überrascht sein. Sie werden begeistert sein. Sie werden das gewisse Glitzern in den Augen bekommen – und dieses subversive Meisterwerk gleich noch einmal sehen wollen. Ach, dieses ausgelutschte Sub-Genre des Killer-Movies, mögen Sie einwenden, diese kannibalistischen Mörder, blutrünstigen Soziopathen und Dildoschwingenden Super-Illuren – alles schon mal dagewesen, sogar eine herrlich-perfide Serial Mom. Okay, aber definitiv noch kein Serial Lover wie Claire (Michèle Laroque): sexy, intelligent – und so letal wie ein Herzschlag.

Eigentlich will Claire nur reinen Tisch machen. Genauer gesagt, will sie sich bei einem Dinner endlich für einen ihrer drei Liebhaber entscheiden. Doch für Sasha, Hakim, Ruitchi und für ihren besten Freund Charles wird das Essen schnell zum letzten Abendmal. In einem superb getimten Küchen-Harakiri spielen ein Tranchiermesser, ein Mixer und ein Kühlschrank die entscheidenden Rollen (Bauknecht weiß, was Frauen wünschen!). Dann: Mördergrube Badezimmer. Fazit: Zerbrochene Spiegel bringen nicht nur sieben Jahre Pech – sondern manchmal auch den Tod. Exitus numéro trois: Ein Killer-Kleinod – komponiert aus Telefonkabel, Schlittschuh und Bowling-Kugel.

Nach einer halben Stunde Filmzeit-Apokalypse gleicht Claire einer fiebrig-hysterischen Mord-Medusa und ihr Apartment einer mega-coolen Leichenhalle.

Doch der französische Regisseur James Huth hat sein Pulver noch lange nicht verschossen. Was er in sein Spielfilmdebüt an Einfällen, Situationskomik, Verve und Horror hineingepackt hat, ist schlicht atemberaubend. Sein Film gleicht einer grandiosen Silvesterrakete, die – einmal explodiert – immer neue, spektakuläre Feuerwerksschauer an den Zelluloid-Himmel zaubert. Und ganz ehrlich: Noch nie gab es eine so irrwitzige Only You-Version im Kino zu sehen, und das Finale mit Claire und dem deadpan Flic Cellier (Albert Dupontel) – eine Mesallience aus Tati, Keaton und Inspektor Clouseau – setzt diesem Kill-Kintopp schlicht die Krone auf. Pulp-Trash de Luxe. Garantiert der schönste Blutrausch des Jahres. Hämoglobinfaktor 100%.


Quentin Tarantino meets John Waters and they both have a rendevous with death. This ultra-stylish horror-thriller is equally laced with comedy and blood. Visually breathtaking and full of malice and thrill this masterpiece of french filmmaker James Huth is a once-and-forever-highlight of the pulp-fiction-genre. Almost unbearably intense and brilliantly acted Serial Lover also delivers a black humour of rare quality. The chiller-killer-factor is way beyond standard and joyfully displayed. A very sexy, psychotic nightmare that makes your favourite horror-flic look like a birthday party. And, above all, Serial Lover is also a story of a young woman who discovers that to love others, she must first learn to love herself. "It’s true", says director James Huth, "that there certainly are gentler ways of getting to this point of revelation. But a modern comedy filmed in color isn’t a bad place to start."


7.1 Sterne (11 Bewertungen)

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