Tulpa

Gelbe Gefahr

von Lovecraft
Endlich steht auf dem Menüplan vom FFF einmal wieder ein reinblütiger Giallo; nach der Dürrezeit der vergangenen Jahre (den wunderbaren "Amer" mal ausgenommen) für mich als bekennenden Gallier natürlich ein Muß.

"Tulpa" bietet in seiner Spieldauer von rund 80 Minuten denn auch sämtliche liebgewordenen Zutaten auf. Der schwarz-behandschuhte Killer ist eine besonders sadistische Schweinebacke im "Deep Red"-Gedächtnisoutfit. Sex und nackte Tatsachen sind über die gesamte Laufzeit verteilt, besonders natürlich im ach so verruchten, titelgebenden Swingerclub. Von dem in tiefstes Suspiria-Rot getauchten Etablissement mal abgesehen, wirken die Bilder eher kühl. Dekors und Kameraeinstellungen sind annehmbar, weniger jedoch die Darsteller. Schon die Protagonistin überzeugt nicht sonderlich, Tiefpunkt jedoch ist der allwissende Guru/Barkeeper, bei dem man nach jedem prätentiös herausgewürgten Wort hofft, er sei eingeschlafen. Oder wahlweise das nächste Opfer auf der Schlachtbank. Viel Atmosphäre oder gar Faszination ist leider nicht zu verspüren.

Genre-Aficionados können durchaus einen Blick wagen, alle anderen ziehen noch 1-1,5 Punkte von meiner Wertung ab.
Lovecraft
sah diesen Film im Cinestar 3, Berlin

28.08.2013, 10:40



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