Rasantvon kao | Permalink |
Startlinie, Motoren an, Turbostart und Vollgas! Bis zur Ziellinie kaum mal ein Boxenstop, immer höheres Tempo dank Motoren-Tuning und Nitro-Einspritzung. So fühlt sich dieser Film an - immer wenn man denkt "Mehr geht nicht" setzt er noch eins drauf. Zugegeben, Koikes flashy Zeichenstil ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber er passt perfekt zu den rasanten Kurven an Autos, Dekolletees und Haarstylings. Kenner der Anime- und Rennfilm-Genres dürfen sich über diverse Anspielungen freuen, und die Szenen sind so detailreich, dass höchstens Frame-by-frame-Otakus auf Anhieb wirklich jeden kleinsten Gag mitkriegen dürften. Übrigens gibt es in Redline nicht nur Autos zu sehen, sondern auch Aliens, Riesenmonster, Raumschiffe, Transformer-Roboter, und was man sonst von einem Action-Anime erwarten kann. Man muss nicht unbedingt ein Rennfilm-Fan sein, um diesen Film zu geniessen. | |
sah diesen Film im Cinestar 7, Berlin | 25.08.2010, 11:02 |
Testosteronvon Wrzlprmft | Permalink |
Der einzige Anime dieses Jahr ist ein reiner Spaßfilm und gleicht einem schnellen Schlagzeug-Solo mit kurzen Melodie-Einlagen zum Luft Holen.
Der deutsche Text des Programmhefts beschreibt die Handlung des Films, welche zwar vorhanden ist, aber sicher nicht der Grund sein sollte, sich diesen Film einzuführen. Hier ist der englische Text von "Quiet Earth" viel treffender, ebenso der Trailer, auch wenn in diesem nicht allzu viel zu sehen ist. Letzteren sollte man sich dennoch antun, um sicher zu gehen, dass man mit dem Animationsstil klarkommt.
Großes Manko der FFF-Vorstellung sind die Untertitel, welche rein weiß und häufig wegen hellen Untergrunds schwer bis gar nicht lesbar sind, was bei Redline umso mehr schmerzt, da man eigentlich keine Sekunde des Bildes verpassen möchte. Hier hätte die Schrift unbedingt gerahmt sein müssen. | |
sah diesen Film im Cinedom 10, Köln | 29.08.2010, 16:21 |
Pferdestärken, Pacingprobleme, Spacenazis & Nitrofressenvon Leimbacher-Mario | Permalink |
Das „Redline“ ist das berühmteste und schnellste Rennen der Galaxis, die höchste Klasse an Beschleunigung, Speed und Wahnsinn. Und wir folgen dem letzten Qualifikanten, einem Außenseiter und seinem Team, durch dieses gefährliche Rennen zwischen bizarren Konkurrenten, fremder Vegetation, politischen Diktaturen von oben und sogar … Kaijus?! Bleifussoverkill mit Style Die ersten fünfzehn Minuten von „Redline“ gehören zum Schnellsten und Aufregendsten, was der Animezirkus je hervorgebracht hat. Untermalt von feinstem Eurotechno, durchzogen von weirden Wesen, mit einem unerreichten Geschwindigkeitsgefühl und einem passiven Wordbuilding, das total neugierig macht. Da kann selbst „Speed Racer“ einpacken, da will man mehr von sehen und spüren! Danach schaltet „Redline“ leider für einen ausgiebigen Mittelteil etwas arg runter, nicht die komplette dann folgende Charakterübersicht funktioniert und fesselt. Doch wer will ihm dieses längere Durchschnaufen verübeln nach dem furiosen Beginn. Interessant, anders, speziell bleibt „Redline“ über seine gesamte Spielzeit. Unberechenbar und crazy. Er macht enorm Lust auf ein neues „F-Zero“ oder „WipeOut“ - aber da läuft man bei Nintendo und Sony glaube ich gegen geschlossene Türen wie in Takeshis Castle. Schande über euer Haupt! Und im Finale dreht „Redline“ das Rad auch nochmal voll durch und teils sogar drüber - um dann stilecht zu verglühen, plötzlich und fast poetisch, wie eine Sternschnuppe im All… Fazit: Überdreht, schnell, stylisch, treibend. Auf den Spuren von „Speed Racer“?! „Redline“ überschreitet definitiv im vorderen Animedrittel die Ziellinie - selbst wenn sein Mittelteil überraschend oft das Gaspedal sucht! | |
03.09.2025, 14:37 | |
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