von Fans für Fans

They Came Back

Der kleine Geheimtip

von Stefan
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Vom Filmplakat her könnte man denken,nicht schon wieder ein Zombiefilm. Doch weit gefehlt. Robin Campillo famoses Filmdebüt spannt einen weiten Bogen vieler Genre zu einem wunderschönen Ganzen. Der Film versteht es gekonnt auf zarte, nicht verstörende aber eindringliche Art den Zuschauer zu beängstigen, ihm im nächsten Moment wieder nachdenklich und im darauffolgenden Moment wieder zum Mitfühlen zu bringen. Auch der immense Raum für Interpretationen ist gegeben.

Für Freunde des gehobenen Anspruchs ein Augenschmaus und auf jeden Fall eines der kleinen Highlights, welches man sich auf dem FFF nicht entgehen lassen sollte.
Stefan

13.07.2005, 01:51


Make them die slowly...

von Tetsuo
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Vorab folgendes Statement: Ich bin durchaus ein Fan (zumindest manchmal) von langsamen, ruhig erzählten und gefühlvollen Filmen. ABER...
...They Came Back entpuppte sich, nach großer (Geheimtipp-)Vorfreude als totale Schlaftablette. Die Idee der "Rückkehrer", die resozialisiert werden sollen ist durchaus genial, aber die Umsetzung war schlicht und ergreifend total ermüdend. Hätte ich diesen Film an einem Dienstag um 22:30 Uhr auf Arte entdeckt, hätte er mir sicherlich besser gefallen, als auf dem FFF 2005.
Warum? Nach anfänglicher Spannung durch die langsam, aber intensiv gefilmten Bilder und die Off-Stimme flacht der Film mehr und mehr ab. Anstatt zu versuchen die angekratzten Schwierigkeiten des Wiedersehens und der Reintegration zu vertiefen und somit den Zuschauer Teil werden zu lassen, verfällt der Film mehr und mehr in pseudo-künstlerische Klischees und verflacht im letzten Drittel total.
Was ist die Message? Sollen wir die Toten ruhen lassen? Ist das Abschiednehmen beim zweiten Mal schwieriger? Ich weiß es wirklich nicht...
Fazit: Schade, daß so eine geniale Idee so halbdurchdacht verschwendet wird!
Tetsuo
sah diesen Film im City, München

04.08.2005, 15:49


laaaaangsaaaaam

von Holger Hellmuth
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Schwerstverdaulich kommt dieser ultraleise 'What if' Film daher. Dummerweise hätte man die Story sehr gut in einem Kurzfilm erzählen können. Daraus hat man hier 110 Minuten gemacht, indem man bedeutungsvolle Blicke endlos in die Länge zieht.
So wird zwar durchaus eine bedrohliche Atmosphäre erzeugt und auch durchaus Emotionen vermittelt. Man vermisst aber gerade bei den lebenden Personen in diesem Film irgendwas lebhaftes, wirklich alle in diesem Film laufen wie Schlafwandler herum. Hier wird Form über den Inhalt gestellt und wir werden Versuchskaninchen eines überlangen Experiments, in uns eine bestimmte Stimmung zu erzeugen. Letztendlich habe ich das Gefühl, die Aussage des Films hätte man mir auch deutlich unterhaltsamer unter die Nase reiben können.
Holger Hellmuth
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

06.08.2005, 03:36


They should have stayed where they were

von Herr_Kees
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LES REVENANTS einen Zombiefilm zu nennen, ist ein gewagter Schritt. Der Film ist eher eine Metapher über das Abschiednehmen von den Toten. Denn trotz des realistischen Umgangs mit der Tatsache, dass an einem Tag ohne nähere Erklärung 70 Millionen Menschen in bester Gesundheit und vollständig bekleidet von den Friedhöfen wieder auf die Erde zurückkehren, bleiben zu viele Dinge unausgesprochen und unbeleuchtet, um den Film in einer nachvollziehbaren Realität zu sehen.

