The Drowning Ghost

Alter Schwede

von Herr_Kees
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Auferstandene Geister, frei herumlaufende Irre und mysteriöse Selbstmorde mal beiseite - das größte Rätsel dieses Films ist wohl, warum man 2004 noch einen weiteren Slasherfilm nach dem Muster der letzten 25 Jahre dreht. Dabei fängt THE DROWNING GHOST mit der Recherche einer Studentin nach einer regionalen Spuklegende noch halbwegs eigenständig an. Doch anstatt aus dem Setting des schwedischen Eliteinternats oder dem versnobten Umfeld eine interessante Geschichte zu entwickeln, versandet der Film im letzten Drittel auf unterstem Hollywood-Niveau. Keine Stimmung, keine Spannung, keine Atmosphäre - dafür werden alle gängigen Klischees bedient. Am höchsten muss man dem Film noch anrechnen, dass er manche Mordszenen elegant ausblendet, anstatt sie breitzutreten. Soweit zum Innovationsgrad des schwedischen Horrorfilms. Fazit: Ein Film für alle, die noch nie einen Teenie-Slasher gesehen haben. Oder für die, die unbedingt alle gesehen haben müssen.
Herr_Kees
sah diesen Film im Metropol, Stuttgart

29.07.2004, 12:45



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