The Convent

Review

von D.S.
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Ohne Scheiß: eines der absoluten Highlights des diesjährigen FFF! Eine wahre Bombe! Nach KILLERS hatte ich ja einiges von Mike Mendez erwartet - nicht unbedingt einen Splatterfilm, darum hatten mich die Vorab-Bilder auch etwas überrascht. Aber was dann kam ... war die wahrscheinlich coolste Horror-Komödie, die ich jemals gesehen habe. Richtig derb, krank und wahnwitzig. Und eben nicht auf einem Teenie-Level oder so - dafür war er dann doch viel zu brutal stellenweise. Aber niemals, ohne schreiend komisch zu sein. Dieser Film hat das geschafft, was all die Filmchen wie CUT etc. niemals erreichen: mit einem Genre spielen, ihm seinen Tribut zollen, aber gleichzeitig nicht eine Sekunde den Verdacht aufkommen lassen, daß man das ernst meint und eigentlich einen Film wie RETURN OF THE LIVING DEAD oder so gerne gedreht hätte, wenn man es gekonnt hätte. Und gleichzeitig auch noch intelligent sein. Lauter richtig fiese Witze, die die Stereotypen, die wir alle kennen, entlarven, ohne platt und dämlich zu sein. Absolut grandios. Wer diesen Film verpaßt, versäumt nicht nur die häßlichsten Dämonen seit ... naja, DÄMONEN. Er versäumt auch die besten blutigen Witze seit BRAINDEAD. Bei genauerem Nachdenken: der und CONVENT sind sich ziemlich ähnlich. Auch was die Klasse betrifft. Ein MUSS!!! 90%
D.S.
sah diesen Film im Royal Palast, Berlin



Review

von Alan Smithee
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Vierzig Jahre nachdem die versammelten Nonnen einer Klosterschule ermordet und verbrannt wurden, dringen ein paar Studenten in das leerstehende Gebäude ein. Sie wollen sich in dem legendenumrankten Gemäuer einen gemütlichen Abend machen. Bei einer Teufelsbeschwörung bricht aber das Chaos aus: Die toten Nonnen erwachen zu neuem Leben und ein Student nach dem anderen muss sein Leben lassen... Ziemlich rasante Splatterkomödie, die man nicht ernstnehmen kann. Insbesondere die zappelnden Nonnenzombies und ihr neonfarbenes Blut sind dermaßen übertrieben, dass von Horror keine Spur zu sehen ist. Als Partytape in bierseliger Stimmung aber wahrscheinlich ganz unterhaltsam.
Alan Smithee
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart
 


IT SUCKS!

von Alan Smithee
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i never seeen such a horrible movie. horror??? more like comedy! the graphics were so bad i thought i was made in 91 turns out it was made 2000!!!!! check it out to see how pathetic it is!!!!!
Alan Smithee

04.02.2002, 08:14


Review

von Alan Smithee
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Tja, ein Film, beim dem die Geschmäcker sich teilen werden, wobei ich diesen Film als eine Art Kunst anerkenne. Es ist hier mal etwas ganz anderes zu sehen, als bei den üblichen Horror-Metzel-Filmchen. Splatter gepaart mit Kunst und schwarzem Humor. Ist man, wie ich, ein Filme-Sammler oder -Freak, wird man auch an diesem köstlichen Streifen nicht vorbeikommen. Die Welt braucht mehr davon, muss ja nicht immer das Selbe sein !!
Alan Smithee
sah diesen Film im Residenz, Köln

30.07.2002, 15:01


Nonnen, der Hölle entkommen

von Leimbacher-Mario
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Mike Mendez hatte Ende der 90er einen Lauf, die DVDs seiner Werke waren gefragt und er passte in die Zeit, als MTV und Slasher ihren dritten Frühling erlebten, sehr gut hinein. Sein „The Convent“ ist ein glasklares Kind dieser Zeit, ein waschechter B-Movie über dämonische Nonnen, mit argen Anlaufschwierigkeiten, dann aber recht splattrig, spaßig und saftig, nie ernst zu nehmen und mit Coolio als Kiffercop… Wie eine Mischung aus „Bones“ mit Snoop Dog und „From Dusk Till Dawn“ aus'm Ostblock…

Tanz der Gottesanbeterinnen

Ich würde gerne sagen, bei nicht mal 80 Minuten gab's keine Zeit für Längen. Dennoch ist (mindestens) die erste halbe Stunde noch gar nicht allzu viel los und die dummen Teens, der billige Look und die schusseligen Dialoge halten einen nicht wirklich bei der Stange. Dann jedoch löst Mendez stetig die Handbremse und eine Splatterbus im Stile eines „Demon Knight“ oder „Dance of the Demons“ bricht vom Stapel, der (nicht zuletzt durch seinen 90s-techno'artigen Score) abgeht wie'n Zäpfchen. Auch heute noch, selbst wenn einem vieles spanisch, billig und dilettantisch vorkommt. Ist nicht alles exzellent gealtert. Damals war das aber einfach gefragt und recht frisch. Hat man sich einst gerne aus der Videothek ausgeliehen. Oder im Nachtprogramm durchgestanden. Heute habe ich ihn einigermaßen wohlwollend wiederentdeckt. Wäre die lahme erste Hälfte nicht, könnte das Ding mich als Fan betrachten. Berühmte Gesichter oder später groß rausgekommene Stars gibt’s keine.

Fazit: „The Convent“ ist ein weiterer kleiner Kultfilm von Mike Mendez - kurz, knackig, bissig und schmissig. Die Vampiroffenbarung sieht aber natürlich anders aus. Hat auch alles, was die späten 90er aus heutiger Sicht so schäbig macht - Motion Blurs, Speedups, schauspielende Rapper und vieles mehr.
Leimbacher-Mario

06.10.2023, 17:53




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