Verflucht einfallslosvon Jochen | Permalink |
"Cursed" ist genau das, was man von ihm erwartet: Mittelmäßiger Hollywood Horror ohne Überraschungen. Plot und Figuren kommen einem wie alte Bekannte vor - man kennt solche Teenager und ihre Highschoolproblemchen bereits aus vielen anderen Filmen. Und doch ist ein solches Wiedersehen manchmal schön. Zumal Williamson und Craven nie einen Hehl daraus machen, sich schamlos aus dem Highschool- und Werwolfgenre zu bedienen, ohne ihm etwas Neues hinzuzufügen. Wer allerdings eine smarte Werwolf-Story und geschliffene Dialoge à la "Ginger Snaps" erwartet, wird bitter enttäuscht. "Cursed" ist ein routiniert runtergekurbelter Teenhorrorfilm, der die Zielgruppe der 12-17-Jährigen sicherlich zufriedenstellt. Wer mehr erwartet, sollte fernbleiben! | |
sah diesen Film im Cinemaxx, Berlin | 17.04.2005, 13:17 |
Reviewvon Umelbumel | Permalink |
Mir hat Cursed verhältnismäßig viel Spaß gemacht. Der Film bietet nichts neues und ist von Anfang an mehr als nur berechenbar, aber trotzdem hat er mir relativ viel Spaß gemacht. Ein paar lockere Witze, nette Charaktere und es passiert immer was... schon ist er fertig: der Film für zwischendurch! | |
sah diesen Film im Cinemaxx, Hamburg | 12.05.2005, 01:00 |
Haarigvon Felix Schweiger | Permalink |
Ein Twen und ein Teen haben einen Autounfall, werden vom Werwolf gebissen und haben mit den Folgen zu leben. Was, da ja beide brave Kinder sind, zwangsweise zur Folge hat, daß man auf die Jagd nach dem Oberwolf geht.
Hurra, noch eine Horror-Comedy, die gern ein bisserl augenzwinkernd wär. Zugegeben: ein paar Gags sitzen ganz gut, dafür will einfach kein Horror aufkommen. So ist der Ablauf einfach zu schablonenhaft, und die Auflösung des Ganzen sowie das Schicksal der Figuren interessiert nicht mehr wirklich. Vielleicht bin ich ja aus der Zielgruppe (ich tipp mal so auf 13-16 Jährige oder werauchimmer Lex Luthor mit Haaren sehen will) raus oder hatte ob des guten Namens von Wes Craven einfach zu hohe Erwartungen.
Fazit: Durchschnittswerwolf in ebensolchem Film. | |
21.06.2005, 15:25 | |
Reviewvon Alexander | Permalink |
Das war ja eigentlich von Anfang an klar: Eine GANZ TYPISCHE Wes Craven Fließbandproduktion mit teilweise schon auf das unterste US-Serien-Niveau abgleitenden PG-13 Verirrungen (wenn ich noch EINMAL dümmlich durch die Luft fliegende und Verletzungs-resistente Menschen sehen muss, steh ich auf und gehe. Wann hört dieser Mist endlich auf???). Davon allerdings mal abgesehen besitzt der Streifen eine der wahrscheinlich spannendsten Szenen der jüngeren
Horror-Filmgeschichte (Parkhaus, Fahrstuhl! Genial die Idee!). Leider kommen in den 90 Minuten aber nur etwa 2 1/2 spannende Szenen vor. Der Rest des Films besteht aus (teilweise guten) Gags und den oben bereits erwähnten billigen Inszenarios. Dabei fängt alles so gut an. Die ersten 20 Minuten kommen an "Elm Street" und "Scream" ran. Danach gleitet der Movie aber in eine extrem vorhersehbare Schablonenproduktion à la "Teenies in Hollywood" ab. Zwar kann man stellenweise mal lachen, aber meine Kritik bleibt trotzdem: Mist! Ich geh nicht aufs FFF um Komödien anzusehen! | |
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt | 06.07.2005, 16:58 |