Entsprechend behandelt der Film denn auch mehr Themen wie Kommunikation, Liebe, Verbundenheit und Loslassen (können). Das heißt im Klartext: wenig Spannung, viel Dialog, viel Ruhe und Langsamkeit, kein Blut, keine Action.

Für einen abendfüllenden Spielfilm wird die Idee zu langatmig entwickelt und letztendlich höchst unbefriedigend gelöst.

Fazit: Anregender Stoff für einen Kurzfilm oder einen Roman, als Film nicht ergiebig genug bzw. nicht interessant genug entwickelt.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

08.08.2005, 19:14


Wie ist das, wenn man tot ist?

von Rohrkrepierer
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Ja, wir haben es hier nicht mit einem typischen Zombiefilm zu tun. Kein Blut, keine Gewalt, kein Horror, oder Terror!

Die Bilder entfalten sich langsam, aber zielsicher. So breitet die omnipräsente Kühle des Werkes einen Schleier von Tristesse und Melancholie über den Zuschauer und packt ihn direkt an Herz und Kopf. Aber nur, sofern man sich darauf einzulassen vermag!

Eine geniale Idee wird hier in aller Ruhe zur Entfaltung gebracht und nicht eine Sekunde des Gezeigten war zu viel, oder unnötig. Die Macher ließen sich genau die Zeit, die dieser außergewöhnliche Film benötigt und volbringen damit beinahe ein Wunder:

Ein dem Fantasy Film Fest absolut würdiger Film, der dem Großteil des FFF-Publikums kaum zusagen mochte und eher belächelt wurde.

Schade, denn dieser Film ist in der Tat wie ein gutes Buch!

Ein sich zum meiner Meinung nach genialen Ende hin positiv quälend entwickelnder Plot, nur aus Handlungsfragmenten bestehend und so dem Rausch der poetischen Bilder ebenso verpflichtet wie der Bereitschaft des Zuschauers, mit den Protagonisten mitfühlen zu wollen.

Das Ganze von perfekt geschriebenen, gehaltvollen Dialogen getragen und eindringlich gespielt.

Wer sich schon einmal ernsthaft gefragt hat, wie es denn wäre, wenn die zurückkämen, die wir geliebt verloren haben, so muß er diesen Film sehen, darf aber keine Antwort auf brennende Fragen erwarten - dieses Meisterwerk beantwortet sie nicht, es stellt sie und baut sich um sie herum auf.

Eine Allegorie auf das Leben, den Tod und das Ungewisse dazwischen.

Herausragend!
Rohrkrepierer
sah diesen Film im Cinecitta', Nürnberg

09.08.2005, 10:24


Lebst du noch oder stirbst du schon?

von todaystomorrow
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Ein Thriller? Ein SciFi-Film? Ein Drama? Schwer zu sagen, und eine solche Kategorisierung ist ja eigentlich auch alles andere als wichtig. In diesem Fall wäre es aber vielleicht doch ganz gut, wenn das Publikum vorab einschätzen könnte, was es da geboten bekommen wird. Das würde helfen, falsche Erwartungen, und damit leicht Enttäuschungen, zu vermeiden. Aber auch dem Film selbst hätte es vielleicht nicht geschadet, wenn er sich klarer für eine Richtung entschieden und diese fokussiert hätte. So aber blieb er für mich vor allem eins: schwammig.

