One Hour Photo

Familienglück?

von Horowitz
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Einer meiner absoluten Lieblingsfilme. Was Robin Williams hier vom Stapel läßt, ist definitiv seine beste Rolle! Die Story vom einsamen Alten, der sich in eine fremde Familie "reinlebt" und dabei auf ziemlich kranke Ideen kommt, ist sicher nicht so neu, wurde aber grandios umgesetzt. Besonderes Augenmerk wurde auf das trostlose Leben des Hauptdarstellers gelegt. Die Kamera folgt ihm eine ganze Zeit lang, zeigt, wie er seine Arbeit erledigt, nach Hause fährt und dort von einer lähmenden Einsamkeit umgeben ist. Die nachfolgenden und wieder darauffolgenden Tage bringen auch nicht viel neues, so daß man schnell anfängt, den Hauptdarsteller zu bemitleiden. So ist man am Ende dann auch nicht ganz sicher, ob das nun wirklich schlecht und böse war was er da getan hat, oder ob man ihn sogar verstehen mag. Vielleicht ist das Ende auch ein wenig übertrieben, ebenso wie die kleine unnötige Gore-Szene, aber zerstören mag es dieses absolut bedrückende Gefühl in keinster Weise. Wer solchen psychologisch sehr tiefsinnigen Filmen etwas abgewinnen kann, sollte hier unbedingt Augen und Ohren riskieren - absoluter Pflichtfilm!
Horowitz
sah diesen Film im Metropolis, Frankfurt

23.08.2004, 23:23



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