crazy

Little Deaths

Review

von glorrk
Saw meets Oswald Kolle: Fetischismus im weitesten Sinne gepaart mit Gewalt ergibt den Episodenfilm Little Deaths. Wobei dies sich jetzt wesentlich schlimmer anhört, als es dann tatsächlich wird.

Die erste Episode, House & Home, ist furchtbar banal in ihrer Geschichte, überraschungsarm und der "Plottwist" sehr unkreativ. Nett anzusehen, aber auch nicht mehr.

Die zweite Episode, Mutant Tool, ist dagegen eher verworren und unschlüssig, was man machen wollte. Die beiden Teile der Geschichte wirken sehr zusammenkonstruiert und so richtig versteht man es nicht so. Zudem ist die Nazianspielung absolut unnötig und nicht für die Geschichte erforderlich.

Die dritte Episode, Bitch, reißt das ganze wieder etwas heraus. Die Geschichte um Hörigkeit, Fetischismus und wie weit man gehen kann beim Unterdrücken des Partners besitzt eine wunderbare Endszene mit einer unpassenden und deswegen umso passendereren Musik... Gelungen und die einzige nachhaltige Geschichte.

Insgesamt routiniert gemacht, guter Look, zum Anschauen OK, aber nichts nachhaltiges. Taktisch klug, die beste Geschichte ans Ende zu legen ;-)

Nicht schlecht, aber nur gesundes Mittelmaß insgesamt. Ohne die letzte Episode wäre es deutlich schlechter ausgefallen.
glorrk
sah diesen Film im Cinema, München

06.09.2011, 22:20



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