Zwar präsentiert er eine ziemlich außergewöhnliche Idee. Diese aber - für meinen Geschmack - auf nicht ausreichend außergewöhnliche Weise. Meine Kritik hat dabei weniger mit dem sehr niedrigen Erzähltempo des Films zu tun oder gar mit mangelnden Action- bzw. plakativen "Schock"-Szenen. Jenes trifft etwa auch auf den durchaus geistesverwandten japanischen "After Life" (FFF 2000) zu, der mich trotzdem recht begeistern konnte. Der Unterschied: "After Life" schaffte es von Anfang an mühelos, den Zuschauer in den Bann der hier vorgestellten, bizarren Situation zu ziehen und dadurch fast automatisch das Nachdenken über diese Situation und ihre Konsequenzen für einen selbst einzuleiten. "They came back" aber verbleibt fast die ganze Zeit über viel zu "normal": Die wiederauferstandenen Toten wirken zu sehr wie nur unterkühlte, langsame Lebende; die Lebenden wiederum reagieren viel zu abgeklärt auf die eigentlich ja unfaßbare Tatsache, daß sie auf einmal von laufenden Leichen umgeben sind. So war es zumindest für mich sehr schwer, die Prämisse des Films als solche zu realisieren und tatsächlich in die Stimmung zu kommen, mir entsprechende philosophische Fragen zu stellen.

Beschäftigt man sich in Ruhe mit der Ausgangssituation und den Inhalten des Films, gibt es da ja schon einige große Themen, die er anreißt: Was würde ich tun, wenn eine für immer verloren geglaubte Person zurückkäme? Was unterscheidet einen lebenden wirklich von einem toten Menschen, was macht das Mensch-Sein wirklich aus? Leben wir, um zu leben, oder brauchen wir Aufgaben, Regeln, Verhaltensmuster, um uns wie Menschen zu fühlen? Keinesfalls leichte Kost, und nicht eben das Feld, in das sich ein gewöhnlicher FFF-Film hineinwagt.

Das ist "They came back" auch hoch anzurechnen. Aber, wie gesagt: die Beschäftigung mit diesen Fragen begann für mich erst weit nach dem Sehen des Films; und um sie überhaupt einzuleiten, hätten auch die ersten 20 Minuten der Geschichte gereicht. Der Film kommt nicht so recht auf den Punkt und schafft es bei aller Langsamkeit und Melancholie nicht, die wohl beabsichtigte Atmosphäre zu erzeugen. Keine Poesie, keine Magie, stattdessen viel Zähflüssigkeit und eine allzu oft nur distanzierte Wiederholung seiner Aussagen bzw. Überlegungen, statt tiefer in sie einzutauchen, sie unmittelbar nachvollziehbar zu gestalten.

Für alle, die sich gerne mit den großen Fragen unserer Existenz auseinandersetzen, ist "They came back" sicherlich eine Empfehlung wert. Als Film ist er mir jedoch bei weitem zu akademisch und trocken gehalten, um wirklich Lust auf eine solche Auseinandersetzung zu machen. Zusammengenommen ist er schwierig zu bewerten. Da ich mich aber weder gut unterhalten noch von ganz neuen Gedanken beeindruckt fühlte, kann ich nur 5 von 10 Punkten vergeben.
todaystomorrow
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

13.08.2005, 14:09


Review

von Herbert.West
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Was wäre, wenn plötzlich alle Verstorbenen der letzten zehn Jahre zurückkommen würden? Allerdings nicht verwest und verfault, wie man es normalerweise erwarten würde, sondern ein bisschen lethargisch zwar, aber ansonsten kerngesund? Wie können diese Menschen wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden? Was für politische, soziologische, psychologische, religiöse, ökonomische, rechtliche und natürlich philosophische Konsequenzen ergeben sich daraus?

