Streng nach Vertrag!von Leimbacher-Mario | Permalink |
Was macht man, wenn man nicht die Eier hat sich umzubringen (oder einfach nur eine Menge Pech)? Man engagiert einen Auftragskiller, der dir die Todesgarantie gibt... Die Idee ist nicht komplett neu und gerade Fans von britischen (Krimi-)Komödien werden einige Deja Vu-Erlebnisse haben - und dennoch funktioniert diese kleine Killerkomödie einwandfrei. Ein echter Sympathieträger. Witzig. Trocken. Liebenswert. Kultcomedy à la "In Bruges" in the making?! Tolle Darsteller und coole Säue wie Tom Wilkinson oder die junge Entdeckung Aneurin Barnard leisten ihren Teil zum großen Herzen dieses skurrilen Thrillers bei, doch vor allem das staubtrockene und mit perfektem Timing gesegnete Script läuft Slalom um ähnliche Konkurrenz. Hier wirkt alles locker leicht und nicht erzwungen, fließend und harmonisch. Und das bei fix über Bord geworfener Political Correctness und einem radikalen Tempo. "Dead in a Week" ist einer der entspanntesten und munter machendsten Filme über das Sterben und Töten aller Zeiten. So wie es nur die von der Insel können. Da verzeiht man eine gewisse Vorhersehbarkeit und die schnell und überdeutlich vorgetragene Botschaft. Fazit: Sympathische Figuren, schwärzester Briten-Humor, coole Darsteller und ein feiner Indie-Soundtrack - eine staubtrockene, positive Überraschung! | |
sah diesen Film im Residenz, Köln | 19.09.2018, 23:17 |
My money back, pleasevon Herr_Kees | Permalink |
Ein junger erfolgloser Schriftsteller, der einen Killer engagiert, um ihn umzubringen, dann aber einen Verlag findet, sich verliebt und es sich anders überlegt – einen solchen Stoff sollten die Engländer doch eigentlich am besten hinkriegen. Debütant Tom Edmunds (Drehbuch und Regie) ist damit allerdings überfordert. Zu ernst sind im Kern die hier behandelten Themen, es will sich schlichtweg keine Unbeschwertheit oder gar Leichtigkeit einstellen, die Scherze wirken schal, die Emotionen aufgesetzt. Der Film hätte deutlich mehr schwarzen Humor sowie die eine oder andere Übertreibung vertragen – so dümpelt die Geschichte recht ereignislos vor sich hin, ist dort nett, wo sie böse sein sollte und manchmal erstaunlich herzlos, wenn beispielsweise Unbeteiligte versehentlich das Zeitliche segnen müssen. Da kann auch Tom Wilkinson mit seinem soliden Schauspiel nicht viel retten. | |
02.09.2025, 18:43 | |
Jetzt anmelden oder registrieren um diesen Film zu bewerten
|
Weitere Informationen (externe Links): | |||||||||||||||||||||
| |||||||||||||||||||||