Supremacy

Danny Glover at his best

von ArthurA
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Supremacy ist kein Film, an den man sich aufgrund seiner wendungsreichen Geschichte erinnern wird. Die Ereignisse entsprechen dem etablierten Muster von ähnlichen Filmen. Seine Stärke zieht er vor allem aus den Performances seiner Darsteller. Joe Anderson ist als unberechenbarer Fanatiker sehr überzeugend, doch der wahre Star hier ist Danny Glover. So gut hat man ihn lange nicht gesehen, vielleicht gar noch nie. Zwar hat er in Lethal Weapon schon lange behauptet, er sei “zu alt für diesen Scheiß”, doch in Supremacy spielt er wirklich alt. Alt, gebrechlich, schwerfällig – seine Figur Walter ist physisch in keiner guten Verfassung. Doch innerlich lodern in ihm ein Feuer und eine eiserne Entschlossenheit, seine Familie aus der Situation heil herauszubringen. In jeder Szene zwischen ihm und Anderson brodelt es gewaltig unter der Oberfläche und man hat das Gefühl, dass der Timer jederzeit auf Null springt und die Bombe explodiert. Dadurch verliert der Film trotz der vorhersehbaren Entwicklungen niemals an Spannung und Tempo und die Wortgefechte zwischen den Figuren sowie die emotionale Achterbahn, die der Zuschauer gemeinsam mit den Charakteren miterlebt, sind spannender als die meisten Horror- oder Actionfilme. Es ist zwar einerseits schade, dass der starke Fokus auf Glover und Anderson dafür sorgt, dass Darsteller wie Derek Luke (als Walters entfremdeter Sohn, der als Polizist nach dem Pärchen sucht) und Julie Benz als dessen Ehefrau völlig verschwendet sind, doch andererseits möchte man auch keine Szene von Glover missen.
ArthurA
sah diesen Film im Cinedom, Köln - Original-Review

15.09.2014, 04:32



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