crazy

Crying Freeman

Gans enttäuscht erneut

von FFFler
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Meine Erwartungen an den Film wurden leider nicht erfüllt. Bin ja bekanntermaßen ein Fan von asiatischen Filmen und mir fehlte leider der fernöstliche Touch ein wenig. Die Action ist ganz nett inszeniert, ebenso gefallen Filmmusik und auch die Grundstory, aber man hätte wohl viel mehr daraus machen können. Nach dem Pakt der Wölfe mein 2. Film von Christophe Gans der mich nicht überzeugen konnte.
FFFler

16.07.2004, 01:57


He's not a free man… He's THE Freeman!

von Leimbacher-Mario
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„Crying Freeman“ würde ich als straight up Killerflick bezeichnen und ebenso als heimlichen Favorit aus den guilty pleasurigeren Videothekenregalen der 90er, wenn ein hochrangiger chinesischer Auftragsmörder in mystische Sphären aufsteigt und sich auf ein gefährliches Spiel mit einer attraktiven Kronzeugin einlässt - was wiederum die japanische Mafia auf den Plan ruft…

Comic statt Komik

„Crying Freeman“ ist comichafteste (oder besser gesagt mangahafteste) Eleganz. Kinetik, Schönheit, Anmut. Hin bis zur schönsten Arroganz. Gepaart mit Brutalität und etwas Käse. Fertig ist nicht weniger als ein Leidenschaftsprojekt. Eine top Symbiose aus europäischer und asiatischer Ästhetik. Internationale Koproduktion mit Strahl- und Sprengkraft. Eine heikle Angelegenheit, delikat und super attraktiv gelöst. Das hätte alles schnell lächerlich und zu drüber wirken können - tut es aber nahezu nie. Dacascos hat eine mächtige wie magische Aura, wie eine Mischung aus Brandon Lee und Chow Yun-Fat. Das Karma des Drachen. Die Tattoos der Handkanten. Die Pistolen des Killers. „Crying Freeman“ hat Shoot-outs und Autoaction, klassisch Martial Arts als auch westliche Stuntarbeit. Und Tcheky Karyo ist immer eine 1A Bösewicht - und er wird seinem Ruf hier absolut gerecht. Und somit hat „Crying Freeman“ Gutes aus West und Ost, aus Frankreich wie aus Japan, aus Hollywood wie Hongkong - wodurch ein enorm kurzweiliger Cocktail entsteht, der wenn dann Freudentränen hervorruft… Heroic Bloodshed trifft Mangamadness - in französischen Designeranzügen!

Ungeniert auf der grenzüberschreitenden Überholspur

Fazit: In einen „Crying Freeman“ könnte ich mich hineinlegen… Von der sphärisch-cheesigen (90s-)Atmosphäre über den ikonisch-melancholischen Dacascos bis zu den vielseitigen, exzellent ausschauenden Fights… Das Ding ist und bleibt einfach ein (wenn auch maximal oberflächliches) Style-und-Actionfeuerwerk aus einem Guss!
Leimbacher-Mario

07.03.2026, 02:19




Alle Bewertungen im Überblick:
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Torsten Ketelsen
Mamo1860
TemPelTerRoR
MarxBrother81
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Leimbacher-Mario
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