Reviewvon Alan Smithee | Permalink |
solide gemacht, spannend - lohnt sich, wird ja aber wohl eh in
die Kinos kommen - wer den Film beim FFF verpasst, sollte sich einen Merker
schreiben ...
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| Alan Smithee sah diesen Film im Cinema, München | |
Reviewvon Alan Smithee | Permalink |
Cooler Actionfilm über eine bunt zusammengewürfelte Raumschiff-Crew die auf
einem unwirtlichen Planeten mit noch unfreundlicheren Bewohnern abstürzt.
Akzeptiert man einige unlogischen Aspekte des Szenarios (Von was leben die
Viecher, wenn niemand da abstürzt? Wie kann innerhalb von 22 Jahren Leben
entstehen? usw.) ist gerade die Welt mit ihren alienartigen Monstern,
Riesen-Skeletten und 3 Sonnen recht interessant und gut dargestellt.
Wer drauf steht, dass muskelbepackte Helden mit dunkler Vergangenheit eine
Gruppe von Dummköpfen (sie tun alles um zu Sterben!) durch eine (zum Teil
stockfinstere) Welt mit fiesen Monstern führt, dem sei dieser Film wärmstens
empfohlen. Schade nur, dass in der Originalfassung viele der Macho-Sprüche
nicht ankamen weil der Superheld doch etwas schwierig zu verstehen war. In
der deutschen Fassung dürften aber die gröberen Szenen auch drin sein, man
kann also wohl bis zum offiziellen Deutschlandstart warten.
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| Alan Smithee sah diesen Film im Cinema, München | |
Reviewvon jens wittmann | Permalink |
Auf die Filme aus Australien (und Neuseeland) ist immer Verlass.
So bietet dieser preiswert (nicht billig!) gemachte Sci-Fi Horror
kurzweilige Unterhaltung.
Etwas störend wirkten für mich die manchmal sehr wackelige
Handkamera
und die stereotypen Charaktere,
denen man sofort ansah ob er/sie überlebt oder nicht.
Der grösste Horror und König der Stereotypen war allerdings
nicht auf
der Leinwand, sondern sass direkt neben mir.
Dieser ungesund bis unappetitlich aussehende "Film-Nerd" nervte schon
vor Beginn des Filmes
seine Kumpels (und mich) damit, dass er sie wie ein Maschinengewehr
mit den (Original-)Titeln sämtlicher Filme, die er in seinem Leben
gesehen hatte beschoss. Als Zugabe gab´s da noch
Schauspielerbiografien, Querverweise und unausgegorene Kritiken.
Das Licht ging aus, der Horror ging weiter.
Bei jedem noch so kleinen Wortwitz stiess er ein künstliches
Stakkato-
Lachen von sich, um zu beweisen, dass
er der Englischen Sprache mächtig ist und so etwas wie Humor
besitzt.
Kam Action auf verfiel er in frenetischen Applaus und gab
undefinierbare Laute von sich, was
wahrscheinlich nur dazu diente seine Tics zu verbergen.
Als der Nachspann anfing konnte er sich nicht mehr halten und benahm
sich so als wäre der 1.FC Köln soeben Deutscher Meister
geworden.
Was ich mich jetzt frage, soll ich dem Film wegen dieses Nervlings
einen Punkt extra geben oder abziehen ?
:-)
Ich bleibe mal objektiv: | |
sah diesen Film im Residenz, Köln | |
Reviewvon Alan Smithee | Permalink |
Toller SF-Actioner, mit vielen Anleihen an 'Alien/Aliens' aber auch einigen
eigenen Ideen. Besonders schoen, dass teilweise nicht die ueblichen Stereotypen
zur Anwendung kommen sondern auch die Charaktere die eine oder andere
Ueberraschung bieten. Traumhaft schoen die Bilder vom Planeten, endlich hat man
mal das Gefuehl, wirklich auf nem fremden Planeten zu sein. Weniger schoen, dass
Astronomie und Biologie auf diesem Planeten wohl anderen Naturgesetzen folgen. | |
| Alan Smithee sah diesen Film im Metropol, Stuttgart | |
Reviewvon D.S. | Permalink |
Zu PITCH BLACK ist ja schon fast alles gesagt worden - sicherlich Mainstream pur, aber genauso sicher auch verdammt gut in Szene gesetzt, spannend und erfrischend düster. Lediglich den Charakteren hätte ein klein wenig mehr Feinzeichnung nicht geschadet, und es hat mindestens ein Kind zuviel mitgespielt ... aber dafür gibt es ja auch Riddick, der so definitiv cool ist, daß MacLane endgültig einpacken kann. Ein Spruch wie "You had no idea who you were messing with" (oder so) ist einfach für die Ewigkeit. Nettes Ende übrigens auch. Also: anschnallen, das bevorzugte Kaltgetränk zur Hand nehmen, Spaß haben! 75% | |
sah diesen Film im Royal Palast, Berlin | |
Schau mir in die Augen, Kleinesvon kinokoller | Permalink |
Auch wenn Muckinator Vin Diesel zum damaligen Zeitpunkt noch nicht auf die Rolle des Haudraufdegen festgelegt war, so darf man von "Pitch Black" keinesfalls Tiefgang erwarten.
