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Sweetwater

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Sweet Vengeance

Aus dem offiziellen Programm:
Ein bisschen märchenhaft mutet es an, das Ödland von New Mexico im 19. Jahrhundert, wie es die Zwillingsbrüder Logan und Noah Miller in ihrer zweiten Regiearbeit in starken Bildern komponieren. Ein zwar magischer, aber trotzdem nicht sonderlich gemütlicher Ort. Hier ist den Menschen noch viel Platz und Zeit gegönnt, ihren Absonderlichkeiten nachzuhängen, die dann auch leichter Hand in Obsession und Perversion ausarten. Menschen wie Prophet Josiah und seine ihm alles ergebene Gemeinde an Opferlämmern. Oder Sheriff Jackson, von Ed Harris als wettergegerbter Exzentriker gespielt, der bei Mondschein schon mal in der Prärie das Tanzbein schwingt und dem falschen Prediger auf der Spur ist. Zwischen den beiden Herren steht die ehemalige Prostituierte Sarah (January Jones aus MAD MEN), mit flammend roten Haaren und in einem lila Kleid, das wie ein Ausrufezeichen aus dem zerklüfteten Brachland sticht. In schönster Tradition von Raquel Welchs HANNIE CAULDER gibt sie die „Bride“: Um ihren Mann gebracht, um ihr ungeborenes Kind, vergewaltigt, will sie Rache – verlässt sich aber anders als die Vergeltung fordernden Frauen in UNFORGIVEN nicht auf männliche Unterstützung. Sie nimmt die Dinge selbst in die Hand – und wie! Selbst Christina Lindberg, Ur­mutter aller unerbittlichen Rächerinnen, wäre mit Stolz erfüllt. Hell hath no fury like a woman bent on revenge. Hallelujah! Dass sich angesichts des blutgetränkten und bizarren Plots auch komische Elemente in der Handlung durchzusetzen vermögen, erscheint verblüffend und ist hoher Erzählkunst geschuldet. „Love“ und „Hate“ hatte sich Robert Mitchum in THE NIGHT OF THE HUNTER als vermeintlich frommer Priester Harry Powell auf die Knöchel seiner Hände tätowieren lassen. Er machte mit dieser Paraderolle deutlich, dass niemand auf Mutter Erde so abgrundtief verdorben sein kann wie Männer im amerikanischen Grenzland, von der Überzeugung beseelt im Auftrag des Herrn zu handeln. Im selben bizarren Höllenkreis – dem vogelwilden Westen brillanter US-Autoren wie Cormac McCarthy oder Jim Thompson also – verrichtet auch unser hiesiger Prophet Josiah sein erbarmungsloses Handwerk. Ein Killer im Talar, der all die Max Cadys dieser Welt wie Chorknaben aussehen lässt. Gespielt wird er von dem Briten Jason Isaacs, der seit seinem internationalen Durchbruch als Gegenspieler von Mel Gibson in THE PATRIOT eine Karriere als Schlimmfinger vom Dienst gemacht hat – bis hin zu HARRY POTTER-Bad Guy Lucius Malfoy, verdammt nochmal! Aber hier setzt Isaacs noch eins drauf und lässt als mormonischer Sektenführer und Madman alle seine vorangegangenen Figuren wie Pussykätzchen wirken.


A western like you haven‘t seen before: A former prostitute, who has lost everything after her husband has been killed, an eccentric sheriff and a demonic priest, who rules a New Mexico community with an iron hand, are hell-bent on a collision course in frontier country. We Live Film writes: “A unique take on the western genre that is a total blast from start to finish!” Who‘s to argue?


Selbstredend kann jeder Trailer potentiell Spoiler enthalten!


Score (BETA): 63 - 6.6 Sterne (50 Bewertungen) - 2013: 5.9/10

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