Laangweiligvon FFFler | Permalink |
Wes Craven hats anscheinend verlernt wie es geht! Nachdem der Film in den ersten 20 Minuten noch so richtig schön atmosphärisch war geht es daraufhin von Minute zu Minute bergab. Dies fängt mit einer wirklich bescheuerten Story an. Gut, es handelt sich hier um einen Werwolffilm, da erwarte ich mir nicht allzu viel, aber was dieser Film hier bietet ist echt unter aller Sau. Dies gipfelt sich dann in einem derart lächerlichen Finale, dass man sich schon schwer zusammenreißen muss um nicht loszulachen wenn Craven mal wieder kein Klischee auslässt. Bloß die Finger von diesem Film lassen. | |
07.09.2007, 09:22 | |
Passt doch!von kalle | Permalink |
Nach eher schlechteren Kritiken die ich gelesen habe und Chaos beim Filmdreh bin ich sehr überrascht wie gut ´Verflucht` geworden ist. Altmeister Wes Craven schart eine nette Darstellerriege um sich. Craven fabriziert hier eine Art Best Of aller bekannten Werewolf-Filme und läßt es für eine Freigabe ab 16 ganz ordentlich krachen. Joshua Jackson sieht mit seinem Bart gar aus wie eine 1:1 Kopie von Lon Chaney aus Wolfman( gut ein junger Chaney)! Ich finde: Sehr gelungene Unterhaltung und deutlich besser als allgemein erzählt wird. Mich graust es da eher bei dem Gedanken an ein echtes Wolfman-Remake! | |
08.02.2008, 16:48 | |
Spleen Wolfvon Leimbacher-Mario | Permalink |
Die (leider oft, wenn überhaupt eher unfreiwillig komische) Werwolfkomödie „Cursed“ von Wes Craven (!) hätte leider kaum einen schlechteren Einstieg in meinen Horror-Oktober bilden können. Am liebsten hätte der Altmeister wohl eine Mischung aus „Death Becomes Her“ und „The Howling“ abgeliefert - herausgekommen ist ein tollpatschiger, unschöner und kaum ausbalancierter Bockmist über zwei Teenager zwischen Highschool und Hollywood, die eines Nachts nach einem Autounfall auf dem Mulholland Drive von einem Werwolf gebissen und mit dem haarigen Fluch belegt werden… Craven hat sich allein mit „Scream“, der Elm Street und dem letzten Haus links unsterblich gemacht, zu einem Regiegiganten im Horrorbereich. Dennoch ist aber natürlich auch seine Filmografie nicht fehlerfrei, ähnlich wie bei Kollegen seines Kalibers à la Romero, Argento oder Carpenters. Und „Cursed“ muss ich leider als späten Tiefpunkt seines Schaffens bezeichnen, ist er doch erschreckend spannungsarm, richtig hässlich aus heutiger Sicht und weder lustig noch gruselig, weder Fisch noch Fleisch, weder „Teen Wolf“ noch „American Werwolf in London“. Da haut es der deutliche Blutzusatzerguss im Unrated Cut auch nicht mehr raus. Genauso wenig wie die wirklich vielen bekannten Gesichter. Ricci z. B. spielt durchgehend unter ihrer Würde bis straight up peinlich daneben. Wie so vieles an diesem Fellknäuel, bei dem die Monster wie riesige, fehlgeschlagene Ewoks aussehen, wenn sie nicht gerade animiert einer PS2-Zwischensequenz entsprungen scheinen. „Cursed“ ist jetzt schon heftig mies gealtert und Craven at its worst, die meiste Zeit einfach vollkommen verloren. Fazit: Eher ein arger Ausrutscher, tonal sowie für Craven. Das konnte er auch im Herbst seiner Karriere besser (s. „Red Eye“ aus selbigem Jahr)! | |
13.10.2021, 10:38 | |
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