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Reviews zum Film The Theatre Bizarre (2011)
DER neue Kultfilm, schlechthin! | Direktlink  | Vorab,
vergesst alle bisherigen guten, aber auch schlechten Anthology-Streifen.
"The Theatre Bizarre" wird DER Film seiner Gattung schlechthin.
Die einzelnen Geschichten untereinander gestalten sich in ihrer Erzählart und Darstellung als verblüffend unterschiedlich und abwechslungsreich, dass definitiv für jeden interessierten Horrorfilmfan etwas dabei sein sollte.
Von märchenhaft schaurig (Episode 1 - "The Mother of Toads") bis grotesk pervers (Episode 6 - "Sweets") - "The Theatre Bizarre" durchstreift beinahe 40 Jahre modernes Horrorkino und würzt es mit allerhand neuen Zutaten, sodass dem Horrorfilmfan bei Sichtung das Wasser im Munde vor Entzücken schäumen dürfte.
Ich behaupt mal, dass dieses Projekt der Horrorkultfilm des Jahres 2012 werden dürfte und ich hoffe, dass der Film derart Erfolge und Lobeshymnen verbuchen darf, sodass wir schnellst möglich eine Fortführung des Projektes sichten dürfen.
"Master of Horror" war gestern, jetzt kommt "The Theatre Bizarre".
Lasst ihn Euch nicht entgehen!
Weltklasse Teil!!! | filmliebhaber-tom - Original-Review | 13.02.2012, 18:06 | | |
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Stilübergreifende Genre-Hommage im Indie-Format | Direktlink  | Eine Frau wird in das Titel gebende Theatre Bizarre gelockt, wo ihr ein seltsam stacksender Freak sechs Geschichten erzählt die sich alle sowohl um kaputte Beziehungen als auch um Abhängigkeit und Tod drehen, und sich in komplett verschiedenen Stilen präsentieren. Die Rahmengeschichte wirkt dabei sehr bizarr mit einer etwas überagierenden Darstellerin und einem trashigen Udo Kier.
1. 'The Mother of Toads": Das Treffen eines jungen Pärchens mit einer teuflischen Hexe endet im Bösen. Nette Geschichte im 80er Jahre-Look. Inklusive satanis-dämonischer Anleihen und einem schleimigen Ende. Gute Atmosphäre aber auch recht oberflächlich. (6/10)
2. 'I Love You': Intensives Kammerspiel um eine zerrüttete Ehe und die dramatischen Folgen. Gut gespielt, tragisch und böse zugleich. (8/10)
3. 'Wet Dreams': Blutiger, sexueller Horrortrip, bei dem man selten weiß, ob man sich in der Realität oder in einem Albtraum befindet. (7/10)
4. 'The Accident': Kürzestes und schwächstes Segment, in dem ein kleines Mädchen den Unfalltod eines Motorradfahrers verarbeiten muss. Zu ruhig und psychologisch und ziemlich unspektakulär. Passt irgendwie nicht so recht ins Gesamtbild. (4/10)
5. 'Vision Stains': Eine Frau spritzt sich die Augenflüssigkeit von weiblichen Junkies, die sie selbst umbringt, in die eigenen Augen um deren Leben im eigenen Kopf Revue passieren zu lassen. Absolut dreckig, kaputt und fast deprimierend. Hier werden wirklich Abgründe aufgezeigt. (9/10)
6. 'Sweets': Eine krankhafte Beziehung, die auf der Gier nach Süßigkeiten beruht endet in einer blutigen Orgie, mit einem letzten 'Abendmahl'. Zu Beginn poppig bunt und zugleich schmierig und ekelhaft, wie in besten John Waters-Zeiten. Am Ende blutrünstig und religiös Provokant. (7/10)
Fazit: Alles in allem eine recht gelungene Collage, die komplett verschiedene Stile und Atmosphären vereint. Durch die Kürze der Beiträge fehlt manchmal der Tiefgang. | mdbnase sah diesen Film im Metropol, Stuttgart | 19.03.2012, 01:06 | | |
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| Direktlink  | Entgegen der sonst meist positiven Reviews entpuppte sich dieser Film als mein persönlicher Flop - umso ärgerlicher, da es der letzte Film der Nights war.
Langweilig, vorhersehbar, ungewollt (?) komisch, "jetzt schocken wir aber mal so richtig" - von allem was dabei, nur kein Highlight.
Die Rahmenhandlung - Am gruseligsten war mit Abstand das Mädel, das sich da ins Kino gewagt hat. Irrer Blick und krankes Grinsen, *schüttel*. Mir war nie klar ob sie jetzt entsetzt, verängstigt oder fasziniert war von dem was sie zu sehen bekam. Vermutlich von allem was. Das Gelaber von Udo Kier als Filmansager war nervig, die Puppen dafür absolut unheimlich.
