Eternal Blood

Goten, Grüfte und Gespiele

von Felix Schweiger
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Eine Gruppe Gruftis und Rollenspieler taucht mehr und mehr in die "schwarze Szene" ein. Berichtet wird das ganze aus der Sicht von Carmilla, für die das ganze völlig neu ist, und andererseits aus der Sicht von "M", der immer mehr an seinem Realitätsverständnis zweifelt. "M" beginnt immer mehr, Schein und Sein zu vermischen, und steigert sich in seine Vampier-Phantasie hinein. Oder ist die Wahnvorstellung dann doch keine? Als Gore-Schocker (Text Festivalheft) versagt der Film. Als Psychodrama über die Einsamkeit des Missverstandenen gerade noch akzeptabel, als Supernatural-Thriller viel zu geradlinig und als Film über "verrücke" Rollenspieler ein Schlag ins Wasser. Bleibt eine mittelmäßige, meist zu dunkle Bildsprache und ein akzeptabler Soundtrack sowie ein äußerst schaler Nachgeschmack. Fazit: Zwischen den Stühlen sitzendes Thriller-Drama, das weder als Drama noch als Thriller funktioniert.
Felix Schweiger

28.07.2003, 12:27



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