Das ist starker Tobak für einen Zombiefilm, vor allem wenn man bedenkt, dass hier die Untoten keinerlei Appetit auf Menschenfleisch haben und niemanden anknabbern. Trotz seiner recht originellen Abwandlung der Zombiethematik bleibt They Came Back aber leider in fast allen oben angesprochenen Belangen die Antworten schuldig und schlimmer noch: Häufig genug stellt der Film noch nicht einmal die dazugehörigen Fragen. They Came Back hinterlässt trotz schöner Bilder und guter Darsteller ein etwas unbefriedigendes Gefühl beim Zuschauer. Woher kommen die Toten? Was ist ihr Ziel? Wohin gehen sie? Der Film kratzt nur an der Oberfläche und wirkt unrealistisch (natürlich abgesehen von der Ausgangsprämisse der zurückkehrenden Toten). Denn 70 Millionen "Zurückgekommene" alleine in Frankreich - das kann keine Volkswirtschaft der Welt einfach schlucken, ohne dabei zu kollabieren. Abgesehen davon, was dieses Ereignis für eine religiöse Bedeutung für viele Menschen hätte, auch für viele, die vorher keinerlei religiöse Gefühle gehegt haben. Keinesfalls jedoch würde der übliche Trott wie vorher weitergehen, sondern die Grundpfeiler unserer gesamten Existenz würden bis ins Innerste erschüttert oder noch wahrscheinlicher gleich in sich zusammenstürzen.

Was bleibt, ist ein trotzdem interessanter und origineller, optisch überzeugender, wenn auch leider oft am Rande der Langweiligkeit balancierender Film, der zu inhaltsleer ist. Mit They Came Back wurde viel Potenzial verschenkt. 6/10
Herbert.West

13.08.2005, 16:54


Fantastisch

von Bobshock
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LES REVENANTS ist ein einzigartiger Film, der in optisch eindrucksvollen Bildern und atmosphärischen Tönen zu hypnotisieren vermag ohne dabei zu unterfordern. Vom ersten Moment an ist man gebannt von der gespenstischen Situation und die Entwicklung der Geschichte lässt die Spannung immer stärker werden. Was haben die Toten vor? Warum sind sie zurückgekommen?
Ich bin begeistert und habe diese Begegnung der ungewöhnlichen Art sehr genossen. Das französische Kino ist momentan wirklich auf einem sehr hohen Niveau und braucht sich vor Hollywood nicht zu verstecken.
Ein zarter und symbolischer Film mit einer großartigen Anfangssequenz und vielen unverbrauchten Ideen.
Bobshock

14.08.2005, 19:43


Lasst uns recht kunstarschig sein

von Alexander
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Damit erst gar keine Missverständnisse aufkommen: Ich liebe ruhige Filme und ich liebe französische Filme und gerne darf es auch mal etwas "leiser" sein, alles kein Problem.
Was jedoch HIER geboten wurde, löste bei mir fast schon physische Qualen aus, ähnlich der Situation, in einem Supermarkt an einer Kasse in einer langen Schlange mit lauter Rentnern stehen zu müssen, die ihre Einkäufe sämtlich mit 1 und 2 Cent-Stückchen abzählen und sich dabei noch über den letzten Mallorca-Aufenthalt verlustieren. Grausam. Das Wort "langsam" erfährt hier eine neue Dimension. Man hat das Gefühl, der Film würde auf slowmotion abgespielt. Die unendlich blassen aneinandergereihten (und dabei vollkommen austauschbaren) Kameraeinstellungen und Kaugummiszenen sind die reine Zumutung und dabei so trübe wie die Protagonisten des Films. Ich gehöre bei weitem nicht der "MTV Generation" an, der man aufgrund ihrer ultrakurzen Aufmerksamkeitsspanne vorwirft, nur noch bunte und im 3-Sekunden-Takt geschnittene Filme verstehen zu können, aber was zuviel ist, ist zuviel. Ich hatte mich für diesen Film entschieden, weil es sich ganz offensichtlich um eine neue Idee, ein neues Konzept zu handeln schien. Der Film macht nur leider nichts daraus. Das Ding nimmt sich unendlich viel Zeit, seine Geschichte zu erzählen, vergisst dabei aber vollkommen, die Charaktere einzuführen oder näher zu beschreiben, die sämtlich blasse, farblose trübe Funseln sind. Darum war es mir auch vollkommen egal, wer zurückkommt und wer nicht, wer tot ist und wer es bleibt und wer von wem warum wieder "Abschied" nehmen musste. Der Film ließ mich genauso kalt wie die Fehlfarben, in denen er gedreht worden ist. Für die mutige Idee gibt's ein paar Gnadenpunkte.
Alexander
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

