Alexs bunte Wundertütevon MarxBrother81 | Permalink |
Dass de la Iglesia ein Filmemacher ist, weiss jeder der sich seiner Filmographie in hohem Masse zugewandt hat, sprich alle Filme des Meisters kennt.
Richtige Nieten hat er noch nicht gedreht, aber mit den "Oxford Murders" war er schon ein wenig vom Pfad abgerückt.
Zum Glück ist das aber schon wieder 7 Jahre her, und der alte Spanier hat sich während der Produktion von "Mad Circus" wieder auf Terrain begeben das ihm längst vertraut und eigen war.
In dieser neuen Horrorkomödie beweist er wieder einmal das er mit vielen skurrilen Figuren und einem minimalen Handlungsgeflecht etwas machen kann was man derweil in Hollywood verlernt hat oder so nicht mehr macht: Eine eigene Handschrift und Note zu hinterlassen um sich für Projekte zu qualifizieren. Das hat zum grossen Teil wunderbar geklappt, hinterlässt bei mir als eingefleischten AdlI-Fan doch ein wenig Bedenken, da mir die schwarzhumorige (düstere) Note und die doppelte Kehrseite fehlen. Der Geschmack ist lecker, aber die Sauce ist ein wenig oberflächlich abgeschmeckt. Will heissen: Blockbuster ja, aber ohne grosse neue Herausforderungen. Die Doppelbödigkeit vergangener Tage ist hier nur bedingt zu spüren, zu sehr rührt man im Fahrwasser grosser Filme, und das stört ein wenig beim Beobachten. | |
21.04.2014, 15:30 | |
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