Rabies

Martina Navratilova vs. Chauvinistische Polizisten

von GeorgeKaplan
RABIES hat durchaus Charme. Die Idee, zwischen Menschen, die sich nicht kennen, ein Beziehungsgeflecht zu entwickeln, in dem sie sich hemmungslos verheddern und jeder Versuch, dem Netz zu entkommen, den Knoten nur noch enger um den Hals zieht, ist ziemlich ausgeklügelt.

Leider bleibt RABIES eine Kopfgeburt. Was in der Theorie noch wunderbar funktioniert, hat in der Realität wie im Film kleine, aber fiese Stolperfallen. Es reicht nicht, einfach Menschen in den Wald zu jagen, um dann zu hoffen, sie mögen zufällig aufeinander treffen, und eine Reihe von Missverständnissen erledigt den Rest. Die Inszenierung bleibt an vielen Stellen etwas unbeholfen, richtig zwingend ist das alles nur selten. Was umso schader ist, denn an den wenigen Punkten, an denen genau das gelingt, sind wir überrascht, wie erschreckend simpel sich Gewalt hochschaukeln kann.

Was bleibt? Eine Reihe von gelungenen Einzeleinfällen. Bitter, wenn man die beste Nachricht seines Leben erst dann erhält, wenn genau das vorbei ist. Oder ein Polizist, der wirklich ganz sicher gehen will, dass zwischen den nackten Beinen einer jungen Tennisspielerinnen nicht doch ’ne Waffe versteckt ist. Eine Hetzjagd in High Heels - alle Achtung, Mädel! Ein paar richtig fiese Schläge in die Fresse des Zuschauers. Aber leider auch eine ganze Reihe von nicht genutzten Möglichkeiten. Etwa, warum gibt es eine Bärenfalle in Israel? Und wenn es Bären gibt, ja warum tauchen sie am Ende nicht auf?
GeorgeKaplan
sah diesen Film im Cinedom 9, Köln

27.08.2011, 22:19



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