15.08.2005, 11:11


Gut und dennoch schlecht

von Sluggo
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Gut gemachter Film, der technisch und durch die Schauspieler punkten kann. Von der Machart durchdacht und mit Können, schafft es der Film, die Ruhe und Langsamkeit als Stilmittel zu nutzen. Umso unverständlicher ist es, warum nicht die gleiche Sorgfalt in die Geschichte investiert wurde.
Wie bei einem Fragment wurde hier jede Möglichkeit, die Geschichte zu entwickeln, vergeben.
Vieles wirkt unlogisch und es hat mich sehr enttäuscht, wie die Macher sich um jegliche Erklärung und Antworten im Film gedrückt haben.

Was bleibt, sind jede Menge Bilder und eine Leere im Kopf des Betrachters. Find ich sehr fade und schade.
Sluggo
sah diesen Film im Cinedom, Köln

18.08.2005, 12:31


Tolle Idee, schlechtes Ende

von FFFler
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Eine sehr interessante Art, dieses Genre zu präsentieren. Gerade die Neugier, warum denn die Zombis zurückkommen, lässt den Zuschauer nicht mehr los und macht den Film trotz seiner langsamen Erzählweise sehr spannend. Jedoch ist das Ende eine große Enttäuschung, da man aus der Idee so viel hätte machen können. Schade eigentlich.
FFFler

19.08.2005, 23:23


ähm... öde?

von Umelbumel
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They Came Back ist vom Konzept her eigentlich sehr gut. Aus der Geschichte hätte man wirklich etwas machen können, da es wohl so noch nie dagewesen ist. Doch reiht sich wie ich finde eine langweilige Szene an die nächste. Rein Objektiv gesehen ist der Film ja nicht schlecht. Die Schauspieler sind gut, die Kameraführung ok, die Musik passend. Dennoch ist er so unglaublich langweilig. Ausserdem kommt ein komischer Logikfehler nach dem anderen. Mir persönlich hat der Film überhaupt nicht zugesagt. Schade...
Umelbumel
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg

21.08.2005, 13:58


Geniale Semesterabschlußarbeit

von landscape
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Der Film langweilt kaum, obwohl er kaum was zu bieten hat. Aber es würde ein Artikel von 200 Worten reichen, um die Ideen, die in dem Streifen stecken, niederzuschreiben. Die Schauspieler und die Regie schaffen es, aus Nichts Etwas zu machen.
Zwischendurch habe ich mich gefragt, sind das Aliens? Oder kommen sie zurück, um sich zu rächen? Es gibt Momente, die das nahelegen. Durch Blicke, durch die Beobachtungen der Wissenschaftler, durch das Setting.
Insgesamt: eine geniale Semesterabschlußarbeit, aber Spielfilmlänge hat der nicht verdient.
landscape

22.08.2005, 01:19


Don´t run away if you see they came back!

von Bassprofessor
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"They came back" des Regisseurs Robin Campillo beschäftigt sich mit der Frage: "Was machen wir, wenn die kürzlich Verstorbenen plötzlich wieder aufleben? Wie kann man das ethisch und sozial verkraften?"

Nicht nur, dass die Idee an sich einen zum Nachdenken und gebanntem Zusehen der Lösungen, welche der Film für diese Fragen zu finden ersucht, bringt, auch wird durch die Kühle der Bilder und der Beziehungen der Menschen zu den Toden - allen voran der beiden Hauptdarsteller - eine hypnotisch beklemmende, manchmal gar gruselige, Atmosphäre geschaffen, die einen direkt an den Eingeweiden zu packen vermag.

Wenn die Lichter wieder angehen sitzt man da, ruhig wie der Film selbst und nachdenklich wie es der Regisseur wollte.
Bassprofessor
sah diesen Film im Cinecitta', Nürnberg

23.08.2009, 18:09




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