Vielmehr handelt es sich hierbei um vor allem optisch äußerst ausgereiftes Sci-Fi-, Action- & Grusel-Kino mit einer spannenden Story, fiesen Aliens und markigen Sprüchen seitens der sich im Film-Verlauf stetig dezimierenden Darsteller-Riege.
Der Film ist jedenfalls wesentlich unterhaltsamer als das tumbe Sequel "Riddick: Chroniken eines Kriegers". | |
01.10.2008, 18:50 | |
Im Dunkeln lässt sich gut munkelnvon Leimbacher-Mario | Permalink |
Noch bevor Vin Diesel in getunten Autos die wahrscheinlich erfolgreichste Actionfilmreihe aller Zeiten an den Start brachte, half ihm "Pitch Black" zum Durchbruch in Hollywood als wortkarger Leading Man. Etwas "Alien", viel B-Movie, noch mehr Dunkelheit und eben der muskelbepackte Glatzkopf - fertig war ein gelungener Horror-Action-Mix zwischen Mainstream und Nische, Hollywood und Europa, Blockbuster und Low Budget. Aus einer Zeit, in der noch mittelbudgetierte Filme blühen durften, verbindet dieser Creature Feature den Kitsch der 90er mit der Dunkelheit der 00er-Jahre. In einer mittelfernen Zukunft landet ein Transportschiff auf einem fremden Planeten Not, auf dem nachtaktive Flugmonster ihr Unwesen treiben. Blöd nur, dass dort bald eine Sonnenfinsternis ansteht und die Überlebenden der Crew nur den entflohenen, mysteriösen Killer Riddick als letzte Hoffnung gegen die fleischfressenden Ungeheuer haben... Gäbe es Vin Diesel nicht, wäre "Pitch Black" damals sicher Videothekenramsch gewesen. Die Monster sind wenig kreativ, alles hat man schon beängstigender und härter gesehen. Doch Vin lässt diesen Space-Grauen einige Ligen höher spielen, als er eigentlich das Zeug hätte. Grimmig, launig, vollkommen in seinem Element - Vin Diesel ist Riddick. Neben Dom Toretto sicher die prägende Rolle seiner Karriere. Selbst wenn die Fortsetzungen seltsame Wege einschlugen. Das Original ist jedenfalls B-Movie-Madness, die direkt zur Sache kommt, visuelle Reize setzt, keine Umwege geht und kaum Gefangene macht. Man weiß schnell, was man bekommt und davon gibt es reichlich. Die Atmosphäre ist trostlos, die Optik visionär, der "Held" scheut sich nicht seine Finger dreckig zu machen und die Monster machen ihren Job. Gute Unterhaltung - mehr nicht, weniger nicht. Für Action- wie für Horrorfans. Und wer beiden Genres etwas abkaufen kann, der hat einen verdammt launigen Freitagabend mit "Pitch Black". Oder zumindest alle Zutaten dafür. Vielleicht noch ein alkoholisches Kaltgetränk bereitstellen, nur um sicherzugehen. Fazit: Und wumms, da war Vin Diesel der Actionstar - "Pitch Black" klaut sich zu einem düsteren, coolen Sci-Fi-Horror-Vehikel, welches Kurzweile versprüht und von seinem grummeligen Antihelden zehrt. Kein "Alien", noch nicht mal ein "Event Horizon", aber ein solider Monstermovie in Space. Mit einer Optik, die Eindruck macht! | |
09.01.2018, 15:58 | |
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