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Mother of Toads - Vorhersehbare Geschichte, aber immerhin schöne Landschaftsaufnahmen und ein nettes Froschkonzert. Wie heißt es so schön: "routinierte Umsetzung".
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I love you - Die Dialoge waren so schlecht das es fast (aber eben nur fast) komisch war, dafür konnte man das bemühte Englisch gut verstehen. Leider wieder völlig vorhersehbar und langweilig.
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3. Wet Dreams - Immerhin witzige Story, bei der ich nicht gähnen musste.
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4. The Accident - Für viele sicher der schwächste Film, der mir persönlich aber am besten gefallen hat. Ruhig und nachdenklich, zugleich sehr intensiv.
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5. Vision Stains - Faszinierende Story mit ekligem Schockeffekt und Potential für einen eigenen Film. Da könnte man noch richtig was draus machen.
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6. Sweets - Anfangs schöne bonbonbunte Bilder, später die erwartete Blutorgie. Hat mir absolut nichts gegeben.
** | misspider sah diesen Film im Metropol, Stuttgart | 19.03.2012, 11:35 | | |
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| Direktlink  | Eine Horrorfilmepisodensammlung, die im weitesten Sinne das Thema (gemeinsames) Leben und Erleben zum Thema hat.
Der Trailer vermittelt eher, dass das Blutige, Splattrige im Vordergrund stehen würde, dem ist jedoch weniger so. Die meisten Episoden sind eher zurückhaltend und keineswegs kreischendes Splatterkino.
Trotzdem hat man mehr erwartet, den Anspruch, verstörend und in den Sessel drückend zu sein, hat der Film kaum erfüllt.
Man hat Spaß dran, jede Episode ist durchaus unterhaltsam, aber richtig fesseln kann Theatre Bizarre nicht. Und ob Udo Kier wirklich so trashig rüberkommen wollte in der Rahmenhandlung? | glorrk sah diesen Film im Cinema, München | 22.03.2012, 18:18 | | |
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Viele Köche verderben aber mal so den Brei | Direktlink  | OK, Episodenhorror ist erfahrungsgemäss meist Trash... entweder unterhaltsamer und charmanter "Trash" wie Chillerama oder Tales from the Crypt oder richtiggehender Schrott.
Nun machte der Trailer von "Theatre Bizarre" einen interessanten Eindruck, allerdings hatte ich bis zur Hälfte des Filmes eindeutig den Eindruck, daß es sich hier um stinkenden Müll handelt.
Der Rahmenplot von Jeremy Kasten glänzt zwar durch eigenwillige Robopuppen-Optik mit flashigen Farben, bietet sonst aber Null und Nix ausser einem wieder mal arg nervtötenden Udo Kier.
Die ersten Episoden sind die übelsten von allen... Das Bizarre Theater wird definitiv mit der Spielzeit immer besser.
Warum man den Spass ausgerechnet mit einer belanglosen Lovercraft-lastigen Story über eine Kröten-Nymphomanen-Hexe und einem nervtötenden Paar, das das schlimmste Deutsch-Englisch aller Zeiten spricht (so was mieses kenne ich sonst nur von Herrn Ittenbach), beginnt erschliesst sich mir nicht. Beide Episoden haben weder einen Plot noch eine zentrale Idee und nerven durch handwerkliche Fehler, zumal sie weder bizarr noch blutig sind.
Dann gehts etwas bergauf mit einer immer noch übel geschauspielerten Story über Alpträume, Kastrationsangst und eine kaputte Beziehung die in recht rabiater Rache endet... OK, es wird bizarrer.
Reingeschoben dann eine extrem coole meditative Geschichte über ein kleines Mädchen, das mit seiner Mutter in einen Autounfall gerät. Exzellente Bildgewalt und hypnotische Stimmung... wirklich cool, nur leider total unpassend im Kontext des Filmes. Bizarr ist hier also nur die Zusammenstellung der Episoden.
Karim Hussain treibt das Bizarre dann mit einer Story über Junkies, Spritzen in Augäpfeln und das Stehlen von Erinnerungen (ihr wisst schon, das Kino das beim Sterben vor dem inneren Auge abläuft) auf die Spitze. Alles ziemlich roh, dreckig und... indeed bizarre!
Und dann zuguterletzt wird das ganze nochmal getoppt durch eine kaputte Story über Loser, Foodfetish und Kannibalismus die nicht nur schauspielerisch überzeugt (im ersten Teil) sondern auch optisch eine wilde Achterbahnfahrt liefert, die dann im blutigsten und ekelhaftesten Teil des Bizarrtheaters kulminiert.
Zwischen totalem Schrott und einigen wirklich eigenwilligen und wilden Episoden bleibt unterm Strich dann nur totaler Durchschnitt. Aber das ist wohl auf ewig das Schicksal aller Horror Anthologies. | Jimmyjohnjamesmyer sah diesen Film im Cinemaxx 8, Hamburg | 03.04.2012, 12:53 | | |
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