Faustwatschevon Felix Schweiger | Permalink |
Ganz Schanghai ist von der Bösen-Axt-Gang besetzt. Ganz Schanghai? Nein, ein kleiner Slumwohnblock leistet erbitterten Widerstand (und ist wohl auch zu arm, um die Bewohner zu erpressen) gegen den Krieg, in den er durch den Möchtegern-Gauner Sing hineingezogen wird. Gut, daß in eben jenem Wohnblock einige wahre Meister des Gong FU (!) zu finden sind. Quietschbunt und fast schwerelos erzählt uns Stephen Chow die Mär vom Kampf der Guten gegen die Bösen anhand seiner Figur, die so gern ein Schurke wär, aber doch nicht mehr Schurkisches vermag, als einer taubstummen Eisverkäuferin das Kleingeld zu klauen. Hie und da kommt zwischen all den comichaft überdrehten Prügelorgien (da muss man dann doch glatt an die alten Bud Spencer-Filme denken) dann doch etwas Blut und Ernsthaftigkeit hervor, die geht aber schnell in Extrapathos oder Hyperkomik (der Lachanfall bei der Messerwerfsequenz war beispielhaft) unter. So bleibt eine temporeiche Ansammlung von absurden Kampfsequenzen. Irgendwann hat wohl mal jemand Mr. Chow gesagt, daß mit der aktuellen Technik alles geht. Und das hat er dann einfach gemacht. Gut so.
Fazit: Flotte Asia-Prügelei mit über-drüber-Humor. Ansehen! | |
21.06.2005, 15:41 | |
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