Wenn die Wälder Trauer tragenvon GeorgeKaplan | Permalink |
Gruseliges aus Norwegen. Am schönen Wasserfall ist einst etwas Schreckliches passiert, und genau hier holt die Vergangenheit unseren Protagonisten wieder ein.
Vielleicht denke ich ja zu kompliziert. Jedenfalls hatte ich meine Probleme, HIDDEN in Gänze folgen zu können. Sicher, die Geschichte ist vielleicht auf einer gewissen Oberfläche gut zu durchschauen, aber ab einem bestimmten Zeitpunkt stellte ich mir dann doch die Frage, wieso die Nebenfiguren sich so seltsam benehmen, ihr Verhalten auch mal komplett ändern und vor allem, was es bitte mit dem Hotel und der geheimnisvollen Dame auf sich hat? Vom Schlussbild ganz zu schweigen.
Nun muss ich nicht alles verstehen, aber ich hatte das Gefühl, mehr einem Lynchschen Kosmos beizuwohnen als einem x-beliebigen Geisterhausfilm mit Ich-bin-schon-tot-Twist (der hier nicht vorkommt). Dazu passt dann auch, dass das Hotel am Wasserfall liegt wie seinerzeit in Twin Peaks, dass aus den Boxen Blues-Balladen der 50er laufen und die Dialoge einer kryptischen Logik folgen.
Nur richtig fesseln konnte mich das selten. Aber wie gesagt, vielleicht denke ich zu kompliziert. | |
sah diesen Film im Cinedom 10, Köln | 27.08.2010, 01:26 |
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