Schocks mit Stilvon Triggermike | Permalink |
Horror Altmeister Wes Craven hat schon so ziemlich jeden das Fürchten gelehrt. Freddy Krüger lässt er seit 1984 in Träumen von Jugendlichen spuken und großen Erfolg brachte die "Scream" - Trilogie, doch fing alles schon 1972 mit dem Nervenaufreibenden Schocker "Das Letzte Haus Links" an. Darauf folgte 1977 der low - budget Horrorstreifen "The Hills Have Eyes" und da seit dem erfolgreichen "Dawn of The Dead" Remake, Filme wie "The Fog", "Texas Chainsaw Massacre" oder "Amityville Horror" recht gut laufen, wird auch "The Hills Have Eyes" wieder neu aufgelegt, bei dem Wes Craven selbst produziert.
Auf Ihrem Wohnwagen Trip durch den Süden Amerikas gerät die Carter Familie, nachdem sie eine Abkürzung genommen hat, in das Territorium von Degenerierten, Mutanten ähnlichen Wesen, die in der Familie nur eines sehen: Nahrung!
Sicher ist, Regisseur Alexandre Aja ("High Tension") hat garantiert keinen Film für Zuschauer mit schwachen Nerven gedreht, Leute werden lebendig verbrannt, es wird vergewaltigt, Haustiere werden nicht nur des Kopfes entledigt, sondern auch ausgeweidet und nicht selten werden auch Finger und Köpfe abgehackt. In den stärksten Minuten des Films entsteht jedoch eine so anspannend starke Intensität, dass einem das Herz stehen bleibt und man sich nur wünscht dieser Alptraum sei bald vorbei.
Auch politisch gibt sich dieser stilistisch perfekte Splatterfilm. Die Mutanten sind Opfer von amerikanischen Atomtests die Mitte der 40iger Jahre durchgeführt wurden, wenn dann aber eins dieser Mutantenwesen mit der amerikanischen Flagge erstochen wird ist der politische Anspruch jedoch verloren.
Ein wirklich stilistisch anspruchsvoller und dabei auch noch saublutiger Splatterfilm, den Alexandre Aja hier abliefert, der Erfolg in den USA zeigt, dass man von dem Franzosen in nächster Zeit wohl öfter hören wird und das auch will. | |
31.03.2006, 12:40 | |
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