Kill List

Den Drehbuchautor würde ich feuern!

von ViktorKrankenstein
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Der folgende Review enthält SPOILER!
Irgendwie habe ich es satt, mir immer wieder Filme anschauen zu müssen, bei denen offensichtlich der bekiffte Produktionspraktikant das Drehbuch geschrieben hat. "Kill List" ist, gelinde gesagt, eine Unverschämtheit und wurde offensichtlich stümperhaft aus mehreren Ideen, vielleicht sogar verschiedenen Drehbüchern zusammengepfuscht. In den ersten beiden Dritteln geht es um zwei Auftragskiller, die ihre Tätigkeit mehr oder minder hinter einer bürgerlichen Fassade verstecken. Von einem dubiosen Auftraggeber erhalten sie schließlich eine "Kill List", die sie nacheinander abarbeiten. Als sich eines ihrer Opfer schließlich als MP, also als ein Member of Parliament entpuppt, und die beiden Freunde ihr Ziel beschatten, führt dieses sie direkt zu einer heidnischen Zeremonie... Das war’s dann auch schon an Handlung, jegliche Erklärungen bleiben aus und der Zuschauer steht im Dunkeln und fragt sich "Was soll das und warum schaue ich mir das überhaupt an?". "Kill list" hätte einen klasse Hitman-Film und auch ein passables Drama abgegeben, der krampfhafte Versuch allerdings, dem Ganzen einen okkulten Touch zu verleihen, scheitert leider kläglich. Schade drum, denn Darsteller und Inszenierung waren ganz solide. Wenn da nur nicht dieses unausgegorene Drehbuch gewesen wäre...
ViktorKrankenstein
sah diesen Film im Metropolis 1, Frankfurt

28.08.2011, 20:23



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