Die Liebe zum Giallovon MarxBrother81 | Permalink |
Das Regie-Paar von AMER hat wieder zugeschlagen. Nun muss man heutzutage ja sagen, dass jeder, der eine bestimmte Filmgattung liebt, oftmals in seine eigene Kunst visuell eine Hommage baut. Die ist handwerklich erste Sahne, kann aber wie in diesem Fall unendlich ermüdend wirken. Hier steht an erster Stelle die OPTIK und nicht die Geschichte. Endlose Zooms, Nahaufnahmen, Schnitte, Musik. Ich mag auch Giallos, sie bedienen aber meistens in ihren Mordmomenten, das ist der Höhepunkt solcher Filme, diese Technik und sind nicht dauerpräsent wie in diesem Film. Hier vergisst man in einer bunten Welt des Nichts das wirkliche Sein. Wie bei einer Oper wird man hier als Zuschauer zum Opfer. | |
05.06.2015, 10:34 | |
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