Kleine Geheimnisse unter Freundenvon GeorgeKaplan | Permalink |
Feiner, belgischer Thriller. Zu seinen inhaltlichen Vorzügen möchte ich an dieser Stelle einfach auf meine Vorredner verweisen, denen nichts hinzuzufügen ist. Würde so der deutsche Tatort aussehen, gäbe es mehr Gründe, Sonntag abends gemütlich auf der Couch zu lümmeln.
Neben seiner inhaltlichen Stärke vermag der Film aber auch stilistisch zu überzeugen. Das ganze ist in verschiedene Erzählebenen verästelt aufgelöst, es gibt mehrere Rückblenden innerhalb einer Rückblende, und je weiter der Film auf diesen Erzählebenen in die Tiefe geht, desto dreckiger wird es. Dazu gibt es edle, unterkühlte Settings und eine hypnotische Musik, die aufwendig mit einem Londoner Sinfonieorchester eingespielt wurde.
Noch etwas für unsere pc-Wächter: Auf den Charakter, der den ganzen Film hindurch konsequent frauenverachtende Oneliner auskotzt, dürfen sie sich einschießen. Hat dem Film aber eine Menge Humor gegeben. | |
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln | 01.09.2009, 13:55 |
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